(DailyFX.de - Düsseldorf) – Der Goldpreis wird vom Broker IG Markets aktuell auf 1.289 US-Dollar je Unze taxiert. Damit verlor der Preis in den vergangenen vier Handelstagen ca. 2,4 % an Wert. Seit Mitte April steht ein Minus von 4,65 % zu Buche.
Wie bereits in diesem Beitrag „Goldpreis: Starker US-Dollar und moderate Inflation sprechen gegen steigende Kurse!“ vor einer Woche erwähnt, hat der Goldpreis nun die erste wichtige Unterstützungszone bei ca. 1.285 US-Dollar je Unzen angesteuert. Am Vortag erreichte er ein Tief bei 1.286 US-Dollar und erholt sich seitdem leicht. Schauen wir auf den Gold Chart auf Wochenbasis, so wird deutlich: Sollte die Unterstützung nicht halten, könnte es in Richtung der nächsten Unterstützung bei 1.245 US-Dollar je Unze gehen.
GOLD CHART WOCHENBASIS
ZWEI TRADING-ANSÄTZE AUF TAGESBASIS
Schauen wir hingegen auf den Gold Chart auf Tagesbasis, so eröffnen sich womöglich Potentiale sowohl für einen Erholungs-Trade als auch für einen Fortsetzungs-Trade. Letzteres könnte bei einem Unterschreiten der 1.285 US-Dollar-Zone in Angriff genommen werden und ist aktuell noch der wahrscheinlichere Weg des Goldpreises. Ein Erholungs-Trade wäre denkbar, sofern der Goldpreis nun hier auf Tagesbasis eine Bodenbildung vollzieht und in Richtung der Widerstandszone bei 1.308-1.310 US-Dollar je Unze steigt bzw. diesen Preisbereich überwindet. Dann würde die Wahrscheinlichkeit dafür, dass wir nochmal die Hochs bei 1.360 US-Dollar anpeilen sich erhöhen.
GOLD CHART TAGESBASIS
US-ZINSEN UND US-DOLLAR BLEIBEN DIE BELASTENDEN FAKTOREN
Es hat sich für den Goldpreis soweit aus der fundamentalen Betrachtungsweise nicht viel verändert. Er bleibt weiterhin Spielball der US-Geldpolitik, damit des US-Dollars sowie der verhaltenen Inflationsentwicklung auch in den übrigen Ländern. Die Wahrscheinlichkeit für insgesamt vier Zinsschritte in diesem Jahr ist seit Anfang April nochmals gestiegen. Dass ein Zinsschritt im nächsten Monat erfolgt, ist so gut wie sicher, ein weiterer wird derzeit mit über 70 % im September und der vierte wird aktuell mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp über 40 % gegen Ende des Jahres durch die Fed Fund Futures eingepreist. Hingegen dürfte die Inflation ebenfalls moderat weiter steigen, doch der straffere Kurs der FED bildet hier ein Gegengewicht, sodass der Realzins sich zu Ungunsten von Gold als Anlagevehikel entwickeln dürfte, zumindest so die aktuelle Auffassung der Marktteilnehmer.
Welche Aktie sollten Sie als nächstes kaufen?
Die Aktienkurse schießen dieses Jahr durch die Decke. Aber viele Anleger sind verunsichert, ob sie noch mehr Geld in Aktien investieren sollen. Sind Sie sich nicht sicher, wo Sie Ihr Geld als nächstes investieren sollten? Dann sichern Sie sich den Zugang zu unseren bewährten Aktienportfolios und entdecken Sie vielversprechende Möglichkeiten.
Allein in diesem Jahr hat ProPicks KI zwei Aktien identifiziert, die um mehr als 150% gestiegen sind, vier weitere Aktien, die um mehr als 30% gestiegen sind, und drei Aktien, die um mehr als 25% zugelegt haben. Diese Bilanz lässt sich wahrlich sehen.
Mit Portfolios, die auf Dow-Aktien, S&P-Aktien, Tech-Aktien und Mid-Cap-Aktien zugeschnitten sind, können Sie verschiedene Strategien zum Vermögensaufbau erkunden.