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Endeavour Mining plant Golddividende

Veröffentlicht am 08.02.2013, 13:06
Aktualisiert 09.07.2023, 12:32
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Der Goldproduzent Endeavour Mining (EDV) (WKN 165247) hat sich eine echte Neuerung ausgedacht, um der schwachen Performance der Goldminenaktien gegenüber dem Goldpreis der letzten Jahre entgegenzuwirken. Das Unternehmen will in Zukunft Dividenden nicht in bar, sondern in Gold auszahlen.

Wie Endeavours CEO Neil Woodyer The Australian auf der Mining Indaba in Südafrika erklärte, würde es ein solcher Schritt ermöglichen, die Performance-Lücke zwischen Goldpreis und Goldaktien zu verringern. Man könne zwar keine Dividende zahlen, solange man sich noch Geld leihe, doch wenn eine Dividendenausschüttung erfolge, solle diese in Gold getätigt werden, so Woodyer. Das werde den Aktionären sicher gefallen, führte er weiter aus. Schließlich produziere Endeavour Mining Gold und das gelbe Metall sollte seiner Ansicht nach auch die Währung des Unternehmens sein.

Endeavour Mining hatte 2011 mit der australischen Adamus Resources fusioniert. Durch diesen und spätere Deals hat das Unternehmen sich ein Portfolio von Minen in Ghana, Mali und Burkina Faso aufgebaut, das derzeit eine Produktion von 300.000 Unzen pro Jahr abwirft. Bis 2016 soll der Ausstoß auf 550.000 Unzen des gelben Metalls steigen.

Laut Woodyer ist der Plan, Dividenden in Gold zu zahlen, teil eines „Kreuzzugs“ zur Stärkung des Vertrauens der Anleger in den Goldsektor. Seiner Ansicht nach habe die Meldung der Produktionskosten als Cashkosten, die zahlreiche bedeutsame Kosten ausklammern, sowie eine geradezu traditionelle Untererfüllung von Prognosen das Ansehen des Goldsektors bei den Anlegern schwer beschädigt.

Man müsse nun die ganze Wahrheit in Bezug auf die Produktionskosten darlegen und die gesteckten Ziele auch erreichen, um zumindest einen großen Teil des verlorenen Vertrauens zurückzugewinnen, so Woodyer. Denn solange die Investoren den Performance-Versprechen nicht trauen würden und nicht richtig verstünden, was die Kostenangaben bedeuten, dann würden sie zögern zu investieren.

Laut Endeavours CEO sei der Plan einer Golddividende von ein zwei institutionellen Aktionären aufgebracht worden. Der hohe Anteil bedeutender Aktionäre mache es Endeavour vergleichsweise leicht, das Dividendengold zu verteilen, erklärte er weiter.

Die große Lücke zwischen dem Goldpreis und den Goldaktien war, wie The Australian berichtet, eines der heißesten Themen in Kapstadt. Anfang der Wochen hatte bereits Gold Fields-CEO Nicholas Holland erklärt, dass gerade die Großen der Branche, jenen Hebel auf den Goldpreis, den die Anleger verlangen, nicht hätten liefern können. Denn der Goldpreis sei seit 2006 um 200% gestiegen, während die Aktien der großen Goldproduzenten in diesem Zeitraum kaum eine Veränderung gezeigt hätten, so Holland.

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