
Versuchen Sie es noch einmal mit einem anderen Suchbegriff
Mit 257 Punkten Aufschlag startete der DAX sehr stark in die neue Handelswoche und machte damit die Hälfte seiner Verluste vom letzten Wochenausklang wieder wett. Wurde die „Rechnung“ ohne die Amerikaner gemacht?
Es ist erstaunlich, wie oft es einen Trend am Deutschen Aktienmarkt gibt, während in den USA ein Feiertag ist. Diese Beobachtung ist sicher nicht neu, fußt jedoch am gestrigen Tag auf ein paar relevanten Meldungen.
Zuerst darf nicht vergessen werden, dass der Kursabschwung am Donnerstag und Freitag sehr dynamisch erfolgte und von den US-Technologiewerten eingeleitet wurde. Diese erholten sich am Freitagabend weitestgehend von den Intraday-Verlusten.
Ein weiterer Fakt, der damit in Zusammenhang steht, war eine Äußerung aus dem Volkswagen-Konzern. Betriebsratschefs Bernd Osterloh sagte zum Thema Elektromobilität in der „Welt am Sonntag“:
„Inzwischen sind wir mitten drin in der Elektrifizierung unserer Flotte. Wenn Tesla (NASDAQ:TSLA) drei Fabriken aufbaut, in denen man zwischen 300.000 und 500.000 Autos bauen kann, dann reden wir von einer Stückzahl zwischen 900.000 und 1,5 Millionen. Das wollen wir 2023 auch erreichen, wahrscheinlich schon früher.“
Eine schnelle Aufholjagd in Bezug auf Elektroautos und damit ein direkter Angriff der Konkurrenz bringt eine Menge Phantasie mit, welche am Aktienmarkt direkt belohnt wurde. Die Aktien von Volkswagen (DE:VOWG) waren der Gewinner im DAX.
Als weiteren Hintergrund der Kursaufschläge wurde die anstehende EZB-Sitzung am Donnerstag genannt, von der sich Marktteilnehmer weitere Lockerungen und Liquidität nach dem Vorbild der US-Notenbank FED erwarten.
Damit war der Tagestrend letztlich bestimmt und verlief sehr ruhig in konstanten Bahnen bis zur 13.117. Damit wurde im XETRA-Handel nur knapp mein drittes Kursziel auf der Oberseite verfehlt. Zitat von gestern:
Die 13.020 weiter 13.060 und ggf. auch die 13.127 als Hoch vom Freitag sind entsprechende Erholungsziele.
Denn dort liegt der Konsolidierungsbereich vom Freitag, auf den wir gleich im Ausblick noch einmal schauen.
Insgesamt verlief der Handelstag fast lehrbuchmäßig in einem Trend aufwärts:
Folgende Eckdaten des Handelstages sind verzeichnet:
Eröffnung | 12.931,40PKT |
Tageshoch | 13.117,61PKT |
Tagestief | 12.920,92PKT |
Vortageskurs | 12.842,66PKT |
Damit kommen wir direkt zum Ausblick auf den heutigen Handelstag.
Einen solche starken Aufschlag hatte ich nicht erwartet. Am Ende hat jedoch immer der Markt Recht und so lief der DAX direkt an die Konsolidierungszone vom Freitag heran und hinterließ ein entsprechendes GAP zu Freitag auf der Unterseite:
Die Eckdaten des Montags aus dem XETRA-Handel sind daher als erste Signale für den Dienstag zu betrachten. Auf der Oberseite erweitere ich dies jedoch auf den ganzen Konsolidierungsbereich. Eine Überschreitung der 13.130 würde Kurspotenzial bis 13.190 bis 13.220 generieren. Dies ist aus dem mittelfristigen Chartbild ableitbar:
Eine Schwäche und damit ein Short-Signal handle ich unter 13.060 Punkten mit direktem Ziel der 13.020. Hier hatte sich der DAX am gestrigen Morgen zunächst schwer getan. Darunter ist dann die runde 13.000 wieder spannend.
Mittelfristig ist der Bereich um 13.100 ebenso relevant, wie das größere Chartbild aufzeigt:
Von daher dürfte der Bereich hart umkämpft sein und muss sich zudem beweisen, wenn die Wall Street heute wieder regulär handelt. In den USA war gestern ein Feiertag.
In der Vorbörse ist bisher kein Signal zu finden:
Von daher würde ich mich freuen, wenn wir uns 10.00 Uhr im Livetrading-Webinar bei JFD sehen und hören.
Auch heute sind wieder wenig relevante Termine im Kalender zu finden. Nach den Daten aus Japan folgt 8.00 Uhr die Deutsche Handelsbilanz und 11.00 Uhr das BIP aus der Eurozone.
15.30 Uhr ist dann für alle Pfund-Trader noch die Anhörung zum Inflationsbericht in Grossbritannien spannend.
Folgende Liste enthält alle Daten mit Prognosen:
Viel Erfolg und einen tollen Start in den spannenden Handelstag wünscht Ihnen Andreas Bernstein (Bernecker1977)
*Platzierte Produkte/Tools sind entsprechend markiert und Werbung. 84,25 % der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs mit der Gesellschaft handeln. Sie sollten daher überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, dieses hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren!
Die Zukunft von Intel (NASDAQ:INTC), einem der traditionsreichsten Unternehmen der Halbleiterbranche, steht zunehmend in Frage. Spekulationen über eine mögliche Aufspaltung und...
Gestern wurde der Bericht des Conference Board zum Verbrauchervertrauen veröffentlicht, der zeigt, dass die Inflationserwartungen auf Sicht eines Jahres von 5,2 % im Januar auf 6...
Manchmal wirkt der Aktienmarkt wie eine große Bühne für technische Meisterleistungen, und wenn Nvidia (NASDAQ:NVDA) antritt, erwartet jeder ein Spektakel. Pünktlich zum nahenden...
Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?
Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.
%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.
Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.
Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar
Vielen Dank!
Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Kommentieren
Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:
Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.