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Western Digital steht möglicherweise kurz vor Fusion mit Kioxa

Von Swissquote LtdMarktüberblick26.08.2021 11:45
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Western Digital steht möglicherweise kurz vor Fusion mit Kioxa
Von Swissquote Ltd   |  26.08.2021 11:45
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Topic of the day

Fusionsfantasie trieb den Kurs des Speicherchipherstellers Western Digital (NASDAQ:WDC) um 7,8 Prozent nach oben. Hintergrund war ein Bericht des Wall Street Journal, wonach sich das Unternehmen in "fortgeschrittenen" Gesprächen über einen Zusammenschluss mit der japanischen Kioxia Holdings im Wert von mehr als 20 Milliarden Dollar befinden soll. Auch Aktien anderer Speicherchiphersteller wie Micron (NASDAQ:MU) Technology (+2,9%) oder Seagate (+1,0%) zogen mit Konsolidierungsfantasie an. Die Gespräche zwischen den beiden Gruppen haben sich in den letzten Wochen beschleunigt und könnten bis Mitte September zu einer Einigung führen, so Insider. Western Digital würde die Übernahme in Form von Aktien tätigen, und das neue Unternehmen würde von seinem Vorstandsvorsitzenden David Goeckeler geleitet werden. Es ist nicht sicher, dass eine Einigung erzielt wird, und Kioxa könnte sich immer noch für einen Börsengang entscheiden oder einen anderen Partner suchen.

Swiss stocks

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Mittwoch im europaweiten Vergleich mit seiner Tagesentwicklung weit hinten eingereiht. Einigen wenigen Kursgewinnen im Finanzsektor standen breit gestreute Verluste gegenüber, auch bei den Indexschwergewichten Nestle (SIX:NESN) (-0,8%), Novartis (SIX:NOVN) (-0,8%) und Roche (SIX:RO) (-1,2%). Tagesverlierer waren ABB (SIX:ABBN) (-1,5%) Der SMI verlor 0,6 Prozent auf 12.365 Punkte. Bankaktien profitierten von den weiter anziehenden Renditen, ausgehend von der Entwicklung am US-Anleihemarkt. Dort lag die Zehnjahresrendite zuletzt bei 1,32 Prozent, nachdem sie am Vortag noch 1,26 Prozent betragen hatte. Hintergrund sind Spekulationen, dass die US-Notenbankchef Jerome Powell am Freitag beim Notenbankertreffen in Jackson Hole eine straffere Geldpolitik ankündigen könnte. Höhere Zinsen machen das Kreditgeschäft der Geldhäuser rentabler. Credit Suisse (SIX:CSGN) waren mit einem Plus von 3,1 Prozent klarer Tagessieger im SMI, für UBS (SIX:UBSG) ging es um 1,1 Prozent nach oben. In der zweiten Reihe gewannen Julius Bär (SIX:BAER) 1,7 Prozent. Sika gingen 0,8 Prozent leichter aus dem Tag. Das Spezialitätenchemieunternehmen hatte die Übernahme von Shenzhen Landun, einem Hersteller von Waterproofing-Systemen in China, mitgeteilt. Das Unternehmen biete ein umfassendes Sortiment von Produkten und Technologien für die Bauwerksabdichtung und ergänze die Lösungen von Sika perfekt, so die Schweizer.

International markets

Europe

Die europäischen Aktienmärkte traten am Mittwoch überwiegend auf der Stelle. Der DAX verlor 0,3 Prozent auf 15.861 Punkte, der Euro-Stoxx-50 schloss 0,1 Prozent fester bei 4.181 Punkten. Selbst der schwache ifo-Geschäftsklimaindex konnte die Investoren nicht aus der Deckung locken. Ein Impuls dürfte vom virtuellen Treffen der Notenbanker in Jackson Hole ausgehen, das am Donnerstag startet. Im Fokus steht die Rede von US-Notenbankpräsident Jerome Powell am Freitagnachmittag. Die Adidas-Aktie (DE:ADSGN) legte um 0,6 Prozent auf 306,70 Euro zu, nachdem die Deutsche Bank (DE:DBKGn) jetzt zum Kauf der Titel rät und das Kursziel auf 360 Euro angehoben hat. Für die Aktien des Immobilienunternehmens Aroundtown (DE:AT1) ging es um 6,2 Prozent nach unten. Der Immobilienkonzern, der überwiegend in Büro- und Hotelimmobilien im Portfolio hält, leidet unter den Nachwirkungen des Corona-Lockdowns. Der Grund für die Abgaben dürften nach Aussage aus dem Handel die Abschreibungen auf das Hotel-Portfolio sein. Einen Kurseinbruch von 28,4 Prozent erlitten die Aktien von Lang & Schwarz. Das Düsseldorfer Wertpapierhandelshaus hat eine Steuerprüfung und muss die für den 26. August geplante Hauptversammlung verschieben. Ausserdem wurden Rückstellungen in Millionenhöhe gebildet. In Europa war weiter Bewegung in britischen Einzelhandelsaktien. Für Marks & Spencer (LON:MKS) (M&S) ging es um 5,1 Prozent nach oben. Die Deutsche Bank startete die Aktien mit "Kaufen". Das Wachstum im Online-Geschäft während Covid war beeindruckend und die Entscheidung, eine Auswahl an relevanten Marken auf der Website und in den Geschäften zu verkaufen, hilft die Kundenfrequenz zu erhöhen, so die Analysten.

United States

Die Aufwärtsbewegung in kleinen Schritten an der Wall Street hat sich am Mittwoch fortgesetzt. Der Dow-Jones-Index legte um 0,1 Prozent zu auf 35.405 Punkte. Die anderen grossen Indizes stiegen ähnlich, markierten aber dennoch im Verlauf neue Rekordhochs. Für den S&P-500 war es bereits das fünfte Plus in Folge und das 51. Rekordhoch im laufenden Jahr. Vor der Rede von US-Notenbankpräsident Jerome Powell auf dem Notenbankertreffen in Jackson Hole am Freitag dürften sich einige Marktteilnehmer etwas zurückgehalten haben. Für Nordstrom (NYSE:JWN) ging es um über 17 Prozent steil nach unten, obwohl der Kaufhausbetreiber im zweiten Quartal mehr verdiente als erwartet und auch den Ausblick anhob. Die Analysten von Wedbush merkten zur Kursreaktion an, dass Wettbewerber wie Dillard's (-1,7%) and Macy's (NYSE:M) (+0,5%) zuletzt mit ihren Zahlen die Messlatte sehr hoch gelegt hätten. Auch Urban Outfitters (-9,5%) steigerte Umsatz und Gewinn kräftiger als erwartet. Hier könnten Anleger die guten Nachrichten auch zu Gewinnmitnahmen genutzt haben, denn seit Jahresbeginn liegt die Aktie gut 50 Prozent im Plus. Dick's Sporting Goods (NYSE:DKS) machten einen über 13-prozentigen Kurssprung auf ein neues Rekordhoch, nachdem der Sport-Einzelhändler besser als erwartete Quartalsergebnisse veröffentlicht hatte und seine Aktionäre verstärkt mit Ausschüttungen bedienen will. Nach dem Wiederaufleben einiger sogenannter Meme-Aktien am Dienstag mit Kursgewinnen bis 27 Prozent bei Gamestop oder rund 20 Prozent bei AMC Entertainment, beruhigte sich die Kaufstimmung hier wieder etwas. Gamestop gingen rund 5 Prozent niedriger aus dem Tag, AMC gaben um 0,7 Prozent, Blackberry um 3,2 und Koss um 6,4 Prozent nach. Naked Brands (NYSE:BBWI) stiegen dagegen um 10,4 Prozent.

Asia

An den Börsen in Ostasien am Donnerstag die negativen Vorzeichen. In Tokio zeigt sich der Nikkei-225-Index kaum verändert, nachdem die japanische Regierung wegen steigender Corona-Infektionszahlen Notstandsmassnahmen auf weitere Teile des Landes ausgedehnt hat. In Schanghai gibt der Composite-Index um 0,5 Prozent nach. Deutlicher abwärts geht es in Hongkong, wo der Hang-Seng-Index 1,4 Prozent im Minus liegt. An der Börse in Seoul fällt der Kospi um 0,6 Prozent. Die südkoreanische Notenbank (BoK) hat nach einer längeren Phase rekordniedriger Zinsen den Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,75 Prozent angehoben. Die BoK erhöhte auch ihre Inflationsprognose.

Bonds

Am Anleihenmarkt stiegen die Renditen erneut deutlich. Die US-Zehnjahresrendite legte um 5 Ticks zu auf 1,35 Prozent.

Analysis

Deutsche Bank erhöht Adidas auf Buy (Hold) - Ziel 360 (315) EUR
Citi erhöht Salzgitter-Ziel auf 35 (29) EUR - Neutral
Deutsche Bank startet H&M (ST:HMb) mit Sell - Ziel 150 SEK

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