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Ein Blick auf die US-Wahlen 2024: Was eine zweite Trump-Amtszeit bedeuten könnte

Veröffentlicht am 15.06.2024, 16:48
© Reuters
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Die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA im November 2024 werfen ihre Schatten voraus. Analysten und politische Beobachter diskutieren intensiv über mögliche Ergebnisse und Konsequenzen. Besonders im Fokus steht die Frage, wie sich eine zweite Amtszeit von Donald Trump gestalten könnte und welche Auswirkungen dies auf verschiedene Politikfelder haben würde.

Die Wahlen in den USA sind stets ein globales Ereignis, das weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung findet. Angesichts der aktuellen politischen Spannungen und wirtschaftlichen Herausforderungen weltweit, haben die US-Wahlen 2024 eine besondere Brisanz. Das Team von JPMorgan (NYSE:JPM) hat eine Analyse vorgelegt, die die möglichen Veränderungen unter einer erneuten Trump-Administration beleuchtet.

Außenpolitik und Handel

Eine der gravierendsten Veränderungen unter einer zweiten Trump-Regierung wäre laut JPMorgan eine Verschärfung der Außenpolitik, insbesondere gegenüber China. Trumps Ansatz würde von der Überzeugung geleitet sein, dass "Amerika gewinnen und dominieren muss". Dies könnte zu einem aggressiveren Einsatz von Exekutivanordnungen im Bereich Handel und Investitionen führen. Eine solche Politik könnte die globalen Handelsbeziehungen erheblich belasten und zu neuen Spannungen führen.

Auch die Beziehungen zur Europäischen Union könnten sich verschlechtern, was negative Folgen für die Ukraine haben könnte. Trumps bisherige Haltung gegenüber internationalen Bündnissen und multilateralen Abkommen lässt vermuten, dass eine zweite Amtszeit von einer noch stärkeren Betonung nationaler Interessen geprägt wäre.

Umwelt- und Wirtschaftspolitik

In der Umweltpolitik wird erwartet, dass Trump viele der von der Biden-Administration eingeführten Initiativen für saubere Energie rückgängig machen würde. Stattdessen würde er sich auf die Verringerung der Regulierungslast für Öl- und Gasunternehmen konzentrieren. JPMorgan geht jedoch davon aus, dass es keine strukturellen Änderungen in der US-amerikanischen Öl- und Erdgasproduktion geben wird, unabhängig davon, wer das Weiße Haus besetzt.

Wirtschaftlich gesehen würde eine zweite Trump-Amtszeit wahrscheinlich von Steuersenkungen und Deregulierung geprägt sein. Der Schwerpunkt würde auf einer weiteren Senkung der Unternehmenssteuern und einer Verringerung der regulatorischen Belastung liegen. Auch eine mögliche Ernennung eines neuen Vorsitzenden der Federal Reserve, der die Nullzinspolitik unterstützt, steht im Raum.

Innenpolitische Veränderungen

Innenpolitisch würde Trumps Regierung voraussichtlich aus erfahrenen Politikern und Loyalisten bestehen, im Gegensatz zu einigen der eher unkonventionellen Kandidaten seiner ersten Amtszeit. Dies könnte zu einem strafferen und möglicherweise marktfreundlicheren Regierungsansatz führen.

Im Infrastruktursektor könnten weitere Investitionen getätigt werden, insbesondere in 5G und traditionelle Infrastrukturprojekte. Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Fluggesellschaften (NYSE:JETS) und Finanzdienstleistungen könnten von einer Trump-Administration stärker unterstützt werden.

Wahlkampf und gesellschaftliche Themen

Trump wird voraussichtlich weiterhin seine "Make America Great Again"-Basis mobilisieren und soziale Medien intensiv für Wahlkampf und politische Botschaften nutzen. Abtreibung bleibt laut der US-Bank ein polarisiertes Thema, das beide Seiten im Wahlkampf energisch thematisieren.

Die Generation Z stellt eine wichtige Wählergruppe dar, ist jedoch auch zunehmend "desillusioniert, was Fragen zur Wahlbeteiligung aufwirft und spezifische politische Appelle erforderlich macht", so JPMorgan.

Die US-Wahlen 2024 versprechen, hart umkämpft zu sein, mit engen Rennen in mehreren wichtigen umkämpften Staaten. Jüngste Umfragen zeigen, dass Trump in kritischen Staaten wie Arizona, Georgia und Michigan - wenn auch nur knapp - die Nase vorn hat. Der Ausgang der Wahlen werde sich voraussichtlich auf wenige Tausend Stimmen in entscheidenden Swing States beschränken und die knappen Ergebnisse von 2016 und 2020 widerspiegeln, resümierte JPMorgan.

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