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Johnson & Johnson: Aktie kaufen, halten oder verkaufen?

Von Vincent MartinAktienmärkte27.10.2022 05:59
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Johnson & Johnson: Aktie kaufen, halten oder verkaufen?
Von Vincent Martin   |  27.10.2022 05:59
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  • Langfristig ist es schwierig, gegen J&J zu wetten
  • Kurzfristige Herausforderungen aufgrund der Währungs- und Inflationsentwicklung werden noch bis mindestens 2023 andauern
  • Investoren sollten ihre Aktien niemals überhastet verkaufen, aber ein tieferer Kurs scheint durchaus realistisch

Es ist außerordentlich schwierig, gegen Johnson & Johnson (NYSE:JNJ) zu argumentieren. J&J ist eines der wirklich großartigen US-Unternehmen. Wie ich Anfang des Jahres schrieb, entfallen allein rund 0,8 % der weltweiten Gesundheitsausgaben auf diesen Gesundheitsgiganten.

Darüber hinaus hat sich die JNJ-Aktie die meiste Zeit über als Gewinner erwiesen. Zwar schlug sich der Titel während der Börsenhausse in den 2010er Jahren nicht so gut, doch im Jahr 2022 zahlt sich die defensive Ausrichtung der Aktie aus. Am Montag schloss JNJ mit einem Minus von lediglich 0,05 % im bisherigen Jahresverlauf, und die Aktionäre sind positiv gestimmt, was die Dividenden angeht. Der S&P 500 Index ist im gleichen Zeitraum um 19,3 % gefallen.

Quelle: Investing.com

Langfristig gibt es keinen Grund zur Annahme, dass sich an dieser Performance viel ändern wird. Die Pipeline an pharmazeutischen Produkten sieht solide aus, und die Führungsposition von J&J im Bereich der medizinischen Geräte bleibt unangefochten. Die Aktie sieht also nach wie vor so aus, als würde man sie einfach kaufen, halten und dann vergessen.

Kurzfristig steht das Unternehmen jedoch weiterhin vor großen Herausforderungen. Und nach den Quartalszahlen der vergangenen Woche muss man sich fragen, ob diese kurzfristigen Herausforderungen nicht doch wieder in den Fokus des Marktes rücken werden.

Mit anderen Worten: Die langfristigen Chancen könnten sich für Anleger, die etwas Geduld mitbringen, weiter verbessern.

Durchwachsene Ergebnisse im 3. Quartal

Vordergründig sieht es so aus, als ob der Markt den Quartalsbericht optimistisch beurteilt. Schließlich ist die JNJ-Aktie von der Unterstützung um 160 USD abgeprallt und hat seit Anfang letzter Woche um 4 % zugelegt.

Der S&P 500 ist jedoch in denselben sechs Handelstagen um 6 % gestiegen. Im Wesentlichen scheint es eher die Stärke des Marktes als der Ergebnisbericht zu sein, der den Kurs von JNJ nach oben getrieben hat.

Die leichte Underperformance überrascht auch nicht wirklich. Das Quartal fiel im Vergleich zum Konsens der Analysten akzeptabel aus, die Zahlen lagen in beiden Bereichen leicht über den Prognosen des Marktes.

Die Prognosen für das Gesamtjahr blieben unverändert, was im Grunde genommen eine gute Nachricht ist, denn J&J rechnet mit einem höheren negativen Wechselkurseffekt als noch im zweiten Quartal.

Wie jedoch auf der Telefonkonferenz zum 3. Quartal ausführlich dargelegt wurde, resultiert diese offensichtliche Stärke größtenteils aus nicht-operativen Bereichen, einschließlich "vorteilhafter Posten im Zusammenhang mit Mitarbeiterleistungen" und höherer Zinserträge auf die 34 Mrd. USD Liquidität des Unternehmens. Der Ausblick für die operative Gewinnmarge ist sogar niedriger ausgefallen (allerdings eher währungsbedingt als aufgrund der zugrunde liegenden Geschäftstätigkeit).

Freilich sieht das Zahlenwerk von J&J in einem solchen Umfeld immer noch solide aus. Für das Gesamtjahr wird ein währungsbereinigtes EPS-Wachstum von fast 10 % gegenüber dem Vorjahr erwartet. Unter Berücksichtigung der Wechselkurs- und Inflationsentwicklung erscheint jedes Wachstum als ein Gewinn.

Mit dem fast 17-fachen der EPS-Prognose ist die Aktie jedoch nicht gerade billig. Der Löwenanteil der Gewinne stammt nach wie vor aus dem Pharmageschäft, wobei Konkurrenten wie Eli Lilly (NYSE:LLY) und Pfizer (NYSE:PFE) zu wesentlich niedrigeren Multiples gehandelt werden. Momentan zahlen Anleger immer noch bis zu einem gewissen Grad für Qualität.

Ausblick auf 2023

Langfristig mag diese Vorgehensweise durchaus sinnvoll sein. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Investoren in einem nach wie vor volatilen Markt die langfristige Perspektive im Auge behalten werden.

Der Grund dafür ist vor allem, dass die kurzfristigen Schwierigkeiten, mit denen J&J konfrontiert ist, in absehbarer Zeit nicht verschwinden werden. Während der Telefonkonferenz zum 3. Quartal hob J&J die Prognose für Währungseffekte im nächsten Jahr auf 45 Cents an. Das entspricht einem Gegenwind von 4,5 Prozentpunkten für das Gewinnwachstum. Dieser Ausblick berücksichtigt noch nicht die zusätzlichen Folgen der Inflation.

Das Schlüsselmedikament Stelara, das in den ersten neun Monaten des Jahres mehr als 10 % des Umsatzes ausmachte, sieht sich im zweiten Halbjahr 2023 der Konkurrenz durch Generika ausgesetzt.

Schließlich wird der Bereich Consumer Health unter der Firmierung Kenvue ausgegliedert. GlaxoSmithKline (NYSE:GSK) hat in diesem Jahr bereits seinen Geschäftsbereich Consumer Health in Haleon (NYSE:HLN) ausgegliedert. Und während ich in Bezug auf HLN, in dem ich auch long investiert bin, bullisch eingestellt bin, sieht der Markt das nicht so. Sollte Kenvue in einer Zeit hoher Inflation an die Börse gehen, könnte dies, zusammen mit den üblichen Rückgängen nach einem Börsengang, die Renditen der Aktionäre im nächsten Jahr leicht beeinträchtigen.

Alles in allem sieht es so aus, als würde es noch eine ganze Weile dauern, bis JNJ von einem normalisierten Umfeld profitieren kann. Es wird erwartet, dass der ausgewiesene Gewinn je Aktie in diesem Jahr um weniger als 3 % und im nächsten Jahr um weniger als 4 % steigen wird, so zumindest lautet der Konsens an der Wall Street.

Die Investoren dürften trotz dieser Art von kurzfristigem Wachstum an JNJ festhalten wollen. Unmittelbare Kaufkurse sehen jedoch anders aus.

Offenlegung: Vince Martin besitzt Aktien von HLN. Er hält keine weiteren Beteiligungen an den hier besprochenen Wertpapieren.

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Kommentare (1)
Rene Puhlmann
Rene Puhlmann 27.10.2022 19:54
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Mein monatlicher Sparplan läuft seit drei Jahren. Jedes Quartal kommt mehr Dividenden-Cashback. Mit der Kursentwicklung bin ich sehr zufrieden. Eine Ausgliederung würde weitere Aktien des abgespaltenen Konzernbereichs ins Depot spülen.
 
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