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Wirtschaftskalender: Fünf Dinge, die für Anleger diese Woche wichtig werden

Veröffentlicht am 21.01.2024, 14:06
© Reuters
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Investing.com -- Die Berichtssaison beginnt, die wichtigsten Zentralbanken stehen vor ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr und die Einkaufsmanagerindizes geben den Anlegern einen Einblick in den Zustand der Weltwirtschaft zu Jahresbeginn. Was Sie zu Wochenbeginn wissen sollten, erfahren Sie hier.

Inflationsdaten im Fokus - Zinssenkungen weiterhin unsicher

Die Verlangsamung der Inflation hat Spekulationen über mögliche Zinssenkungen durch die US-Notenbank geweckt. Allerdings relativieren einige Entscheidungsträger die Erwartungen an solche Maßnahmen. Die mit Spannung erwarteten Inflationsdaten für die USA, die am Donnerstag veröffentlicht werden, könnten neue Einblicke in die künftige Zinsentwicklung bieten.

Besonders im Fokus stehen die Daten zu den privaten Konsumausgaben für den Monat Dezember. Der Preisindex stieg in den 12 Monaten bis November um 2,6%, während die monatlichen Preise erstmals seit über dreieinhalb Jahren zurückgingen.

Am Mittwoch wird die Regierung zudem die Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das vierte Quartal veröffentlichen. Hier wird ein Anstieg von 2,0% erwartet, im Vergleich zu den 4,9% des vorherigen Quartals.

Die Mitglieder der Federal Reserve (Fed) werden sich vor ihrer nächsten Sitzung am 30. und 31. Januar an die übliche Blackout-Periode halten, in der öffentliche Äußerungen zur Geldpolitik vermieden werden.

Berichtssaison gestartet: Anleger richten Blick auf Netflix, Tesla und Co.

Die Berichtssaison ist in vollem Gange, und Anleger richten gespannt ihre Aufmerksamkeit auf die bevorstehenden Ergebnisse einiger Schwergewichte. Am Dienstag wird Netflix (NASDAQ:NFLX) seine Zahlen präsentieren, gefolgt von Tesla (NASDAQ:TSLA) am Mittwoch. Ebenfalls im Fokus stehen 3M (NYSE:MMM) und Intel (NASDAQ:INTC).

Der S&P 500 erreichte am Freitag erstmals seit zwei Jahren ein Rekordhoch, angetrieben von einer Rallye bei Chip-Herstellern und anderen führenden Technologiewerten. Trotz dieses Erfolgs könnte der Index seinen Schwung verlieren, sollten die in den nächsten Wochen veröffentlichten Ergebnisse die derzeitigen relativ hohen Bewertungen nicht rechtfertigen.

Steve Sosnick, Chief Strategist bei Interactive Brokers (NASDAQ:IBKR), äußerte sich zu diesem Thema gegenüber Reuters: "Dieses neue Rekordniveau des S&P 500 ist stabil, solange die Unternehmensergebnisse die vorhergesagten Erwartungen bestätigen. Aber wenn sich zeigt, dass der Markt überstürzt gehandelt hat oder einige Unternehmen nicht den optimistischen Prognosen entsprechen, birgt das ein reales Risiko."

Die kommende Woche verspricht auch Spannung für europäische Technologiewerte. ASML (AS:ASML), Logitech (NASDAQ:LOGI) und SAP (NYSE:SAP) werden ebenso wie das Luxusunternehmen LVMH (EPA:LVMH) ihre Quartalsberichte vorlegen. Anleger werden genau darauf achten, ob diese Unternehmen den aktuellen Markterwartungen entsprechen und wie sie sich in einem möglicherweise volatilen Marktumfeld positionieren.

Geldpolitik im Fokus: Spannung vor EZB-Sitzung

Die Europäische Zentralbank (EZB) tritt am Donnerstag zu ihrer ersten geldpolitischen Sitzung im Jahr 2024 zusammen, begleitet von Spekulationen über mögliche Zinssenkungen. Die Märkte reflektieren derzeit die Erwartung von fünf Zinssenkungen im Verlauf des laufenden Jahres.

Einige Notenbanker sind der Meinung, dass die Märkte zu stark vorpreschen, und Präsidentin Christine Lagarde hat davor gewarnt, dass die Einpreisung zu vieler Senkungen der Bank bei der Bekämpfung der Inflation nicht hilfreich sei.

In diesem Kontext wird die Bank of Japan am kommenden Dienstag ihre geldpolitische Sitzung abhalten. Obwohl keine marktbewegenden Änderungen erwartet werden, richten Investoren ihr Augenmerk auf mögliche Hinweise auf ein Ende der Negativzinspolitik im Laufe dieses Jahres.

Die Marktteilnehmer gehen hingegen weitgehend davon aus, dass die Bank of Canada am Mittwoch ihren Leitzins unverändert bei 5 % belassen wird. Dies wäre die vierte aufeinanderfolgende Sitzung mit dieser Entscheidung.

Einkaufsmanagerindizes im Fokus

Ein gespanntes Warten herrscht an den Finanzmärkten, als die Blicke gebannt auf die bevorstehenden Enthüllungen der Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone, das Vereinigte Königreich und die USA gerichtet sind. Die Investoren, die sich angesichts globaler Unsicherheiten nach Orientierung sehnen, hoffen auf eine Art "weiche Landung" für die Weltwirtschaft und spekulieren auf mögliche Zinssenkungen in den kommenden Monaten.

Im Mittelpunkt der Daten stehen die Auftragseingänge und Einstellungsabsichten, die wie ein Barometer für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung wirken. Es sind genau diese Daten, die derzeit die Gemüter bewegen, da weltweit rückläufige Auftragseingänge als Alarmsignal gedeutet werden. Ein Zeichen, so scheint es, dass sich Unternehmen auf härtere Zeiten vorbereiten – und das steht im auffälligen Gegensatz zu den optimistischen Erwartungen der Finanzwelt.

Die Anleger setzen dabei auf eine sanfte Landung der globalen Wirtschaft, während sie gleichzeitig auf Zinssenkungen als mögliche Rettungsanker hoffen. Doch diese Erwartungen scheinen mit der Realität zu kollidieren, vor allem angesichts der sinkenden Auftragseingänge, die eine Schatten über die sonst so positiven Finanzmärkte werfen.

Ölpreise

Die Ölpreise gaben am Freitag leicht nach, erzielten aber dennoch einen Wochengewinn. Spannungen im Nahen Osten und Unterbrechungen der Ölproduktion überlagerten die Befürchtungen einer nachlassenden Nachfrage aus China und weltweit.

Auf Wochensicht stiegen Brent um 0,5 % und US-Rohöl um 1,1 %.

Die Internationale Energieagentur (IEA) erhöhte in der vergangenen Woche ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage im Jahr 2024. Dennoch liegt diese Prognose lediglich bei der Hälfte der Schätzungen der Förderorganisation OPEC. Die in Paris ansässige Agentur betonte zudem, dass der Markt im Jahr 2024 vergleichsweise gut versorgt sein dürfte, sofern keine größeren Störungen auftreten.

Bjarne Schieldrop, Analyst bei SEB, äußerte sich zu den globalen Ölnachfrageprognosen: "Die Vorhersagen für den Anstieg der globalen Ölnachfrage bleiben unklar. Die Prognosen der verschiedenen Akteure und Forschungsinstitute weichen erheblich voneinander ab", erklärte er gegenüber Reuters.

-- Investing.com/Reuters


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