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Wirtschaftskalender: Fünf Dinge, die für Anleger diese Woche wichtig werden

Veröffentlicht am 15.10.2023, 19:20
Aktualisiert 15.10.2023, 19:20
© Reuters

Investing.com -- Die Börsenwelt bleibt auch in der anstehenden Woche von geopolitischen Spannungen geprägt. Während Quartalsberichte und die Entwicklung der US-Einzelhandelsumsätze Einblicke in die Stimmung der Verbraucher liefern werden, richtet sich das Augenmerk der Finanzwelt insbesondere auf die Rede von Fed-Chef Jerome Powell. Darüber hinaus stehen wichtige Konjunkturdaten aus China und Großbritannien auf der Agenda, die das globale Wirtschaftsgeschehen maßgeblich beeinflussen könnten.

1. Die Berichtssaison ist angelaufen

Die Berichtssaison für das dritte Quartal nimmt in der kommenden Woche Fahrt auf. Mehrere große US-Unternehmen werden ihre Ergebnisse vorlegen, wobei das Gewinnwachstum nach einem lauen ersten Halbjahr wieder anziehen dürfte.

Tesla (NASDAQ:TSLA) eröffnet am Mittwoch nach Börsenschluss die Berichtssaison der Megacaps. Im bisherigen Jahresverlauf waren die Large Caps die Haupttreiber der Rally an den Aktienmärkten.

Bank of America (NYSE:BAC) und Goldman Sachs (NYSE:GS) werden ihre Bücher vor Handelsbeginn am Dienstag öffnen, ebenso wie einige Regionalbanken in der kommenden Woche.

Bereits am Freitag hatten JPMorgan Chase (NYSE:JPM), Wells Fargo (NYSE:WFC) und Citigroup (NYSE:C) ihre Quartalsergebnisse veröffentlicht. Angesichts des derzeit hohen Zinsniveaus überrascht es kaum, dass sie die Schätzungen der Experten übertreffen konnten.

Ebenfalls im Fokus stehen der Gesundheitsriese Johnson & Johnson (NYSE:JNJ), der am Dienstag vorbörslich einen Blick in seine Bücher gewährt, der Konsumgüterriese Procter & Gamble (NYSE:PG) am Mittwoch (ebenfalls vorbörslich), Netflix (NASDAQ:NFLX) am Mittwoch nach Börsenschluss und Philip Morris (NYSE:PM) am Donnerstag (vorbörslich).

2. US-Wirtschaftsdaten und Fed-Reden

Neben den Gewinnzahlen werden die am Dienstag anstehenden US-Einzelhandelsumsätze (September) den Investoren Einblick in die Stärke des Konsums geben, der rund zwei Drittel der Wirtschaftsaktivität ausmacht.

Ökonomen erwarten, dass die Umsätze im Einzelhandel im vergangenen Monat um 0,2 % gestiegen sind. Fallen die Zahlen stärker aus, könnte dies die Sorgen vor einem Wiederaufflammen der Inflation schüren und die Erwartung untermauern, dass die Fed die Zinsen noch länger hoch halten muss.

Genau hinschauen werden Marktbeobachter auf die Äußerungen des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell am Donnerstag, wenn er vor dem Economic Club of New York spricht.

Im Laufe der Woche werden auch mehrere regionale Fed-Präsidenten das Wort ergreifen, darunter Patrick Harker, Thomas Barkin, Neel Kashkari, Loretta Mester und Lorie Logan. Ferner sprechen die Fed-Gouverneure Lisa Cook und Christopher Waller.

3. Volatilität der Ölpreise

Die Ölpreise sind am Freitag um fast 6 % gestiegen. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent erzielte dabei den höchsten Wochengewinn seit Februar. Hier preisten die Händler die Möglichkeit einer Ausweitung des Nahostkonflikts ein, nachdem Israel mit Bodenangriffen im Gazastreifen begonnen hatte.

Der Nahostkonflikt hat zwar kaum Auswirkungen auf die globale Öl- und Gasversorgung, ist doch Israel selbst kein bedeutender Produzent. Investoren und Marktbeobachter versuchen sich jedoch ein Bild davon zu machen, wie der Konflikt eskalieren könnte und was das für die Lieferungen aus den Nachbarländern in der wichtigsten Ölförderregion der Welt bedeuten würde. Im Fokus steht hier vor allem die Straße von Hormus, die eine der wichtigsten Öl-Adern der Welt und einer der größten Engpässe für die weltweite Versorgung ist.

Ein weiterer Preistreiber war die Entscheidung der USA vom Donnerstag, erste Sanktionen gegen die Besitzer von Tankern zu verhängen, die russisches Öl transportieren, dessen Preis über der Preisobergrenze der G7 von 60 Dollar pro Barrel liegt. Damit soll die Lücke im Mechanismus geschlossen werden, mit dem Moskau für seine Invasion in der Ukraine abgestraft werden soll.

Russland ist der zweitgrößte Erdölproduzent der Welt und ein wichtiger Exporteur, dessen Versorgung durch eine strengere Kontrolle seiner Lieferungen durch die USA eingeschränkt werden könnte.

4. Wirtschaftsdaten aus China

Mit Spannung erwarten die Marktbeobachter am Mittwoch eine Reihe von Wirtschaftsdaten aus China, die Rückschlüsse darauf zulassen, ob sich die fragile Erholung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stabilisiert. Ungeklärt bleiben die Auswirkungen der Krise im Immobiliensektor des Landes und die Frage, wie viele zusätzliche Konjunkturmaßnahmen Peking noch ergreifen muss.

Für das Bruttoinlandsprodukt erwarten Volkswirte einen leichten Anstieg um 4,4 % (im Jahresvergleich). Damit würde Peking sein jährliches Wachstumsziel von rund 5 % verfehlen.

Berichten zufolge plant die Regierung, das Haushaltsdefizit zu erhöhen, um das Wachstumsziel von 5% in diesem Jahr noch zu erreichen.

Leichte Besserung wird für die Industrieproduktion, die Einzelhandelsumsätze und die Arbeitslosenzahlen erwartet.

5. Britische Konjunkturdaten

Der Inselstaat wird am Dienstag seinen neuesten Beschäftigungsbericht veröffentlichen, gefolgt von den Inflationszahlen für September - die letzten Berichte vor der November-Sitzung der Bank of England.

Die Inflation in Großbritannien lag die meiste Zeit des Jahres über den Erwartungen und Prognosen der BoE, bevor sie sich im August stärker als erwartet verlangsamte und die Märkte auf dem falschen Fuß erwischte. Dennoch liegt die Teuerungsrate immer noch deutlich über dem 2%-Ziel der BoE.

Der jüngste Arbeitsmarktbericht deutete darauf hin, dass sich der britische Stellenmarkt abkühlt, das Lohnwachstum aber weiterhin sehr hoch ist.

Im vergangenen Monat beschloss die BoE mit knapper Mehrheit, die Zinsen zum ersten Mal seit fast zwei Jahren unverändert zu lassen. Das nährte Hoffnungen, dass die Zinsen ihren Höhepunkt erreicht haben könnten, aber die BoE hat angedeutet, dass sie bereit ist, wenn nötig weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Inflation zu ergreifen.

-- Investing.com/Reuters

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