Investing.com - Die US-Aktienmärkte stehen am Donnerstag vor einem schlechten Start in den Handel, nachdem schwache Konjunkturdaten aus Europa und Berichte neuer Waffentests Nordkoreas Zweifel an der Annahme aufkommen lassen, dass sich das Makroumfeld zum Besseren wendet.
Um 12.45 MEZ stand der S&P 500 Futures Index um 1,6 Punkte oder 0,1% tiefer, der Dow 30 verlor 42 Punkte oder 0,2%, während es mit dem technologielastigen Nasdaq 100 5,4 Punkte oder 0,1% abwärts ging.
An einem mit Unternehmensergebnisse vollen Tag haben der Mischkonzern Danaher und Suntrust Banks schon ihre Ergebnisse vorgelegt, die bei Umsatz und Gewinn in den drei Monaten zum März leicht über den Erwartungen lagen.
Philip Morris International (NYSE:PM), American Express (NYSE:AXP) und Union Pacific (NYSE:UNP) werden heute noch vor Handelsbeginn berichten, während die Aktienzertifikate (ADRs) der europäischen Konsumgütergiganten Nestle (OTC:NSRGY) und Unilever (NYSE:UL) beide gefragt sein könnten, nachdem sie beide am Donnerstagmorgen ein stärkeres organisches Wachstum als erwartet berichten konnten.
Die Image-Sharing Plattform Pinterest (NYSE:PINS) wird heute das erste Mal an der New Yorker Börse gehandelt werden, einen Tag nachdem die Firma rund 1,4 Mrd USD bei ihrem Börsengang eingenommen hatte. Das lag über dem oberen Ende des angestrebten Preiskorridors, aber immer noch unter der impliziten Bewertung bei der letzten Kapitalaufnahme.
Die Videokonferenzfirma Zoom Video Communications Inc (NASDAQ:ZM) geht ebenfalls in den Handel, nachdem sie bei ihrem Börsengang 751,3 Mio USD eingenommen hatte, ebenfalls über dem oberen Ende des ursprünglich angestrebten Preisbereichs.
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Der US-Dollarindex, der die US-Währung gegenüber einem Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, stieg um 0,3% auf 96,940, nachdem Einkaufsmanagerindizes quer aus der Eurozone suggeriert hatten, dass die Region länger als befürchtet brauchen wird, um aus dem Konjunkturtal zu kommen, in dem sie seit Jahresanfang steckt.
US-Rohölfutures lagen fast einen Dollar pro Fass unter ihren Wochenhochs, nachdem die schwächeren Konjunkturdaten eingepreist waren. Ein moderater Rückgang der US-Rohölvorräte, den die US-Administration am Mittwoch berichtete, gab wenig Grund die Long-Positionen auszubauen. Goldfutures erreichten unterdessen heute früh ein neues Tief in 2019, bevor sie sich wieder erholten und leicht auf 1.277,35 USD die Feinunze verteuerten.
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