Eilmeldung
0
Werbefreie Version. Jetzt upgraden für ein Surferlebnis auf Investing.com ganz ohne Werbung. Sparen Sie bis zu 40%. Weitere Details

Dollarkurs tritt auf der Stelle - Euro legt zu

Devisen02.09.2021 08:52
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Artikel wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
 
© Reuters.

Von Peter Nurse 

Investing.com – Der Dollar wurde am Donnerstag in der Nähe seines mehrwöchigen Tiefs gehandelt. Schwache US-Daten haben die Zweifel an einer nachhaltigen Erholung des US-Arbeitsmarkts angeheizt. Der Euro konnte derweil ein neues 1-Monats-Hoch erreichen.

Gegen 09:55 MEZ lag der Dollar Index, der den Dollar gegenüber ausgewählten anderen Währungen nachzeichnet, bei 92,483, nachdem er in der Nacht auf eine 4-Wochen-Tief von 92,376 gefallen war.

USD/JPY musste Verluste hinnehmen und sank auf 109,97, GBP/USD stieg um 0,1 % auf 1,3782. Das risikoempfindliche Währungspaar AUD/USD stieg um 0,2 % auf 0,7380. Unterstützend hatten dabei die Daten zu einem neuen australischen Rekordhandelsüberschuss im Juli gewirkt.

Die US-Beschäftigungsdaten, die am Mittwoch veröffentlicht wurden, zeigen ein Stellenplus von 374.000 für den August. Dies liegt weit unter den Erwartungen von 600.000 Stellen.

Obwohl der ADP-Bericht als eher inkonsistente Orientierungshilfe im Gegensatz zum monatlichen Arbeitsmarktbericht gilt, war die Verfehlung dennoch enorm. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Entwicklung außerhalb der Landwirtschaft ebenfalls hinter den Erwartungen von 750.000 zurückbleibt.

Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA, die um 13:30 Uhr MEZ veröffentlicht werden, stehen unter strenger Beobachtung im Hinblick auf die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Ökonomen erwarten rund 345.000 Erstanträge, ein kleiner Rückgang gegenüber 353.000 Erstanträgen in der Vorwoche.

Im Gegensatz zum Dollar zeigte der Euro Stärke und kletterte auf ein 1-Monats-Hoch von 1,1857. EUR/USD liegt derzeit mit Plus 0,1 % bei 1,1843.

Die Zeichen für ein Wirtschaftswachstum in der Eurozone in Verbindung mit dem Inflationsdruck haben der Währung Aufwind gegeben. Der Verbraucherpreisindex in der Eurozone kletterte auf 3 %.

Darüber hinaus haben sich die Entscheidungsträger der Europäischen Zentralbank erstmals öffentlich zu ihren Plänen im Hinblick auf eine Drosselung der Anleihekäufe geäußert. Jens Weidmann, Chef der Bundesbank, umschrieb am Mittwoch die schrittweise Reduzierung der geldpolitischen Anreize von Seiten der Zentralbank.

„Die Juli-Sitzung der EZB hat sich einzig und allein um die Überarbeitung der Prognose im Hinblick auf die Zinssätze gedreht. Die Debatte darüber, was mit den Anleihekäufen passiert, wird dagegen erst in der September-Sitzung zur Sprache kommen“, schrieben Analysten von Nordea in einem Kommentar.

Die Erzeugerpreise in der Eurozone werden zu einem späteren Zeitpunkt im Handelstag bekanntgegeben. Diese stehen unter besonderer Beobachtung, um Hinweise darauf zu erhalten, wie sehr die Erzeuger unter Druck stehen, die Preise zu erhöhen.

Die Währungen von Schwellenländern, deren Zentralbanken die Zügel bei der Währungspolitik bereits angezogen hatten, profitieren weiterhin von der Annahme, dass die Fed noch mindestens ein oder zwei Monate ihre Politik unverändert belassen wird. Der südafrikanische Rand konnte 0,4 % zulegen und erreichte seinen höchsten Stand seit einem Monat. In Lateinamerika konnten der mexikanische, chilenische und kolumbianische Peso in der vergangen Woche um nahezu 2 % gegenüber dem Dollar zulegen.

Dollarkurs tritt auf der Stelle - Euro legt zu
 

Verwandte Beiträge

Höhere Inflation: Australischer Dollar legt zu
Höhere Inflation: Australischer Dollar legt zu Von Investing.com - 27.10.2021

Von Alfred Romann Investing.com – Während der US-Dollar am frühen Mittwochmorgen in Asien leichte Verluste hinnehmen musste, konnte der australische Dollar etwas an Boden...

Kommentieren

Richtlinien zur Kommentarfunktion

Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:

  • Bereichern Sie die Unterhaltung
  • Bleiben Sie beim Thema. Veröffentlichen Sie nur Texte, die zu den genannten Inhalten passen. 
  • Respektieren Sie einander. Auch negative Meinungen und Kritik kann positiv und diplomatisch ausgedrückt werden. 
  • Benutzen Sie die anerkannten Ausdrucks- und Rechtschreibregeln. 
  • Beachten Sie: Spam, Werbenachrichten und Links werden gelöscht. 
  • Vermeiden Sie Profanität, Beleidigungen und persönliche Angriffe auf Kolumnisten oder andere Nutzer. 
  • Bitte kommentieren Sie nur auf Deutsch.

Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.

Was denken Sie?
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
Posten auf
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Danke für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare erst nach vorheriger Überprüfung durch unsere Moderatoren veröffentlicht werden und deshalb nicht sofort auf unserer Webseite erscheinen können.
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Chart zum Kommentar hinzufügen
Sperre bestätigen

Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?

Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.

%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.

Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.

Diesen Kommentar melden

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar

Kommentar markiert

Vielen Dank!

Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Haftungsausschluss: Fusion Media would like to remind you that the data contained in this website is not necessarily real-time nor accurate. All CFDs (stocks, indexes, futures) and Forex prices are not provided by exchanges but rather by market makers, and so prices may not be accurate and may differ from the actual market price, meaning prices are indicative and not appropriate for trading purposes. Therefore Fusion Media doesn`t bear any responsibility for any trading losses you might incur as a result of using this data.

Fusion Media or anyone involved with Fusion Media will not accept any liability for loss or damage as a result of reliance on the information including data, quotes, charts and buy/sell signals contained within this website. Please be fully informed regarding the risks and costs associated with trading the financial markets, it is one of the riskiest investment forms possible.
Mit Google registrieren
oder
Registrierung