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US-Notenbank: Pandemie bestimmt Tempo der Erholung

Von Swissquote LtdMarktüberblick30.07.2020 10:29
de.investing.com/analysis/usnotenbank-pandemie-bestimmt-tempo-der-erholung-200441681
US-Notenbank: Pandemie bestimmt Tempo der Erholung
Von Swissquote Ltd   |  30.07.2020 10:29
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Die Federal Reserve sieht die US-Wirtschaft wegen der Pandemie vor grossen Herausforderungen und hat ihr Versprechen bekräftigt, aggressive Massnahmen zu ergreifen, um eine Erholung zu unterstützen. Der Leitzins wurde bei 0,00 bis 0,25 Prozent belassen. Der Beschluss fiel einstimmig. Ökonomen und Börsianer hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Die Fed will zudem ihre Käufe von Anleihen "mindestens" im gegenwärtigen Umfang fortsetzen, also Staatsanleihen im Wert von 80 Milliarden Dollar pro Monat sowie Hypothekenpapiere für 40 Milliarden Dollar. "Der Pfad der Wirtschaft wird erheblich vom Verlauf der Pandemie abhängen", erklärten die Währungshüter. Das Treffen der US-Notenbank war von wachsenden Zweifeln an einem nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung überschattet, denn die Infektionsfälle in den USA steigen rasant. Eine Reihe von US-Währungshütern hatte in Reden und Interviews davor gewarnt, dass die Wirtschaft vor einem tieferen Abschwung und einer schwierigeren Erholung steht, wenn das Land keine wirksamen Massnahmen ergreift, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Aktien Schweiz

Der SMI verlor vier Punkte auf 10.273 Punkte. Im Fokus standen dabei die Aktien von AMS, die um 1,4 Prozent fielen. AMS ist von der Corona-Pandemie im abgelaufenen zweiten Quartal nur in beschränktem Masse beeinträchtigt worden und schaut optimistisch in die Zukunft. AMS erwartet ein nach eigenen Angaben sehr gutes drittes Quartal mit 530 bis 570 Millionen Dollar Umsatz und einer bereinigten operativen Marge von 21 bis 24 Prozent. Treibend blieb die starke Nachfrage nach Sensorlösungen für Smartphones. Mit einem Plus von 0,3 Prozent zeigten sich Richemont (SIX:CFR). Die negativen Nachrichten aus dem Luxusgüter-Sektor setzten sich nicht fort, denn die Quartalszahlen von Kering (PA:PRTP) wurden, nach der LVMH-Enttäuschung am Vortag, positiv aufgenommen. Nach Einschätzung der Citigroup (NYSE:C) zeigt sich bei Kering eine Verbesserung. Die Umsätze im zweiten Quartal seien wechselkursbereinigt um 43 Prozent gesunken, wohingegen die Analysten und die Konsenserwartungen von einem Rückgang um 48 Prozent ausgegangen waren. Im Juni und Juli sei eine Erholung im Einzelhandel zu sehen gewesen, hiess es. Die Aktien von Nestle (SIX:NESN) zeigten sich kaum verändert. Das Unternehmen wird am Donnerstag die Ergebnisse für das erste Halbjahr bekannt geben. Auch CS Group (minus 0,9 Prozent) und Lafargeholcim (plus 0,2 Prozent) werden am Donnerstag einen Blick in die Bücher gewähren.

Aktien international

Europa

Europas Börsen haben am Mittwoch mit einem kleinen Minus geschlossen. Am fundamentalen Bild hat sich mit Blick auf die Coronakrise nichts geändert - latent belastete die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle. Das schwache Verbrauchervertrauen aus Europa mache Sorgen, hiess es im Handel. Sowohl in Frankreich als auch in Schweden hätten die Daten im Juli nicht nur unter den Erwartungen gelegen, sondern sich gegenüber dem Vormonat sogar noch verschlechtert. Der DAX verlor 0,1 Prozent auf 12.822 Punkten, der Euro-Stoxx-50 gab 0,1 Prozent auf 3.300 Zähler nach. Deutsche Bank (DE:DBKGn) gaben 2,5 Prozent nach. Die Bank hat im zweiten Quartal trotz Corona-Pandemie überraschend einen Gewinn erzielt und profitierte dabei von leicht höheren Erträgen und deutlich niedrigeren Kosten. Auch die DWS (minus 4,1 Prozent) legte Zahlen vor. Der bereinigte Vorsteuergewinn habe im zweiten Quartal mit 189 Millionen Euro um 2 Prozent über dem Vorjahreswert gelegen. Daneben hat Barclays (LON:BARC) (minus 6,1 Prozent) Zahlen ausgewiesen: Der Vorsteuergewinn hat sich im ersten Halbjahr mehr als halbiert. Banco Santander (MC:SAN) (minus 4,7 Prozent) hat wegen Abschreibungen einen kräftigen Verlust im zweiten Quartal verbucht.

USA

Die Bereitschaft der US-Notenbank, die Erholung der Konjunktur in den USA weiter mit aggressiven Massnahmen zu unterstützen hat der Wall Street am Mittwoch zu Gewinnen verholfen. Der Dow-Jones-Index gewann 0,6 Prozent auf 26.539 Punkte. Im Tageshoch war er bis auf 26.602 Punkte gestiegen. Der S&P-500-Index erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 3.258 Punkte und der Nasdaq-Composite stieg um 1,4 Prozent auf 10.543 Punkte. Im Fokus des Marktes stand ansonsten vor allem die Berichtssaison. Der Musik-Streamingdienst Spotify hat im zweiten Quartal wegen gestiegener Steueraufwendungen einen deutlich höheren Verlust als im Vorjahr verzeichnet. Die Aktie verlor 1,8 Prozent. Blue Apron brachen um 13,1 Prozent ein. Der Kochboxen-Hersteller hat zwar von der Corona-Pandemie profitiert und ist in die Gewinnzone vorgerückt. Allerdings ist die Kundenzahl gesunken. Boeing (NYSE:BA) fielen um 2,8 Prozent. Zwar fiel der Verlust höher aus als erwartet, doch der Free Cashflow hat positiv überrascht. Advanced Micro Devices (NASDAQ:AMD) übertraf mit seinen Ergebnissen für das zweite Quartal die Erwartungen. Die Aktie machte einen Satz um 12,5 Prozent.

Asien

Nach dem taubenhaften Auftritt der US-Notenbank mit der neuerlichen Zusage, für aggressive Massnahmen bereit zu sein, um eine Erholung der Konjunktur in der Corona-Krise zu unterstützen, zeigen sich die ostasiatischen Aktienmärkte am Donnerstag überwiegend mit Pluszeichen. Am stärksten nach oben geht es in Sydney und Hongkong mit bis zu gut 1,1 Prozent.

Anleihen

Die US-Anleihen legten nach den Fed-Aussagen leicht zu. Insgesamt hätten sich die Notierungen allerdings kaum bewegt, sagte ein Marktteilnehmer. Die Entscheidungen und Aussagen der US-Notenbank seien wie erwartet ausgefallen. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasurys fiel um 1,5 Basispunkte auf 0,57 Prozent. 

Analysen

Dt. Bank erhöht Lonza-Ziel auf 630 (420) CHF - Buy
IR erhöht ABB-Ziel auf 24 (19,50) CHF - Halten
Citi erhöht Ziel Delivery Hero auf 113 (106) EUR - Buy
Hauck&Aufhäuser erhöhen Hella-Ziel auf 45 (44) EUR - Buy

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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