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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Schwach wegen Abgasskandal und Konjunktursorgen

Veröffentlicht am 28.09.2015, 18:54
© Reuters.  ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Schwach wegen Abgasskandal und Konjunktursorgen
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PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Börsen Europas haben dem Abgasskandal bei VW am Montag erneut Tribut gezollt. Belastend wirkten zudem schwache Industriedaten aus China und durchwachsene aus den USA. Der EuroStoxx 50 (Euro Stoxx 50) ging mit einem Abschlag von 2,37 Prozent auf 3039,44 Punkten und damit knapp über seinem kurz zuvor erreichten Tagestief aus dem Handel.

"Der erneute Einbruch der Unternehmensgewinne in der chinesischen Industrie im August, dazu das Taumeln des Rohstoffhändlers Glencore bei weiter fallenden Rohstoffpreisen, das alles nährt die Sorgen um die weitere globale Konjunkturentwicklung", kommentierte Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets.

In London büßte der FTSE 100 (ISE:UKX) 2,46 Prozent auf 5958,86 Punkte ein und in Paris gab der Cac 40 (CAC 40) 2,76 Prozent auf 4357,05 Punkte nach. Ähnlich schwach zeigte sich auch der italienische FTSE MIB (AFF:XMB), obwohl in Italien im September die Verbraucherstimmung den höchsten Stand seit 13 Jahren erreichte, sich auch die Stimmung in den Unternehmen weiter aufhellte und auf einen neuen Bestwert seit vier Jahren stieg.

Unter den einzelnen Branchen, die allesamt mit Verlusten schlossen, zeigten sich der Stoxx 600 Autos & Parts mit einem Minus von knapp 4 Prozent sowie der Index der Bergbauaktien mit einem Minus von knapp 8 Prozent besonders schwach.

Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) (XETRA:VOW3) gaben um knapp 8 Prozent nach und zogen etwa die Peugeot-Papiere (PSE:PUG) (FSE:PEU) oder auch die von Renault (PSE:PRNO) (FSE:RNL) mit hinunter, die zwischen 4 und gut 5 Prozent verloren. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen Ex-VW-Konzernchef Martin Winterkorn. Die Entscheidung zum Einbau der Manipulations-Software in Diesel-Fahrzeugen soll allerdings bereits vor Winterkorns Antritt als Konzernchef gefallen sein.

In London beendeten die Aktien von Glencore (ISE:GLEN) den Tag mit einem Minus von knapp 30 Prozent bei 68,62 Pence und erreichten damit ein neues Rekordtief seit ihrem Börsengang 2011. Hintergrund war ein Analystenkommentar der südafrikanischen Bank Investec, der die Frage aufwarf, wieviel Wert den Aktionären bleibe, wenn die Rohstoffpreise weiter im Keller verharren.

SABMiller (ISE:SAB) (FSE:BRW1) hingegen gewannen im "Footsie" 1,30 Prozent, während die des weltgrößten Braukonzerns AB Inbev (BRU:ABI) im EuroStoxx 50 rund 1 Prozent verloren. Die seit einigen Tagen laufenden Gespräche könnten schon rasch zu einem konkreten Angebot an die Aktionäre des britisch-südafrikanischen Konzerns SABMiller führen, berichtete die britische "Sunday Times" am Sonntag unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.

Für Vodafone (FSE:LONDON:VOD) (ISE:VOD) ging es in London um 4,80 Prozent nach unten. Der Telekomkonzern und der Kabelriese Liberty Global (NASDAQ:LBTYA) wurden sich in ihren Verhandlungen um einen Tausch von Geschäftsteilen nicht einig und brachen die Gespräche ab.

Die Aktien von Roche (FSE:RHO5) (VTX:ROG) legten in Zürich nach positiven Studienresultaten zu einem Medikament gegen Multiple Sklerose um 0,48 Prozent zu.

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