Eilmeldung
45% sparen 0
🌊 NVIDIA im Fokus, doch die besten KI-Chancen könnten woanders lauern!
Unsere KI-Favoriten

Pentagon will KI als Preisquelle für kritische Mineralien einsetzen

Von MiningscoutRohstoffe31.01.2024 09:05
de.investing.com/analysis/pentagon-will-ki-als-preisquelle-fur-kritische-mineralien-einsetzen-200488349
Pentagon will KI als Preisquelle für kritische Mineralien einsetzen
Von Miningscout   |  31.01.2024 09:05
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Artikel wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
 
 
LMT
-1,69%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
NICKEL
+1,49%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
Cobalt
+3,33%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 

Das Pentagon arbeitet einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge an der Entwicklung eines Programms zur Schätzung der Preise und zur Vorhersage der Versorgung mit Nickel, Kobalt und anderen kritischen Mineralien.

Geleitet wird das Vorhaben durch die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA). Diese war als Reaktion auf den Start des Satelliten Sputnik 1 durch die Sowjetunion im Jahr 1957 gegründet wrden und an der Entwicklung des Internets sowie des mRNA-Impfstoffs für COVID-19 beteiligt.

Modell soll "strukturellen Preis" für Rohstoffe ermitteln

Wie Reuters unter Berufung auf vorliegende Dokumente berichtet, wollen DARPA und der U.S. Geological Survey einen oder mehrere private Auftragnehmer mit der Entwicklung eines KI-basierten Modells betrauen, das den "strukturellen Preis" eines Metalls auf der Grundlage des Ortes und des Zeitpunkts seiner Herstellung sowie der Arbeits-, Versorgungs- und anderer Kosten ermitteln können soll.

Zu den Bewerbern gehören offenbar das Finanzinformationsunternehmen S&P Global und der Rüstungskonzern Lockheed Martin (NYSE:LMT), die sich bislang allerdings nicht dazu äußerten. Noch in diesem Monat könnte jedoch eine Entscheidung zu den Partnern fallen.

Das Programm steht offenbar im Zusammenhang mit Bestrebungen der US-Regierung, die inländische Produktion kritischer Mineralien für die Waffenherstellung und die Energiewende hochzufahren und die Abhängigkeit von China in diesen Bereichen zu verringern.

Gewöhnlich werden Metallpreise von Terminmärkten und Preisbildungsagenturen ermittelt – auf Basis dessen, was Käufer zu zahlen und Verkäufer zu akzeptieren bereit sind. Dabei werden z. B. das generelle Angebot und die generelle Nachfrage, aber auch weitere Aspekte wie Standort, Transportkosten- und Risiken, Lagerkosten etc. berücksichtigt (Agenturen) bzw. durch Marktteilnehmer eingepreist (Terminmärkte).

Klassische Preisbildung ein Risiko für die nationale Sicherheit?

In diesen Mechanismen sieht das Pentagon offenbar ein potenzielles Risiko für die nationale Sicherheit. Die Befürchtungen beziehen sich auf mangelnde Preistransparenz für Behörden und Unternehmen. Die Vorhersage von Preisschwankungen und die Berechnung eines angemessenen Rohstoffpreises könnte etwa Regierungsbeamten eine Formel für die Planung von Käufen für die nationalen Lagerbestände an die Hand geben.

Reuters zufolge heißt es in den Dokumenten, die sich sowohl auf Terminbörsen als auch auf kommerzielle Preisanbieter beziehen, dass "undurchsichtige und fehlerhafter Preisdaten" zustande kommen könnten, die "erhebliche Hindernisse für den kommerziellen Wettbewerb in den USA darstellen" sollen. Das DARPA-Programm soll Intransparenz beseitigen, wo diese zu Unterbrechungen in der Lieferkette führen könnten.

Einen Angriff auf Metallbörsen wie die London Metal Exchange und andere Terminmärkte sehen die durch Reuters befragten Quellen in den Plänen nicht. Allerdings werden in Dokumenten zum DARPA-Projekt die Nickel Chaostage an der LME als Beispiel für "die endogene Marktdynamik und wettbewerbsfeindliche Praktiken" angeführt, die Terminmärkte "zu einer schlechten Quelle für Preisinformationen machen können".

"Duellierende Strukturen"?

Doch auch kritische Stimmen sind zu vernehmen. So zitiert Reuters zwei namentlich nicht genannte Quellen, die durch "duellierende Strukturen" eine "Verwirrung der Metallmärkte" fürchten.

Die LME rechnet selbst damit, dass der Einsatz von KI zur Analyse von Angebot und Nachfrage bei Metallen zunehmen wird, weist aber auf einen wesentlichen Unterschied ihrer Daten zu denen eines KI-Modells hin: "Die von der LME gehandelten Kontrakte werden durch die physische Lieferung von Metallen in unser globales Lagernetzwerk abgewickelt, wodurch sichergestellt wird, dass die LME-Preise jegliche Veränderungen der physischen Marktfundamentaldaten vollständig widerspiegeln", kommentierte ein Sprecher gegenüber Reuters. Für die Preisdaten von Agenturen gelten diese Aussagen so nicht.

Dem Bericht zufolge soll das KI-Modell im Laufe von zwei Jahren in drei Phasen eingeführt werden.

Pentagon will KI als Preisquelle für kritische Mineralien einsetzen
 

Verwandte Beiträge

Jörg Schulte
Die Liebe zum Gold ist stärker denn je Von Jörg Schulte - 26.02.2025

Gold ist knapp, wertvoll, ist ein sicherer Hafen und Anker, wenn Unsicherheiten und schwindendes Vermögen drohen. Die Nachfrage nach Gold steigt stärker als die Goldmenge....

Rafael Müller
WTI Update: Support wackelt bedenklich Von Rafael Müller - 26.02.2025

Der Eintritt des Irans als zusätzlicher Rohölproduzent mit einem Volumen von vorläufig 185.000 Barrel pro Tag hat die weltweiten Rohölpreise unter Druck gesetzt, ein...

Pentagon will KI als Preisquelle für kritische Mineralien einsetzen

Kommentieren

Community-Richtlinien

Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:

  • Bereichern Sie die Unterhaltung
  • Bleiben Sie beim Thema. Veröffentlichen Sie nur Texte, die zu den genannten Inhalten passen. 
  • Respektieren Sie einander. Auch negative Meinungen und Kritik kann positiv und diplomatisch ausgedrückt werden. 
  • Benutzen Sie die anerkannten Ausdrucks- und Rechtschreibregeln. 
  • Beachten Sie: Spam, Werbenachrichten und Links werden gelöscht. 
  • Vermeiden Sie Profanität, Beleidigungen und persönliche Angriffe auf Kolumnisten oder andere Nutzer. 
  • Bitte kommentieren Sie nur auf Deutsch.

Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.

Was denken Sie?
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
Posten auf
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Danke für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare erst nach vorheriger Überprüfung durch unsere Moderatoren veröffentlicht werden und deshalb nicht sofort auf unserer Webseite erscheinen können.
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Chart zum Kommentar hinzufügen
Sperre bestätigen

Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?

Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.

%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.

Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.

Diesen Kommentar melden

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar

Kommentar markiert

Vielen Dank!

Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Mit Apple anmelden
Mit Google registrieren
oder
Registrierung