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Grayscale triumphiert: Sieg für die Kryptoindustrie - Bitcoin im Aufwind

Veröffentlicht am 30.08.2023, 08:36
© Reuters
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Investing.com - In einem bedeutenden Gerichtsurteil hat das Berufungsgericht des U.S. District of Columbia am Dienstag zugunsten der Krypto-Investmentfirma Grayscale entschieden. Dies geschah im Rahmen eines Verfahrens gegen die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Hintergrund des Streits war die geplante Notierung eines börsengehandelten Fonds (Exchange-Traded Fund, ETF), der den Preis von Bitcoin direkt abbildet.

Das Gericht urteilte, dass die SEC nicht in der Lage gewesen sei, ihre Gründe für die Ablehnung des Antrags von Grayscale auf Zulassung eines Spot-Bitcoin-ETF ausreichend zu erläutern. Die Kommission müsse daher ihre Entscheidung überprüfen.

Der Bitcoin-Preis kletterte nach dieser Meldung in die Höhe und notierte am Mittwoch um 7.37 Uhr MESZ 5,3 % im Plus bei 27.448,0 Dollar. Ethereum konnte ebenfalls profitieren und stieg um 4 %.

Das Urteil stellt einen bedeutsamen Sieg für Grayscale sowie die gesamte Kryptoindustrie dar und könnte den Weg für die erstmalige Notierung eines Spot-Bitcoin-ETF auf den US-Märkten ebnen.

Die SEC hat bisher wiederholt Anträge für einen börsengehandelten Spot-Bitcoin-Fonds abgelehnt. Im Juni 2022 begründete sie ihre Ablehnung mit Bedenken bezüglich der Betrugsbekämpfungsmechanismen und des Anlegerschutzes. Diese Begründung wurde auch bei anderen Anträgen für Spot-ETFs, wie von Ark, VanEck und Fidelity, angewendet.

Grayscale hatte als Reaktion auf die Ablehnung im Juni Klage gegen die SEC eingereicht.

Bisher hat die Behörde Bitcoin-Futures-ETFs genehmigt, die den Preis der Kryptowährung über im Voraus vereinbarte Kontrakte nachbilden. Grayscale argumentierte, dass die in diesen Futures-ETFs verwendeten Anlegerschutzmechanismen auch für die Spot-Notierung ausreichend seien. Das aktuelle Urteil bestätigt, dass Spot- und Futures-ETFs im Wesentlichen ähnlich sind.

Die SEC hat nun 45 Tage Zeit, um gegen das Urteil Berufung einzulegen.

Grayscale äußerte sich in einer Stellungnahme optimistisch über das Urteil und bezeichnete es als "gewaltigen Schritt vorwärts für alle, die sich für ein Bitcoin-Engagement durch den zusätzlichen Schutz des ETF-Wrappers eingesetzt haben". Das Unternehmen verwaltet den Grayscale Bitcoin Trust (OTC:GBTC), ein handelbares Produkt, das Anlegern ermöglicht, in Bitcoin zu investieren, ohne die Kryptowährung direkt zu erwerben.

Neben Grayscale haben auch andere Akteure in diesem Jahr Anträge für Spot-Bitcoin-ETFs gestellt, darunter Nasdaq Inc (NASDAQ:NDAQ) und BlackRock Inc (NYSE:BLK), der weltweit größte Vermögensverwalter. Einige dieser Anträge schlugen vor, mit der größten US-Kryptobörse Coinbase Global (NASDAQ:COIN) Inc zusammenzuarbeiten, um den Bitcoin-Handel zu überwachen und Preismanipulationen zu verhindern.

Die Zulassung eines Spot-ETFs dürfte voraussichtlich beträchtliche institutionelle Gelder in die Kryptowährung locken. Der Sieg von Grayscale kommt zu einer Zeit, in der die Branche mit einem starken Rückgang des öffentlichen Interesses zu kämpfen hat.

Das Handelsvolumen von Bitcoin erreichte kürzlich ein Vier-Jahres-Tief, und in den letzten zwei Monaten ist der Handel mit der weltweit größten Kryptowährung weitgehend zum Erliegen gekommen. Einige spektakuläre Betrugsfälle und Insolvenzen im vergangenen Jahr haben das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Branche schwer erschüttert.

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