💥 ProPicks KI trifft ins Schwarze: 4 Mid Caps mit +23%. Oktober-Update sichern!Direkt starten

Devisen: Euro setzt Talfahrt fort und fällt auf Vier-Wochentief

Veröffentlicht am 07.02.2023, 16:37
Aktualisiert 07.02.2023, 16:45
© Reuters.
EUR/USD
-
XAU/USD
-
GC
-

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Dienstag weiter an Wert verloren. Am Nachmittag fiel der Kurs bis auf 1,0669 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit vier Wochen. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung noch bei 1,0740 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0700 (Montag: 1,0776) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9346 (0,9280) Euro.

Am Devisenmarkt wird bereits seit einigen Handelstagen auf stärkere Zinserhöhungen in den USA spekuliert. Ein unerwartet starker US-Arbeitsmarktbericht hatte die Erwartungen der Anleger an künftige Zinserhöhungen angehoben, was dem Dollar Auftrieb verlieh und den Euro im Gegenzug belastete. Seit Freitag ist der Eurokurs mittlerweile um mehr als zwei Cent gefallen.

Hinzu kamen am Morgen enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland. Im Dezember war die Industrieproduktion deutlich stärker als erwartet gesunken. Dagegen konnte ein klares Bekenntnis des Bundesbank-Präsidenten Joachim Nagel zur Notwendigkeit von weiteren Zinserhöhungen in der Eurozone die Gemeinschaftswährung nicht stützen. "Aus meiner heutigen Sicht braucht es weitere signifikante Zinserhöhungen", sagte Nagel in einem Interview mit der "Börsen-Zeitung". Wenn die EZB mit den Zinserhöhungen zu früh nachlasse, "besteht die große Gefahr, dass sich die Inflation verfestigt."

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89338 (0,89278) britische Pfund, 141,30 (142,41) japanische Yen und 0,9906 (0,9964) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1870 Dollar gehandelt und damit etwa 2 Dollar höher als am Vortag.

Aktuelle Kommentare

Installieren Sie unsere App
Risikohinweis: Beim Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen bestehen erhebliche Risiken, die zum vollständigen oder teilweisen Verlust Ihres investierten Kapitals führen können. Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können durch externe Einflüsse wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Margin-Trading wird das finanzielle Risiko erhöht.
Vor Beginn des Handels mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten zu lassen.
Fusion Media weist darauf hin, dass die auf dieser Website bereitgestellten Kurse und Daten möglicherweise nicht in Echtzeit oder vollständig genau sind. Diese Informationen werden nicht unbedingt von Börsen, sondern von Market Makern zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass sie indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sein können. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für Handelsverluste, die durch die Verwendung dieser Daten entstehen können.
Die Nutzung, Speicherung, Vervielfältigung, Anzeige, Änderung, Übertragung oder Verbreitung der auf dieser Website enthaltenen Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenproviders ist untersagt. Alle Rechte am geistigen Eigentum liegen bei den Anbietern und/oder der Börse, die die Daten auf dieser Website bereitstellen.
Fusion Media kann von Werbetreibenden auf der Website aufgrund Ihrer Interaktion mit Anzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.
Im Falle von Auslegungsunterschieden zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Vereinbarung ist die englische Version maßgeblich.
© 2007-2024 - Fusion Media Limited. Alle Rechte vorbehalten.