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EURUSD Analyse: Shutdown in den USA zögert sich hinaus

Von Admiral Markets (Jens Chrzanowski)Forex09.01.2019 12:52
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EURUSD Analyse: Shutdown in den USA zögert sich hinaus
Von Admiral Markets (Jens Chrzanowski)   |  09.01.2019 12:52
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Der US-Haushaltsstreit bleibt weiter nicht beigelegt und so befinden sich die USA weiter im politischen Konflikt, der zunehmend auch Auswirkungen auf die Wirtschaft haben kann. Eine Einigung zwischen dem US-Präsidenten und den Parteien der Republikaner und Demokraten ist weiter nicht in Sicht.

In Europa wird die britische Premier-Ministerin May am 15.01. über den Brexit-Deal mit der EU abstimmen lassen. Es zeichnet sich mehr und mehr eine krachende Niederlage ab. Die möglichen Auswirkungen – ein Austritt ohne Abkommen, Neuwahlen oder sogar ein neues Referendum – können noch einmal die ganze EU durcheinander wirbeln.

Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

Admiral Markets Chart EUR/USD
Admiral Markets Chart EUR/USD

Rückblick (02.01.2019 – 08.01.2019)

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1485 und damit gut 100 Pips über dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Es ging allerdings am Mittwoch der letzten Handelswoche nicht wesentlich aufwärts. Der EUR markierte bei 1,1497 sein Hoch im Betrachtungszeitraum und setzte von hier aus dynamisch bis in den Bereich der 1,1309 zurück. Erst hier konnte er sich am Abend stabilisieren und dann erholen. Es ging am Donnerstag an die 1,1385 und dann nach einem Rücksetzer bis an und über die 1,1400. Am Freitag kämpfte der EUR mit dem Level, ohne jedoch wesentlich darüber zu kommen. Auch schaffte er es nicht, einen Wochenschluss über diesem Level zu formatieren. Zu Wochenbeginn konnte sich der EUR weiter erholen. Es ging bis in den späteren Handel an die 1,1482. Von hier aus setzten die Notierungen wieder zurück. Der EUR konnte am Dienstag nicht wesentlich über die 1,1465 laufen.

Das Hoch im Betrachtungszeitraum liegt knapp über dem Level der Vorperiode. Der EUR hat es zwar geschafft, sich über der 1,1400 zu etablieren, die 1,1500 hat er bisher noch nicht anlaufen können. Das Tief im Betrachtungszeitraum liegt im Bereich der wesentlichen Unterstützung bei 1,1310/00. Hier hat sich der EUR in den letzten Handelswochen immer wieder erholen können. Die Range war mit 188 Pips größer als in der Vorperiode.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1487/89 weiter bis an die 1,1496/1,1498 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde perfekt getroffen, das Setup hat damit prima gegriffen. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1319/17 ebenfalls exakt an unser nächstes Anlaufziel bei 1,1310/08. Damit hat das Setup hervorragend gepasst. Übergeordnet hat aber unsere Einschätzung gepasst:"...Sollte er es nicht über die 1,1500/20 schaffen, so könnte er erneut bis an die 1,1330/00 zurücksetzen."

Wochenhoch*: 1,1497 Vorwoche 1,1473
Wochentief*: 1,1309 Vorwoche 1,1364
Wochenschluss: 1,1346 Vorwoche 1,1368
Wochen-Range*: 188 Pips Vorwoche 109 Pips

Wie könnte es weitergehen?

EUR/USD-WS: 1,1463.....1,1513/31/42/72.....1,1602/58.....1,1706
EUR/USD-US: 1,1432...1,1369/31/18/01....1,1252/34/11......1,1178/26.....1,1088

Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

Box-Bereich: 1,3039 bis 1,0504
Tagesschlusskurs-Marken: 1,1513 und 1,1188
Intraday-Marken: 1,1458 und 1,1302
Die Range: 1,3479 bis 0,9631

Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

EURUSD Chartcheck - Betrachtung im 4h Chart:

Der EUR hat sich über die wesentlichen Durchschnittsmarken schieben und etablieren können. Er hat in der Vorperiode fast sein erstes wesentliches Anlaufziel erreicht und ist im Dunstkreis dieser Marke abgeprallt. Denkbar ist, dass der EUR erneut versuchen könnte, die 1,1500 zu überwinden. Sollte er das schaffen, wäre danach Platz bis theoretisch 1,1530/50, darüber bis 1,1650. Ob der EUR das schafft bleibt abzuwarten, da er im weekly aktuell unter der EMA20 notiert, die die Aufwärtsambitionen in den letzten Wochen immer wieder eingeschränkt haben. Der EUR wird aktuell von der EMA200 gestützt und von der EMA20 gedeckelt. (weekly) Zwischen diesen Linien hat er sich in den letzten 14 Handelswochen bewegt. Ein Über- oder Unterschreiten könnte damit größere Bewegungen auslösen.

Somit ist übergeordnet denkbar, dass der EUR auch in den kommenden Handelstagen zwischen 1,1470/80 und der 1,1320/00 schwanken könnte.

Fazit: Der EUR muss die 1,1500 hinter sich lassen (auf Wochenbasis), um weitere Potential auf der Oberseite zu realisieren. Dies könnte bis an die 1,1530/50, darüber bis 1,1650 gehen. Auf der Unterseite stellt der Bereich bei 1,1330/00 aktuell einen guten Unterstützungsbereich dar.

Rahmenbedingungen:

Der nach wie vor schwelende Handelsstreit und die ersten Abkühlungshinweise der US Wirtschaft stützen aktuell den EUR. Die US Arbeitsmarktdaten am Freitag der letzten Wochen waren insgesamt positiv, dennoch ist vorstellbar, dass die Arbeitsmarktdaten der tatsächlichen Konjunktur nachlaufen. Die FED hat jedenfalls zu verstehen gegeben, die Situation engmaschig zu überwachen und flexibel auf die Entwicklungen zu reagieren. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Zinsen nicht periodisch erhöht, sondern die Zinspolitik der aktuellen Wirtschaftsentwicklung angepasst wird.

Zur Verunsicherung trägt auch der Shutdown in den USA bei. Dieser kann sich noch einige Zeit hinziehen, da beide Parteien nicht gewillt sind hier einen Kompromiss zu machen.

Zum EURUSD in den kommenden fünf Handelstagen:

Long Setups: Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1465 zu halten und zu stabilisieren. Schafft er das, so könnte er versuchen, als nächstes an die 1,1472/74, die 1,1485/87, die 1,1492/1,1494, bzw. die 1,1503/05 zu kommen. Über der 1,1503/05 könnte der EUR dann weitere mögliche Anlaufmarken erreichen, die bei 1,1520/22, bei 1,1530/32, bei 1,1544/46 und bei 1,1552/54 zu suchen wären. Bei ausgeprägter Aufwärtsdynamik könnte der EUR auch noch die 1,1565/67, die 1,1576/78, die 1,1591/93 bzw. die 1,1602/04 anlaufen.

Short Setups: Kann sich der EUR nicht über der 1,1465 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst bis an die 1,1454/52, an die 1,1443/41, an die 1,1435/33 und dann an die 1,1422/20 gehen könnten. Unter der 1,1422/20 könnte das Währungspaar dann die 1,1410/08 bzw. die 1,1398/96 anlaufen. Rutscht der EUR unter die 1,1398/96, so könnte er dann die 1,1387/85, die 1,1376/74, die 1,1363/61 und dann die 1,1352/50 anlaufen. Kann sich der EUR bei 1,1352/50 nicht stabilisieren, so könnte er dann die 1,1342/40, die 1,1330/28, die 1,1319/17 und dann die 1,1310/08 bzw. die 1,1302/00 anlaufen. Im Bereich der 1,1310/00 hat der EURUSD gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung.

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts

Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:
· 10.01.2019: EUR – EZB-Bericht
· 10.01.2019: USA – Hausverkäufe & FED-Rede
· 11.01.2019: USA – Verbraucherpreisindex
· 16.01.2019: USA – Einzelhandelsumsätze

► Handeln Sie verantwortungsvoll ◄ Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 83 Prozent der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

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