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FIRMEN-BLICK-Fortum und Uniper arbeiten gemeinsame Strategie ab

Aktien10.05.2021 15:30
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© Reuters.

10. Mai (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

UNIPER UN01.DE /FORTUM FORTUM.HE - Eespo/Düsseldorf: Nach den Streitereien der vergangenen Jahre bemühen sich der Düsseldorfer Stromerzeuger Uniper und sein finnischer Mutterkonzern Fortum (DE:FUM1V) um Geschlossenheit. Die Unternehmen sprachen von ersten Fortschritten auf dem Weg zu einer gemeinsamen Strategie. Nach den vorgeschlagenen Plänen soll Fortum künftig den Betrieb der Wasserkraftanlagen beider Unternehmen in den nordischen Ländern leiten. Uniper hingegen soll die Führung bei der Entwicklung des Wind- und Solar- sowie des Wasserstoffgeschäfts beider Unternehmen übernehmen. Die Pläne müssen unter anderem noch mit den Arbeitnehmervertretern besprochen werden. Die Pläne sollen Anfang 2022 umgesetzt werden. Uniper hatte sich lange gegen eine Übernahme durch die Finnen gewehrt. Diese halten inzwischen rund drei Viertel der Anteile an dem Versorger.

PLUS - Bangalore: Der US-Hersteller von Selbstfahr-Technologie für Lastwagen strebt mit Hilfe eines Firmenmantels (SPAC) an die Börse. Das kalifornische Startup-Unternehmen werde mit der Gesellschaft Hennessy Capital Investment HCIC.O verschmelzen, teilte Plus mit. Das Geschäft, in dem die Tech-Firma mit 3,3 Milliarden Dollar bewertet werde, solle im dritten Quartal abgeschlossen sein. Anschließend werde Plus an der New Yorker Börse gelistet. Das 2016 gegründete Unternehmen stellt ein automatisiertes Fahrsystem für schwere Lkw her.

BORUSSIA DORTMUND BVB.DE - München: Fehlende Transfererlöse halten den Fußball-Bundesligisten in den roten Zahlen. In den ersten neun Monaten (per Ende März) des Geschäftsjahres 2020/21 lief ein Nettoverlust von 45,0 (2019/20: Gewinn 4,1) Millionen Euro auf, wie der BVB mitteilte. Die Mindereinnahmen wegen der fehlenden Zuschauer im Stadion wurden im dritten Quartal durch Mehrerlöse aus der Vergabe der Fernsehrechte wettgemacht, der Champions-League-Aspirant nahm aber mit Spielertransfers gut 29 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor. Die Bundesliga spielt seit Mitte März 2020 zur Eindämmung der Corona-Pandemie ohne Zuschauer. Die Gesamtleistung (Umsatz plus Transfererlöse) lag nach neun Monaten mit 257,3 Millionen Euro um 19 Prozent unter Vorjahr.

SIEMENS SIEGn.DE - München: Die Verkehrstechnik-Sparte Mobility und die schweizerische Stadler Rail SRAIL.S sollen in den nächsten sechs Jahren die U-Bahn von Lissabon modernisieren. Der Auftrag aus Portugal habe ein Volumen von 114,5 Millionen Euro, teilten die beiden Unternehmen mit. Siemens Mobility liefert Signaltechnik, Stadler Rail baut 14 neue U-Bahn-Züge.

PORSCHE PSCH.UL - Frankfurt: Der Stuttgarter Sportwagenbauer will sein SUV-Modell Macan in diesem Jahr noch einmal als Verbrennermodell in neuer Generation auf den Markt bringen. Porsche (DE:PSHG_p) müsse beim Umstieg auf Elektromobilität flexibel bleiben, erklärte Entwicklungsvorstand Michael Steiner. "In Europa steigt die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen kontinuierlich. Das Entwicklungstempo in den Weltregionen in Bezug auf die Elektromobilität ist jedoch unterschiedlich." Der erste Elektro-Macan auf der gemeinsam mit der VW (DE:VOWG) VOWG_p.DE -Konzernschwester Audi entwickelten Plattform PPE sei für 2023 geplant. Prototypen des Modells seien jetzt so weit, dass sie auf der Straße erprobt werden könnten.

RHEINMETALL RHMG.DE - Düsseldorf: Der Rüstungskonzern hat einen Großauftrag des britischen Verteidigungsministeriums an Land gezogen. Die Düsseldorfer sollen für 770 Millionen Euro in den kommenden Jahren 148 Kampfpanzer des Typs Challenger 2 mit neuen 120-mm-Glattrohrkanonen ausrüsten. Gleichzeitig sollen diese einen komplett neuen Turmaufbau erhalten. Die Auslieferung soll noch in diesem Jahr beginnen und 2027 abgeschlossen sein.

PANASONIC 6752.T - Berlin: Die Corona-Krise hat dem japanischen Elektronikkonzern im Geschäftsjahr 2020/21 zugesetzt. Der Umsatz gab in den zwölf Monaten bis Ende März um elf Prozent auf 6,7 Billionen Yen (50,6 Milliarden Euro) nach, wie das Unternehmen mitteilte, das gerade für sieben Milliarden Dollar die US-Logistik-Softwarefirma Blue Yonder übernimmt. Vor allem auf dem Heimatmarkt sei die Nachfrage trotz des coronabedingten Booms von Luftreinigern eingebrochen. Das Betriebsergebnis fiel nach Einsparungen um zwölf Prozent auf 1,95 Milliarden Euro, soll im neuen Geschäftsjahr aber auf etwa 2,5 Milliarden Euro klettern. Panasonic - bekannt vor allem für Digitalkameras und Haushaltsgeräte - konzentriert sich immer stärker auf sein Autobatteriegeschäft, in dem das Unternehmen mit Tesla TSLA.O zusammenarbeitet.

SOCIETE GENERALE SOGN.PA - Paris: Vorstandschef Frederic Oudea krempelt das Investmentbanking des französischen Geldhauses um. Die Sparte soll sich verstärkt auf das Finanzierungs- und Beratungsgeschäft rund um Fusionen konzentrieren, wie Societe Generale mitteilte. Von dem Schwenk verspricht sich Oudea stabilere Einnahmen als vom lukrativen, aber riskanten Kapitalmarktgeschäft. Der Bankchef macht damit zwei Jahre vor Ablauf seines Mandats Tempo beim Umbau. Er hatte 2008 das Ruder übernommen, nachdem der damalige Investmentbanker Jerome Kerviel dem Institut mit Spekulationsgeschäften einen Milliardenverlust eingebrockt hatte.

BIONTECH BNTX.O 22UAy.DE - Berlin: Das Mainzer Biotechunternehmen stellt sich internationaler auf. In Singapur würden der Firmensitz für das Geschäft in Südostasien gebaut und eine mRNA-Produktionsstätte errichtet, kündigte der Covid-19-Impfstoffentwickler an. Dadurch würden Herstellungskapazitäten für die wachsende Pipeline an mRNA-basierten Impfstoffkandidaten gegen Infektionskrankheiten und Krebs geschaffen. Das Werk werde planmäßig mehrere hundert Millionen Dosen im Jahr produzieren können. Ziel sei es, den Betrieb 2023 zu starten. Allein 2021 will BioNTech mit seinem Partner Pfizer (NYSE:PFE) PFE.N 2,5 Milliarden Dosen des Covid-19-Impfstoffs herstellen, 2022 sind drei Milliarden Dosen geplant.

DEUTSCHE PFANDBRIEFBANK (PBB) PBBG.DE - München: Der Münchner Immobilienfinanzierer bleibt wegen der möglichen Folgen der Corona-Krise vorsichtig. Die pbb hält nach einem Gewinnsprung auf 52 (Vorjahr: zwei) Millionen Euro vor Steuern im ersten Quartal an ihren Prognosen fest: "Das Startquartal bestätigt unsere Erwartung, dass wir 2021 besser abschneiden werden als im Vorjahr, obwohl wir wegen der Folgewirkungen der Covid-19-Pandemie weitere Risikovorsorge im Verlauf des Jahres nicht ausschließen können", sagte Vorstandschef Andreas Arndt. Im ersten Quartal waren die Abschreibungen auf faule Kredite mit zehn (34) Millionen Euro deutlich niedriger als im Vorjahr.

CARL ZEISS MEDITEC AFXG.DE - Berlin: Der Medizintechnikkonzern wächst wieder wie vor der Corona-Krise. Der Umsatz legte im ersten Halbjahr 2020/21 (per Ende März) um sieben Prozent auf 767,4 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen aus Jena mitteilte. "Die Beeinträchtigungen durch die Pandemie lassen allmählich nach", sagte Firmenchef Ludwin Monz. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg nach Einsparungen im Vertrieb und Marketing sogar um 59 Prozent auf 162,7 Millionen Euro. Carl Zeiss Meditec geht davon aus, dass sich die Geschäftsentwicklung weiter normalisiert und bestätigte die Umsatzprognose von etwa 1,6 (2019/20: 1,34) Milliarden Euro.

AURUBIS NAFG.DE - Berlin: Europas größte Kupferhütte profitiert von einer hohen Nachfrage und Einsparungen. Das Betriebsergebnis (EBT) fiel im ersten Halbjahr 2020/221 (per Ende März) mit 185 (Vorjahr: 91) Millionen Euro mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahreszeitraum, wie Aurubis in Hamburg mitteilte. "Die Auswirkungen der Pandemie auf unser Ergebnis bleiben - trotz aller bestehenden Einschränkungen - gering", sagte Firmenchef Roland Harings. Aurubis bestätigte die im Januar angehobene Prognose für das im September endende Geschäftsjahr.

TAG IMMOBILIEN TEGG.DE - München: Der Wohnungsvermieter hat das operative Ergebnis (FFO I) im Deutschland-Geschäft im ersten Quartal um neun Prozent auf 45,6 Millionen Euro gesteigert. Die Kaltmieten seien im Vorjahresvergleich um 4,4 Prozent gestiegen. Der Leerstand habe sich auf 5,9 (5,3) Prozent erhöht, wie TAG mitteilte. Dazu kamen Immobilienverkäufe in Polen im Volumen von 19,2 (11,4) Millionen Euro. Das Nettoergebnis wuchs auf 34,5 (Vorjahr: 32,1) Millionen Euro. (Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin und Frankfurt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 30 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) und +49 30 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)

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