Präsident Donald Trump hat kürzlich angedeutet, dass er bereit ist, über seine globalen Zollpläne mit China zu verhandeln, und das, obwohl er ab dem 2. April erhebliche Zölle auf verschiedene Handelspartner der USA erheben wird. Diese Entwicklung hat auf den Weltmärkten für Reaktionen gesorgt, die sich auf die Rohstoffpreise auswirken und die bisherigen Wirtschaftsprognosen in Frage stellen.
Gleichzeitig werden diplomatische Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und Russland über einen maritimen Waffenstillstand im Schwarzen Meer geführt, was die internationale Wirtschaftslandschaft um eine weitere Ebene komplexer macht.
Auswirkungen einer möglichen Lockerung der angekündigten Zölle auf die globalen Märkte
Trumps Hinweis auf die Möglichkeit von Verhandlungen mit China kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich seine Regierung auf die Einführung umfangreicher Zölle vorbereitet, die er als Tag der Befreiung Amerikas bezeichnet hat.
Diese Zölle haben bereits zu einer Schwäche des S&P 500 geführt, der die Besorgnis der Anleger über mögliche Störungen des globalen Handels widerspiegelt. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre globalen BIP-Prognosen als Reaktion auf die Unsicherheit dieser Handelsmaßnahmen nach unten korrigiert.
In der Zwischenzeit hat sich die Europäische Union dafür entschieden, ihre Vergeltungszölle aufzuschieben und damit zu signalisieren, dass sie einen weiteren Dialog mit den USA bevorzugt, um mögliche wirtschaftliche Auswirkungen abzumildern.
Die Aussicht auf neue Verhandlungen und eine moderatere Haltung der US-Regierung zum Thema Zölle hat eine Erholung des S&P-500-Index (SPX) bewirkt, der zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts um 1,64 % höher notiert.
Der Goldpreis hat heute deutlich nachgegeben und ist um 0,89 % auf 3.014,05 USD pro Unze gesunken.
Gold sinkt, Dollar-Index legt zu
Auf dem Rohstoffmarkt hat der Goldpreis im Zuge der Aufwertung des USD nachgegeben, der auf ein Zweiwochenhoch kletterte. Dadurch ist Gold für internationale Käufer teurer geworden, was die geringere Nachfrage auslöste.
Der Markt verfolgt auch aufmerksam die laufenden Gespräche zwischen amerikanischen und russischen Vertretern in Saudi-Arabien, die sich um einen Waffenstillstand im Schwarzen Meer bemühen, der weitere Auswirkungen auf den Welthandel und die wirtschaftliche Stabilität haben könnte.
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