GULFPORT, Miss. - Die Hancock Whitney Corporation (NASDAQ:HWC), ein Finanzinstitut mit einer Marktkapitalisierung von 5,09 Milliarden US-Dollar, gab am Montag bekannt, dass sie eine Vereinbarung zur Übernahme der Sabal Trust Company, einer nicht-depotführenden Treuhandgesellschaft mit Sitz in St. Petersburg, Florida, getroffen hat. Die finanziellen Details der Transaktion wurden nicht offengelegt.
Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die Vermögens- und Asset-Management-Sparte von Hancock Whitney im Markt Florida zu erweitern. Die Sabal Trust Company, die für das am 31.12.2024 endende Geschäftsjahr einen Umsatz von 22,1 Millionen US-Dollar meldete, verwaltet ein Vermögen von rund 3 Milliarden US-Dollar. Laut Daten von InvestingPro hat Hancock Whitney im vergangenen Jahr eine starke Performance mit einer Rendite von 32,65 % gezeigt, was auf eine robuste Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie hindeutet.
John M. Hairston, Präsident und CEO von Hancock Whitney, äußerte sich zuversichtlich über die Akquisition. Er betonte, dass diese ein starkes Team zum Vermögens- und Asset-Management-Geschäft hinzufügen und Möglichkeiten für Wachstum bei Gebühreneinnahmen und Kundenbeziehungen über verschiedene Bankdienstleistungen hinweg schaffen würde.
Es wird erwartet, dass die Übernahme - ohne Berücksichtigung einmaliger Kosten - sofort einen positiven Einfluss auf den Gewinn pro Aktie nach GAAP von Hancock Whitney haben wird. Zudem steht sie im Einklang mit den Zielen des Unternehmens für die interne Rendite und die Rendite des eingesetzten Kapitals. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,17 erscheint die Aktie angemessen bewertet, während sie gleichzeitig ihre 37-jährige Erfolgsbilanz aufeinanderfolgender Dividendenzahlungen aufrechterhält.
Die Sabal Trust Company, die größte unabhängige und mitarbeitergeführte nicht-depotführende Treuhandgesellschaft in Florida, betreibt vier Standorte in den Metropolregionen Tampa und Orlando. Diese Standorte sollen Hancock Whitney's Marktanteil im Investmentmanagement- und Treuhandgeschäft in diesen wachstumsstarken Märkten stärken.
Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und der Erfüllung üblicher Abschlussbedingungen soll die Transaktion im zweiten Quartal 2025 abgeschlossen werden. Die Rechtsberatung für die Übernahme erfolgt durch Wachtell, Lipton, Rosen & Katz.
Hancock Whitney, dessen Geschichte bis in die späten 1800er Jahre zurückreicht, bietet eine Reihe von Finanzprodukten und -dienstleistungen in mehreren Bundesstaaten im Süden der USA an. Das Unternehmen betont seine Kernwerte von Ehre und Integrität, Stärke und Stabilität sowie Engagement für den Service.
Diese Nachricht basiert auf einer Pressemitteilung und enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die tatsächlichen Ergebnisse könnten aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von den prognostizierten abweichen, einschließlich der Fähigkeit, Kunden und Mitarbeiter nach der Übernahme zu halten sowie Kosteneinsparungen und Synergien zu realisieren.
In anderen aktuellen Nachrichten war Hancock Whitney Gegenstand mehrerer bedeutender Entwicklungen. Raymond James stufte die Aktie des Bankhauses von Outperform auf Strong Buy hoch und verwies dabei auf verbesserte Aussichten für das Kreditwachstum, jüngste Kapitalrückführungsinitiativen und eine solide Rentabilität. Die Bank kündigte zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm von 5 % an, was das Vertrauen in ihre Finanzlage signalisiert.
Darüber hinaus meldete Hancock Whitney für das dritte Quartal einen Nettogewinn von 116 Millionen US-Dollar, was einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorquartal entspricht. Dies wurde durch eine erweiterte Nettozinsmarge und geringere Betriebskosten erreicht. Das Unternehmen reduzierte strategisch seine Kredite um 450 Millionen US-Dollar, hauptsächlich aufgrund einer Verringerung des Engagements bei gemeinsamen nationalen Krediten.
Weiterhin wurde Moses Feagin, ein Führungskraft von Alabama Power, in den Vorstand der Bank berufen. Dieser Schritt soll erheblich zum zukünftigen Wachstum des Unternehmens beitragen. DA Davidson hat ebenfalls seine Einschätzung zu Hancock Whitney angepasst, indem es das Kursziel von 62 auf 65 US-Dollar anhob und die Kaufempfehlung bekräftigte. Dabei wurde die Fähigkeit des Unternehmens hervorgehoben, die Finanzierungskosten rasch zu senken, sowie das erwartete Kreditwachstum. Diese Entwicklungen prägen weiterhin die Marktposition von Hancock Whitney.
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