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GRANOLAS vs. Magnificent 7: Europas unterschätzte Champions

Veröffentlicht am 12.02.2024, 13:23
Aktualisiert 12.02.2024, 13:23
© Reuters

Investing.com - In der turbulenten Welt der Börse gibt es immer wieder Namen, die herausragen - in den USA sind es die Magnificent 7. Aber auch Europa hat seine Stars: die GRANOLAS. Ein Begriff, der nicht nur nach einem gesunden Frühstück klingt, sondern auch für eine Elitegruppe von Unternehmen steht, die das Herzstück des europäischen Aktienmarktes bilden. Wer verbirgt sich hinter diesem ungewöhnlichen Namen und warum sind sie so wichtig für Investoren?

Die GRANOLAS sind das Gehirnkind der Analysten von Goldman Sachs (NYSE:GS), geboren aus den Wirren des ersten europäischen Lockdowns im Jahr 2020 während der Covid-19-Pandemie. Hinter diesem Akronym verbergen sich keine Haferflocken, sondern die Glanzlichter der europäischen Blue Chips: GSK (LON:GSK), Roche (SIX:RO), ASML (AS:ASML), Nestle (SIX:NESN), Novartis (SIX:NOVN), Novo Nordisk (NYSE:NVO), L’Oreal (EPA:OREP), LVMH (EPA:LVMH), Astrazeneca (LON:AZN), SAP (ETR:SAPG) und Sanofi (EPA:SASY). Diese Unternehmen bilden das Who-is-Who der europäischen Wirtschaft und sind bekannt für ihre Stabilität und ihre langfristigen Erfolge.

Die GRANOLAS machen etwa ein Viertel der Marktkapitalisierung des STOXX 600 aus, einem Index, der die 600 größten Unternehmen in Europa abbildet. Das entspricht in etwa dem Gewicht der Sektoren Energie, Grundstoffe (NYSE:XLB), Finanzwerte und Autos zusammen. Sie sind somit ein maßgeblicher Faktor für die Entwicklung des europäischen Aktienmarktes.

Was macht die GRANOLAS so besonders? Nach Ansicht der Experten von Goldman Sachs sind es ihre zahlreichen Qualitäten, die sie zu einem Eckpfeiler in jedem Anlegerportfolio machen: starkes Gewinnwachstum, geringe Volatilität, hohe und stabile Margen sowie robuste Bilanzen. Diese Eigenschaften machen sie nicht nur zuverlässig, sondern auch attraktiv für Investoren, die auf langfristiges Wachstum setzen.

Besonders angetan ist Goldman Sachs derzeit von der europäischen Aktiengruppe aufgrund des Bewertungsabschlags gegenüber ihren amerikanischen Pendants, den "Magnificent 7". Obwohl ihr Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) mit 20 am oberen Ende liege, würden sie immer noch mit einem Abschlag von 30 % im Vergleich zu den Magnificent 7 gehandelt, die ein KGV von 30 aufweisen, so die Experten. Das mache sie besonders interessant für Anleger, die nach Werthaltigkeit suchen.

Laut Goldman Sachs dürften die GRANOLAS auch in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum verzeichnen, während der Rest des Marktes hinterherhinkt. "Der Konsens erwartet in den nächsten Jahren ein anhaltend starkes Wachstum bei diesen Compoundern, mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 7 % bis 2025 für die GRANOLAS und weniger als 2 % für den Markt ohne GRANOLAS", stellten die Analysten von Goldman Sachs fest. Demnach würden die GRANOLAS fast das gesamte Umsatzwachstum des STOXX 600 in Europa generieren - ein überzeugender Grund, auch künftig auf sie zu setzen.

Die GRANOLAS

Dem Analysetool InvestingPro nach besitzt vor allem GSK plc erhebliches Kurspotenzial. Das britische Pharmaunternehmen Glaxosmithkline (NYSE:GSK) ist führend in der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten, Impfstoffen und Gesundheitsprodukten. Den quantitativen Modellen von InvestingPro zufolge besitzt das Papier Renditepotenzial von rund 42 % auf 23,35 Pfund. Die Aktie des Unternehmens ist seit Jahresbeginn um 12 % gestiegen, weist aber im Fünf-Jahres-Vergleich ein Minus von 15,6 % aus.

Ebenfalls weiteres Aufwärtspotenzial sieht InvestingPro in den Aktien des französischen Pharmakonzerns Sanofi und des Schweizer Medikamentenherstellers Novartis. Sanofi ist ein weltweit tätiges Pharmaunternehmen, das sich auf die Entwicklung von Arzneimitteln in den Bereichen Onkologie, Immunologie, Neurologie und anderen Therapiebereichen konzentriert. Novartis ist ebenfalls ein global führendes Pharmaunternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung innovativer Medikamente und Therapien konzentriert. Vor kurzem sicherte sich Novartis mit der Übernahme von Morphosys (ETR:MORG) das Krebsmittel Pelabresib. Noch hängt die Übernahme allerdings von der Zustimmung der Aktionäre ab.

Astrazeneca, der britische Pharmakonzern, bietet laut Pro immerhin noch ein Ertragspotenzial von 19 %. AstraZeneca ist bekannt für seine Arbeit in den Bereichen Onkologie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen und vielen anderen Therapiebereichen.

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Nestlé könnte wirklich mal wieder etwas zulegen... LVMH hat schon geliefert, geht aber auch immer. Novo-Nordisk geht gerade richtig. Novartis schwächelt mir gerade noch. Warum auch immer.
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