Grundsätzlich sind die Kupfer- und Öl-Futures ein Gradmesser für das globale Wachstum, ersterer Wert erhielt nach Einführung der US-Zölle am Mittwoch jedoch einen weiteren herben Dämpfer, nachdem das Industriemetall mit einem nachhaltigen Ausbruch über die Verlaufshochs aus 2022 von 5,195 US-Dollar zuvor gescheitert war. Die Preise für Zinn, Aluminium, Kupfer und Nickel fielen um knapp ein bis gut drei Prozent. Im besonderen Maße hängen die Schwellenländer von den Rohstoffen ab, ausgerechnet diese wurde durch besonders hohe Zölle belastet, was eine weitere Korrektur nach sich ziehen könnte.
Short-Chance:
Nach der letzten technischen Besprechung vom 28. März 2025 sollten investierte Anleger ihre Short-Positionen zunächst einmal enger absichern. Frische Ziele für das Industriemetall ergeben sich nach aktueller Lesart bei 4,782 US-Dollar und darunter im Bereich von 4,685 US-Dollar. Eine überschießende Welle wird jedoch bis in den Bereich des 200-Tage-Durchschnitts bei 4,517 US-Dollar erwartet, wo zusätzlich noch eine Horizontalunterstützung aus Mitte Januar wartet. Auf der Oberseite könnten zuvor temporäre Gewinne an 5,029 US-Dollar heranreichen. Aber erst über diesem Niveau wird ein Gipfelsturm mit entsprechenden Anstiegschancen auf 5,370 US-Dollar erwartet.
Wochenchart:
US-Kupfer Future; Wöchentlich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Rohstoffs zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 4,861 US-Dollar/lb; Handelsplatz: Markets; 18:00 Uhr