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Oracle & Microsoft – Bund zahlt Milliarden an Lizenzgebühren

Veröffentlicht am 20.12.2023, 17:50
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Ohne Oracle und Microsoft sehen die Räder still.

Der Bund wird insgesamt sechs Milliarden Euro für IT-Leistungen von den US-Konzernen Microsoft (NASDAQ:MSFT) und Oracle (NYSE:ORCL) zahlen, wie aus einer Anfrage der Linken-Politikerin Anke Domscheit-Berg hervorgeht.

Für Microsoft-Lizenzen bis 2025 belaufen sich die Kosten auf etwa 1,28 Milliarden Euro, während Oracle mit Rahmenverträgen über 4,8 Milliarden Euro bis 2030 beteiligt ist. Domscheit-Berg kritisiert diese Summe als "obszön hoch" und bemängelt die Abhängigkeit des Bundes von US-Unternehmen.

Die zehn größten IT-Rahmenverträge des Bundes haben insgesamt ein Volumen von etwa 13,6 Milliarden Euro, wovon der Großteil an US-Firmen geht. Nur etwa ein Zehntel dieser Summe fließt an deutsche Unternehmen, wobei Secunet (ETR:YSNG) und SAP (ETR:SAPG) die Hauptempfänger sind. Domscheit-Berg betont die Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von US-Konzernen und weist darauf hin, dass die Ampel-Koalition eigentlich digitale Souveränität versprochen hatte.

Die Politikerin kritisiert auch, dass die Ampel ihre Zusagen zur Förderung von Open-Source-Software nicht einhält, indem sie Microsoft-Produkte einsetzt. Diese Praxis stehe im Widerspruch zu den im Koalitionsvertrag festgelegten Grundsätzen.

Die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage bestätigt weiterhin die bestehende Abhängigkeit von bestimmten Software-Anbietern, während Bemühungen um mehr Open-Source-Software als "grundlegende Aktivitäten" bezeichnet werden, deren Auswirkungen sich in Zukunft zeigen werden. Domscheit-Berg kritisiert die eklatante Diskrepanz zwischen digitalpolitischen Ankündigungen und ihrer Umsetzung durch die Ampel-Koalition.

Wo stehen die Aktien von Oracle und Microsoft? Unsere Prognosen.

Grundsätzlich sind Bemühungen Richtung Open-Source-Lösungen begrüßenswert, aber dazu müssen zunächst die passenden Produkte vorhanden sein, die eine langfristige Einbindung derselben in die Arbeitsabläufe und durchaus auch komplexen Prozesse rechtfertigen. Microsoft und Oracle scheinen die Nase wahrscheinlich deshalb vorn zu haben, weil sie ganz einfach die besten Produkte für die jeweiligen Anforderungen liefern. Insofern ist nicht mit einer schnellen Ablösung der beiden Anbieter zu rechnen.

Den Blick auf Microsoft richten wir am kommenden Montag, den 25.12.2023, und heute wenden wir uns Oracle zu:

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