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Bessere Zahlen als erwartet: Diese drei Dax-Konzerne heben Prognosen an

Veröffentlicht am 26.07.2023, 15:49
Aktualisiert 09.07.2023, 12:31

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich über die letzten vier Wochen hinweg weiter eingetrübt. Laut dem Münchener ifo-Institut sank der Geschäftsklimaindex im Juli auf 87.3 Punkte. Hierbei fiel sowohl die Bewertung der aktuellen Situation als auch die Erwartungen für die zukünftige Entwicklung seitens der Unternehmen nochmals pessimistischer aus als im Vormonat. Obgleich der Tatsache, dass sich der Rückgang hier weniger stark darstellte als noch im Juni, markiert die Reduktion im Juli bereits die dritte in Folge. Doch auch in diesen Zeiten gibt es Positives aus der deutschen Wirtschaft zu berichten, wurde doch in den vergangenen Tagen bekannt, dass das Geschäft der drei DAX40-Konzerne RWE, Adidas und Deutsche Börse zuletzt besser lief als erwartet und hier entsprechend die Prognosen für das Gesamtjahr nach oben hin angepasst werden.

RWE: Deutliche Anpassung des zu erwartenden Jahresgewinns

Der Energie-Riese RWE verzeichnete nochmals deutlich bessere Zahlen als ohnehin schon prognostiziert. So verdiente der Konzern in der ersten Jahreshälfte 2023 operativ 4.5€ Milliarden. Das RWE-Management erwartet für das Gesamtjahr deshalb nun einen Gewinn in einer Spanne von 7.1€ bis 7.7€ Milliarden. Zuvor rechnete man hier „nur“ mit einem bereinigten Gewinn zwischen 5.8€ und 6.4€ Milliarden. Vor allen Dingen im Bereich der Stromerzeugung legte das Essener Unternehmen stark zu, gemäß den Zahlen stieg der bereinigte Gewinn hier auf 1.9€ Milliarden und verdoppelte sich somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Und auch beim Energiehandel trieb RWE die Zahlen nach oben. Hier konnte der Konzern bereits nach sechs Monaten die ursprüngliche Prognose für das Gesamtjahr übertreffen, bislang stehen in diesem Geschäftsfeld unterm Strich 799€ Millionen zu Buche.

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Der Essener RWE-Konzern profizierte von den gestiegenen Zinsen sowie dem lukrativen Handel mit Stromderivaten.

Die Anleger reagierten positiv auf diese Nachrichten, die RWE-Aktie (ETR:RWEG) schoss in der Spitze kurzerhand über vier Prozent nach oben. Wie auch die Wertpapiere der Dax-Titel Adidas und Deutsche Börse analysieren wir im Rahmen unseres DAX40-Aktienpakets auch den Anteilsschein des Energiekonzerns aus dem Ruhrgebiet. Wir erwarten hier primär mittelfristig weiter steigende Kurse, die die Aktie prozentual betrachtet deutlich zweistellig nach oben befördern sollte.

Deutsche Börse (ETR:DB1Gn) erhöht Prognose, hält sich aber noch bedeckt

Die Erwartungen der Analysten übertreffen konnte derweil auch die Deutsche Börse. Profitieren konnte man hierbei vor allen Dingen von den gestiegenen Zinsen sowie dem äußerst lukrativen Handel mit Stromderivaten. Im zweiten Quartal 2023 steigerten sich die Nettoerlöse um rund 20 Prozent, sodass hier letztlich 1.2€ Milliarden eingefahren werden konnten. Auch im Hinblick auf das EBITDA, also den Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, konnte die Deutsche Börse deutliche Anstiege verzeichnen: Hier legte das Unternehmen um ganze 25 Prozent zu, was im Ergebnis eine Summe von 733€ Millionen entspricht. Es sei angemerkt, dass wenngleich die Zahlen in den Monaten April bis Juni besser waren als gedacht, sich das zweite Quartal insgesamt etwas verhaltener präsentierte als das vorangegangene. Dass diese Entwicklung die Erwartungen an das Gesamtjahr 2023 aber nach oben schrauben, wurde seitens der Geschäftsführung bereits bestätigt. Wie viel besser die Zahlen jedoch im Detail aussehen werden, darüber tätigte das Management bislang keine Aussagen. Nach Nettoerlösen in Höhe von 4.34€ Milliarden im Jahr 2022 strebte die Deutsche Börse für das aktuelle Jahr bislang eine Spanne von 4.5€ bis 4.7€ Milliarden an, das EBITDA sollte zwischen 2.6€ und 2.8€ Milliarden liegen.

Die Aktie des Unternehmens legte in Folge der News in der Spitze rund drei Prozent zu. Entgegen den positiven Aussichten auf fundamentaler Ebene stellt sich unsere mittel- respektive langfristige Erwartung an das Wertpapier durchaus bärisch dar. So gehen wir primär davon aus, dass die seit 2020 laufende Korrekturbewegung den Kurs noch bis unter die 100€-Marke drücken sollte.

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Kanye West-Produkte bescheren Adidas gute Zahlen

Wir hatten bereits in einem Trading Room-Artikel vom Mai über die Causa Adidas-Kanye-West berichtet und aufgezeigt, wie der deutsche Sportartikelhersteller die noch vorhandenen Yeezy-Produkte des aufgrund diverser Aussagen in Ungnade gefallenen Ex-Markenbotschafters im Wert von über $1 Milliarde „loswerden“ möchte. Die erste große Verkaufsrunde war nach Unternehmensaussagen ein voller Erfolg. Für das Gesamtjahr 2023 rechnet Adidas nun mit einem negativen Betriebsergebnis in Höhe von „nur“ 450€ Millionen, noch vor wenigen Monaten standen hier Verluste in Höhe von rund 700€ Millionen in Aussicht. Bei den Erlösen erwarten CEO Gulden und sein Management nun lediglich einen Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich, bislang war man hier von einer hohen einstelligen prozentualen Reduktion ausgegangen. Im zweiten Quartal 2023 rutschten die Erlöse um rund fünf Prozent ab, das Betriebsergebnis ging auf rund 176€ Milliarden zurück (Vorjahreszeitraum: 392€ Milliarden).

Adidas scheint in der Causa Kanye West nun doch mit einem blauen Auge davonzukommen.

Seit Bekanntgabe der Zahlen am Montag dieser Woche zog die Adidas-Aktie (ETR:ADSGN) zunächst um knapp acht Prozent an, seither korrigierte sich der Kurs aber wieder rund fünf Prozent nach unten (Stand: 26. Juli 2023; 13.30 Uhr). Seit dem Tief vom vergangenen November bei 93.40€ arbeitete sich das Wertpapier somit schon wieder knapp 100 Prozent im Chart nach oben – und wir gehen bei diesem DAX40-Titel primär langfristig von weiter stark steigenden Kursen aus. Das anvisierte Mindestziel für die bereits laufende übergeordnete Aufwärtsbewegung verorten wir im Bereich der 600€-Marke.

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