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Chinesischer Ölriese Cnooc geht in Schanghai an die Börse

Von Swissquote LtdMarktüberblick12.04.2022 12:45
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Chinesischer Ölriese Cnooc geht in Schanghai an die Börse
Von Swissquote Ltd   |  12.04.2022 12:45
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Topic of the day

Einer der grössten chinesischen Ölkonzerne, Cnooc (HK:0883) Ltd., will durch einen Börsengang in Schanghai 4,41 Milliarden Dollar einnehmen - wenige Monate, nachdem die Börsennotierung in New York erlosch. Wie das staatliche Unternehmen jetzt mitteilte, verkauft es insgesamt 2,6 Milliarden Aktien für 10,80 Yuan (1,70 Dollar bzw 1,56 Euro) je Aktie. Inklusive einer Mehrzuteilungsoption für weitere 390 Millionen Aktien könnte der Gesamterlös aus dem IPO in China 5,07 Milliarden Dollar betragen. Die American Depositary Receipts von Cnooc und anderen chinesischen Unternehmen wurden im Oktober von der NYSE genommen. Hintergrund war eine unter dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump eingeführte schwarze Liste, die Amerikanern Investitionen in chinesische Unternehmen untersagt, die nach Ansicht der USA Chinas Militär, Geheimdienste und Sicherheitsdienste unterstützen. Cnooc will die durch die Börsennotierung in Shanghai eingenommenen Mittel vor allem für die Erschliessung verschiedener Ölfelder verwenden.

 
Swiss stocks

Der Krieg in der Ukraine und Inflationssorgen haben am Montag die Kauflaune am schweizerischen Aktienmarkt gedämpft. Der SMI gewann 0,2 Prozent auf 12.529 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich zwölf Kursverlierer und acht -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 38,48 (zuvor: 37,79) Millionen Aktien. Auf der Gewinnerseite fanden sich defensive Werte wie Swisscom (SIX:SCMN) (+1,6%) oder die Aktien der Pharmahersteller Novartis (SIX:NOVN) (+1,2%) und Roche (SIX:RO) (+0,6%). Nestle (SIX:NESN) verloren optisch 0,3 Prozent bzw 0,42 Franken. Die Titel wurden mit einem Dividendenabschlag von 2,80 Franken gehandelt. Die zuletzt gestiegenen Marktzinsen verhalfen vor allem den Aktien von Versicherern zu Kursgewinnen, während die Kurse der Banken von der Sorge gebremst wurden, dass der Ukrainekrieg und die Inflation die Wirtschaft bremsen und damit auch das Geschäft der Geldhäuser beeinträchtigen könnten. Credit Suisse (SIX:CSGN) und UBS (SIX:UBSG) verbesserten sich um 0,3 und 0,1 Prozent. Swiss Life, Swiss Re (SIX:SRENH) und Zurich schlossen 1,3 bis 2,8 Prozent höher.

International markets

Europe

Europas Börsen sind mit Abgaben in die neue Woche gestartet. Der DAX verlor nach volatilem Handel 0,6 Prozent auf 14.193 Punkte, der Euro-Stoxx-50 reduzierte sich um 0,5 Prozent auf 3.840 Punkte. Belastend wirkten die gleichen Themen wie zuvor: Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine sowie die Notenbankpolitik in Folge der galoppierenden Inflation. Belastend wirkte auch die anhaltende Abriegelung von Schanghai im Rahmen der Null-Covid-Politik der chinesischen Regierung mit eventuell negativen Auswirkungen auf die globalen Lieferketten. Die Pariser Börse hielt sich besser mit plus 0,1 Prozent. Hier stützte der Ausgang der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen. Diese konnte Amtsinhaber Emmanuel Macron für sich entscheiden und trifft nun in der Stichwahl auf die Rechtspopulistin Marine Le Pen. Für Volker Schmieding, Chefvolkswirt bei Berenberg, bleibt Macron in der Pole Position, um die Stichwahl am 24. April zu gewinnen. Vodafone-Aktien gewannen 1,2 Prozent. Sie profitierten von Medienberichten, wonach der britische Breitbandanbieter Talktalk den möglichen eigenen Verkauf prüft. "Presseberichte deuten darauf hin, dass Vodafone (LON:VOD), Sky und andere Unternehmen ein informelles Angebot zum Kauf aller Teile oder eines Teils von Talktalk in Betracht gezogen haben", so die Analysten von Goldman Sachs (NYSE:GS). Nach besseren vorläufigen Erstquartalszahlen hielten sich BASF (DE:BASFN) mit plus 0,1 Prozent besser als der Gesamtmarkt. Der Umsatz von 23,083 Milliarden Euro ist über dem Konsens von 21,98 Milliarden Euro ausgefallen. Auch das EBIT vor Sonderposten fiel mit 2,818 Milliarden Euro besser als die Erwartung von 2,43 Milliarden aus.

United States

Mit deutlichen Kursverlusten haben die US-Börsen (DE:SXR4) am Montag auf weiter steigende Zinsen reagiert. Die steigenden Marktzinsen belasteten vor allem den Technologiesektor weiter. Für den Nasdaq-Composite ging es um 2,2 Prozent nach unten. Bereits in der Vorwoche hatte der Index 3,9 Prozent eingebüsst. Der Dow-Jones-Index fiel um 1,2 Prozent und der S&P-500 reduzierte sich um 1,7 Prozent. Dabei standen den 1.054 (Freitag: 1.531) Kursgewinnern 2.266 (1.778) -verlierer gegenüber, während 99 (110) Titel unverändert schlossen. Mit Spannung werden vor diesem Hintergrund am Dienstag die Inflationsdaten aus den USA für März erwartet. Volkswirte rechnen mit einer Rate von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat - abermals höher als im Februar, als die Inflation bereits 7,9 Prozent erreicht hatte. Dies dürfte die Fed in ihrem eingeschlagenen Kurs bestärken. Zu Wochenbeginn stehen dagegen keine wichtigen Daten auf der Agenda. Bei den Einzelwerten machte die Twitter-Aktie anfängliche Verluste wett und schloss 1,7 Prozent höher. Tesla-Gründer Elon Musk wird doch nicht in den Twitter-Aufsichtsrat einziehen. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass Musk 9,2 Prozent der Anteile an Twitter (NYSE:TWTR) gekauft hatte und damit grösster Aktionär wurde. Moderna (NASDAQ:MRNA) verloren 0,5 Prozent. Der Konzern hat eine Charge von 764.900 Dosen seines Covid-19-Impfstoffs in Europa zurückgerufen, nachdem in einem durchstochenen Fläschchen Fremdkörper gefunden worden waren.

Asia

Verluste verzeichnen die asiatischen und australischen Börsen am Dienstag. Die Sorgen wegen anziehender Preise, vor allem von Rohstoffen, und im Gefolge steigender Markt- und Leitzinsen lastet erneut schwer auf den Märkten. Besonders deutlich abwärts geht es Japan, wo der Nikkei 1,6 Prozent nachgibt auf 26.400 Punkte. Ebenfalls deutliche Verluste erleidet der Kospi in Südkorea mit 1 Prozent. Besser hält sich der australische Markt mit einem Minus von 0,5 Prozent. Die chinesischen Börsen in Hongkong (-0,7) und Schanghai (-0,5%) liegen in etwa gleichauf, notierten im frühen Geschäft aber noch im Plus.

Bonds

Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen legte zu Wochenbeginn erneut zu auf 2,78 Prozent – nach 2,70 Prozent am Freitag vor dem Hintergrund des eingeleiteten umfangreichen Straffungszyklus der US-Notenbank und einer Reihe falkenhafter Kommentare aus Kreisen der Notenbanker in der vergangenen Woche.

Analysis

 

BoA erhöht Roche-Ziel auf 435 (395) CHF – Buy

JP Morgan senkt Puma-Ziel auf 115 (120) EUR – Overweight

CS erhöht Remy Cointreau auf 200 (180) EUR – Underperform

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