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Burberry: Weihnachtsgeschäft als Bewährungsprobe für den Luxushändler

Veröffentlicht am 03.12.2020, 07:49
Aktualisiert 02.09.2020, 08:05

2020 war für viele Menschen ein seltsames und schwieriges Jahr. Es war auch eine Zeit erhöhter Volatilität an den Märkten. Die Hoffnung auf Besserung bleibt jedoch bestehen.

Wenn das Wetter sich abkühlt und die Tage auf der Nordhalbkugel kürzer werden, sind die meisten Menschen bereit, das bevorstehende neue Jahr mit einem Urlaub und einigen Einkäufen zu feiern.

Daher schauen wir uns heute das im FTSE 100 gelistete Luxusmodehaus Burberry Group (LON:BRBY) (OTC:BURBY) an.

Burberrys lange Geschichte

Thomas Burberry etablierte seinen gleichnamigen Laden im Jahr 1856 mit dem Ziel, „Kleidung […] herzustellen, die die Menschen vor dem britischen Wetter schützen soll“.

Mit einer Marktkapitalisierung von etwa 7 Mrd. GBP (9,4 Mrd. USD) ist er einer der größten Einzelhändler Großbritanniens. Die Gruppe ist auch weltweit bekannt, sodass der Umsatz in der Region Asien-Pazifik mehr als 40% des Umsatzes ausmacht.

Bislang sind die Aktien in 2020 jedoch um rund 18% gefallen. Den 1. Dezember beendete Burberry zu 1.792 Pence (24,00 US-Dollar).
Burberry Group 1-Jahreschart
Mitte November veröffentlichte Burberry Zwischenergebnisse. Der Umsatz belief sich auf 878 Mio. GBP (oder 1,18 Mrd. USD), was einem Rückgang von 31% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das war ein schmerzhafter Einbruch der Einnahmen.

Ähnlich ging das bereinigte Betriebsergebnis um 75% zurück und der bereinigte verwässerte GpA sackte um 88% ab.

CEO Marco Gobbetti sagte:

„Während sich das Virus weiterhin auf den Umsatz in Europa, Mittlerer Osten und Afrika, Japan und Südasien-Pazifik auswirkt, sind wir von unserer allgemeinen Erholung und der starken Resonanz auf unsere Marke und unsere Produkte, insbesondere bei neuen und jüngeren Kunden, ermutigt.”

Sollte man jetzt BRBY-Aktien kaufen?

Trotz der robusten Zwischenergebnisse und der Nachricht, dass sich das Geschäft mit der Wiedereröffnung der Läden verbessert hat, erinnern wir die Anleger daran, dass in den letzten Wochen die Geschäfte in Großbritannien, in vielen Teilen Kontinentaleuropas und in anderen Ländern wieder geschlossen wurden, als Teil der Bemühungen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Daher kann der Lockdown 2.0 bedeuten, dass das nächste Zahlen gemischt ausfallen wird.

Es ist auch wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Probleme der Gruppe bereits begannen, bevor die Pandemie den Umsatz herunterzog. In den letzten Jahren war die Stimmung der Anleger gegenüber der Aktie von Schwankungen geprägt.

Die Traditionsmarke war einer der ersten Werte im FTSE 100, der von Covid-19 heimgesucht wurde, da die Nachfrage in der Region Asien-Pazifik bereits in den ersten Wochen des Jahres 2020 erheblich zurückging. Mitte März lag der Aktienkurs auf seinem tiefsten Niveau seit einigen Jahren.

Die geschätzten Kurs-Gewinn- und Kurs-Umsatz-Verhältnisse betragen 33,67 bzw. 3,13. Anders ausgedrückt, trotz des Kursverfalls sind BRBY-Aktien immer noch hoch bewertet. Für die meisten britischen Aktien, die nicht aus dem Technologiesektor stammen, würden diese Kennzahlen bedeuten, dass das Unternehmen zu den teuersten gehört.

Wir glauben, dass ein möglicher Rückgang von rund 5% bis 7% gegenüber dem derzeitigen Niveau langfristig orientierten Aktionären einen besseren Einstieg bieten würde.

Interessierte Anleger sollten auch die in mehreren Wochen erscheinenden Zwischenergebnisse analysieren, wenn die Gruppe möglicherweise ein Update zu ihrem Weihnachtsgeschäft veröffentlicht.

Fazit

Das Wachstum des E-Commerce hat vielen stationären Einzelhändlern Schwierigkeiten bereitet. Die wirtschaftliche Unsicherheit der Pandemie hat Luxusmarken wie Burberry noch mehr Probleme eingebrockt.

Die Wertentwicklung anderer britischer Einzelhändler war in 2020 bislang uneinheitlich. Hier nur ein paar Beispiele:

  • ASOS (LON:ASOS), (OTC:ASOMY): +36%
  • boohoo.com (LON:BOOH), (OTC:BHOOY): +5%
  • JD Sports Fashion (LON:JD), (NASDAQ:JD): -6%
  • Next (LON:NXT), (OTC:NXGPY): -7%

Wenn wir uns zwischen den im FTSE gelisteten Einzelhändlern entscheiden müssten, würden wir wahrscheinlich auf Stärke setzen. Unsere Wahl würde hier auf ASOS.

Auf der anderen Seite sehen die Einzelhändler in den USA etwas anders aus. Beispielsweise ist der Index Dow Jones Retailers um mehr als 42% gestiegen.

Anleger, die während der normalerweise geschäftigen Einkaufssaison an Einzelhandelsaktien interessiert sind, können auch mehrere börsennotierte Fonds (Exchange Traded Funds, ETFs) in Betracht ziehen, wie den Global X E-commerce ETF (NASDAQ:EBIZ), den ProShares Long Online Short Stores (NYSE:CLIX), den SPDR® S&P Retail ETF (NYSE:XRT) oder den VanEck Vectors Retail ETF (NYSE:RTH).

Schließlich könnten der iShares MSCI United Kingdom ETF (NYSE:EWU) oder der iShares MSCI United Kingdom Small-Cap ETF (NYSE:EWUS) für diejenigen geeignet sein, die an britischen Unternehmen interessiert sind.

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