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US-Dollar gefragt - Yen findet trotz Entspannung am Anleihemarkt kaum Unterstützung

Devisen 24.03.2022 07:35
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© Reuters

Von Gina Lee

Investing.com - Der Dollar legte am Donnerstagmorgen in Asien zu und erfuhr dabei etwas Unterstützung durch eine Verschnaufpause der Rohstoffwährungen nach ihrer jüngsten steilen Rallye. Der japanische Yen, der zuletzt unter Druck stand, profitierte von einer Erholung auf dem US-Anleihemarkt.

Der U.S. Dollar Index, der die Entwicklung des Greenback gegenüber einem Korb anderer Währungen misst, stieg bis 07.20 Uhr MEZ um 0,18 % auf 98,790.

Der USD/JPY kletterte leicht um 0,07 % auf 121,23. Der japanische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe lag im März 2022 bei 53,2, der für den Dienstleistungssektor bei 48,7.

Für den AUD/USD ging es um 0,19 % auf 0,7483 nach unten. Zuvor wurden neue Stimmungsdaten aus Australien veröffentlicht. Demnach lag der PMI für das verarbeitende Gewerbe bei 57,3 und der für den Dienstleistungssektor bei 57,9. Das Währungspaar NZD/USD sank um 0,2 % auf 0,6959.

Der USD/CNY verzeichnete einen kleinen Kursanstieg um 0,01 % auf 6,3729 und der GBP/USD einen leichten Rückgang um 0,09 % auf 1,3191. Den Daten am Mittwoch zufolge stieg der britische Verbraucherpreisindex im Februar um 0,8 % gegenüber dem Vormonat und um 6,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Index der Input-Erzeugerpreise erhöhte sich um 14,7 % im Jahresvergleich und 1,4 % im Monatsvergleich, während der Output-Erzeugerpreis um 0,8 % im Monatsvergleich und 10,1 % im Jahresvergleich zunahm.

Der australische und der neuseeländische Dollar bewegten sich nur knapp unter ihren mehrmonatigen Höchstständen, während der Euro nach einem leichten Rückgang am Vorabend bei 1,0989 Dollar gehandelt wurde.

Der Yen erreichte am Mittwoch mit 121,41 je Dollar ein Sechsjahrestief und pendelte sich im asiatischen Handel in der Nähe dieses Wertes ein. Die Bank of Japan veröffentlichte im Laufe des Tages auch das Protokoll ihrer letzten Sitzung. Demzufolge waren sich die Geldpolitiker einig, dass die Verbraucherinflation schneller als erwartet ansteigen könnte, falls die Unternehmen die steigenden Kosten zügiger weitergeben als gedacht.

Die immer aggressivere Ausrichtung der US-Notenbank hat die geldpolitische Kluft zu ihrem japanischen Pendant weiter vergrößert. Die Präsidentin der Fed von San Francisco, Mary Daly, sagte, dass auf der nächsten Fed-Sitzung im Mai 2022 sowohl eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte als auch eine Entscheidung über den Beginn der Bilanzverkleinerung gerechtfertigt sein könnte. Loretta Mester, Chefin der Fed von Cleveland, sprach sich für schnelle Zinserhöhungen im Jahr 2022 aus.

Doch selbst die gestern Abend einsetzende Konsolidierung am Markt für US-Staatsanleihen nach heftigen Abverkäufen bot dem Yen keine große Unterstützung.

"Die fundamentalen Treiber des Dollar/Yen sind derzeit die US-Zinsen sowie die Verschlechterung der japanischen Leistungsbilanz aufgrund der hohen Ölpreise", sagte Shinichiro Kadota, Senior FX Strategist bei Barclays (LON:BARC) PLC, zu Reuters.

"Vom technischen Standpunkt aus betrachtet, war etwa 121,7 das Hoch von Anfang 2016, also wäre das das nächste wichtige Ziel auf kurze Sicht, doch falls wir über dieses Niveau ausbrechen, könnte der Bereich um 125 ganz schnell den Fokus rücken."

Der Kurs der 10-jährigen US-Staatsanleihe, der durch die wachsenden Wetten auf aggressive Zinserhöhungen durch die Fed belastet wurde, machte gestern einen Teil seiner Verluste wieder wett. Die Renditen fielen um 9 Basispunkte (Bp), wenngleich sie im März bis dato immer noch um mehr als 50 Bp höher liegen.

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