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US-Wahl: Kommende Woche geht es gespenstisch am Devisen- und Aktienmarkt zu

Von Kathy LienMarktüberblick30.10.2020 22:05
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US-Wahl: Kommende Woche geht es gespenstisch am Devisen- und Aktienmarkt zu
Von Kathy Lien   |  30.10.2020 22:05
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Die Mehrheit der wichtigen Währungen büßte am Freitag gegenüber dem US-Dollar an Wert ein, als der Dow Jones Industrial Average um mehr als 150 Punkte absackte. Zwischenzeitlich rangierten die Aktienkurse um mehr als 500 Punkte im Minus, lösten sich aber gegen Ende der New Yorker Sitzung von ihren Tiefständen. Da nur noch zwei Handelstage bis zu einer der am schärfsten beobachteten Wahlen aller Zeiten bleiben, reduzieren die Anleger ihre Positionen in Erwartung massiver Marktbewegungen. Es ist ein knappes Rennen und das Ergebnis steht vielleicht erst Wochen nach dem 3. November fest, aber eines ist sicher: die kommende Woche wird extrem volatil und möglicherweise auch gespenstisch für die Devisenmärkte.

In den 24 Stunden nach der US-Präsidentschaftswahl 2016 notierte der EUR/USD in einer 300 Pips großen Range, 450 Pips im USD/JPY und 500 Punkte im NASDAQ. Sollte sich einer der beiden Kandidaten in der Wahlnacht das Ergebnis nicht anerkennen, könnten wir noch größere Bewegungen an den Devisen- und Aktienmärkten erleben. Der Euro fiel in dieser Woche am deutlichsten, aber das war auch keine sonderlich große Überraschung. Von der Europäischen Zentralbank wurde weithin erwartet, dass sie die Weichen für eine Lockerung im Dezember stellen würde, und sie hat nicht nur geliefert, sondern auch gesagt, dass alle Instrumente bei ihrem nächsten Treffen neu kalibriert werden könnten. Obwohl die BIP-Zahlen der Eurozone am Freitag besser waren, baute der EUR/USD seine Verluste aufgrund der Sorge aus, dass der Wachstumseinbruch im Schlussquartal erheblich ausfallen könnte. Zur Wochenmitte verhängten Deutschland und Frankreich flächendeckende Lockdowns, und heute kündigte Belgien strenge Beschränkungen an, um das Virus einzudämmen. Alle nicht wesentlichen Geschäfte werden geschlossen und die Schulferien werden bis Mitte November verlängert. Während die Aussichten für den Euro düster sind, hängt die Entwicklung der Märkte nächste Woche vor allem von den US-Wahlen und deren Auswirkungen auf die Risikobereitschaft ab. 

Es gibt 3 mögliche Ausgangsszenarien für die Wahl am Dienstag - ein Trump-Sieg, ein Biden-Sieg oder die beiden liegen so knapp beieinander, dass keiner der Kandidaten nachgibt. Wenn Trump gewinnt, dürften sich die Aktien kräftig erholen und der Dollar könnte aufwerten. Währungen mit hohem Beta sollten bei der Aussicht auf weitere Spannungen mit ausländischen Nationen fallen, während sich der USD/JPY parallel zu den Aktienbewegungen erholen wird. Gewinnt Biden, so dürften die Aktienkurse zurückgehen, und der Dollar könnte sich abschwächen. Falles es keinen klaren Sieger gibt, erwarten wir eine breit gefächerte Risikoaversion, die Währungen und Aktien zeitgleich nach unten treibt.

Obwohl die US-Wahlen nächste Woche im Mittelpunkt stehen werden, finden auch 3 Zentralbanksitzungen statt und einige relevante Arbeitsmarktberichte werden veröffentlicht. Die Federal Reserve und die Bank of England werden voraussichtlich die Zinssätze unverändert lassen, aber es wächst die Überzeugung, dass die Reserve Bank of Australia die Zinssätze reduzieren könnte. Da die RBA jedoch in der Wahlnacht tagt, könnte sie mit einer Lockerung bis nach den Wahlen warten, damit der Schritt nicht durch andere Marktturbulenzen verpufft. Tatsächlich ist es eine ziemlich kritische Woche für den australischen Dollar, da neben den Einzelhandelsumsätzen für das dritte Quartal auch die PMIs und die Handelsbilanz veröffentlicht werden sollen. Auch die Bank of England steht vor einer Lockerung ihrer Geldpolitik, aber da ein Brexit-Deal noch auf dem Tisch liegt (die Unterhändler reden weiter), könnte sich die Zentralbank dafür entscheiden, noch zu warten.

Aus den USA, Kanada und Neuseeland werden aktuelle Arbeitsmarktberichte vorgelegt. Von den US-Unternehmen wird erwartet, dass sie im Oktober wieder mehr Arbeitskräfte eingestellt haben, aber Kanada, das im September ein sehr starkes Beschäftigungswachstum meldete, könnte in diesem Monat einen Rückschlag erleben. Die neuseeländischen Daten dürften solide ausfallen, da das Land im dritten Quartal ein zweites Mal COVID-19 besiegt hat.    

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Kommentare (4)
eva schulz
eva schulz 01.11.2020 10:36
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allerdings wenn Biden gewinnt, Billiardenhöhe Stimuluspaket der Demokraten...
David David
David David 31.10.2020 18:01
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Vielen Dank für Ihre Mühen.
Roman Sempruch
Roman Sempruch 31.10.2020 8:28
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Schließe mich der Meinung vom Master Mind voll und ganz an...👍
Master Mind
Master Mind 30.10.2020 23:24
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danke erneut für eine sehr gute Darstellung der Lage. mal sehen, was die Kurse nach der Wahl machen. Volatilutät kommt bestimmt ;)
 
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