Eilmeldung
Investing Pro 0
Werbefreie Version. Jetzt upgraden für ein Surferlebnis auf Investing.com ganz ohne Werbung. Sparen Sie bis zu 40%. Weitere Details

Fed-Angst: Bitcoin über 50 Prozent unter Rekordhoch - Ethereum crasht auf 7-Monatstief

Krypto24.01.2022 12:18
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Artikel wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
 
6/6 Bitcoin-Kursentwicklung 2/6

Investing.com - Der Absturz am Krypto-Markt setzt sich fort: Die Sorgen um eine straffere Gangart der US-Notenbank Fed treibt Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Solana immer tiefer in den Keller. Die russische Zentralbank will offenbar die Verwendung und das Mining von Kryptowährungen verbieten. Ein Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht.

Am Krypto-Markt regiert die pure Angst: Nach einem kurzen Erholungsversuch am Wochenende brach der Bitcoin zum Wochenauftakt um mehr als 6 Prozent ein. Auf 7-Tage-Sicht summiert sich das Kursminus mittlerweile auf über 21 Prozent. Von den Rekordhochs im November hat sich der Wert der nach Marktkapitalisierung wichtigsten Kryptowährung der Welt inzwischen mehr als halbiert. Die nächste relevante Unterstützung speist sich aus den Tiefs im Mai und Juni 2021 bei 30.400 bis 29.000 Dollar. Angesichts der extrem überverkauften Marktbedingungen sollte spätestens hier mit einer etwas stärkeren Gegenreaktion gerechnet werden.

Ethereum lag im Verlauf 11,80 Prozent tiefer bei 2.234 Dollar. Mit 2.203 Dollar markierte Ether ein neues 7-Monatstief. Der Solana Token sank um 18,95 Prozent und lag bei 83,73 Dollar. Binance Coin lag 11,62 Prozent im Minus. Cardano, XRP, Terra und Dogecoin verloren jeweils mehr als 9 Prozent.

Nach Daten von Coinglass (ehemals Bybt) wurden in den letzten 24 Stunden Positionen im Wert von etwa 322,04 Millionen Dollar aufgelöst, davon etwa 31 Prozent in BTC.

74,97 Prozent der Bitcoin-Glattstellungen in den letzten 24 Stunden waren Long-Positionen.

Die Nervosität der Krypto-Anleger ist groß. Der Crypto Fear & Greed Index, der die Stimmung am Markt für Kryptowährungen abbildet, befindet sich mit 13 Punkten am unteren Ende der Darstellung und signalisiert damit extreme Angst. Zwar gilt das Stimmungsbarometer häufig als Contra-Indikator, allerdings kann sich der Index auch für längere Zeit in diesem Bereich bewegen, während der Bitcoin-Kurs weiter abwärts tendiert. So war es auch im Vorjahr von Mai bis Ende Juli, bevor eine nennenswerte Erholung einsetzte.

Werte unterhalb von 20 lassen auf eine hohe Angst/Panik schließen. Vor allem in Zeiten von Angst lassen sich an den Märkten in der Regel die größten Renditen einfahren.

Krypto-Experte Marco Oehrl von Investing.com sagte zum Einbruch der Krypto-Kurse: "Man sucht derzeit verzweifelt den rettenden Anker und findet ihn einfach nicht." Es sei derzeit kein rationaler, sondern ein extrem emotionaler Markt, fügte er hinzu. "Hier wird ein Straffungszyklus der Fed diskontiert, der so noch gar nicht eingetreten ist."

Bitcoin, Ethereum & Co zittern vor der Fed

Die Federal Reserve entscheidet am Mittwoch über ihren geldpolitischen Kurs. Zahlreiche Marktteilnehmer erwarten, dass die US-Notenbank ihre erste Zinserhöhung seit 2018 signalisieren und damit den Weg für höhere Leitzinsen ab März ebnet.

Höhere Zinsen gelten für die Kurse von Vermögenswerte wie Kryptowährungen, die keinerlei fortlaufende Erträge abwerfen, als Gift.

Für die Sitzung in dieser Woche taxiert das von Investing.com entwickelte Fed Rate Monitor-Tool die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Fed um 25 Basispunkte auf gerade einmal 5 Prozent. Für die nächste Sitzung am 16. März rechnet der Markt jedoch derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von über 93 Prozent, dass die Fed damit beginnt, den Zins anzuheben. Insgesamt signalisieren die marktseitigen Erwartungen in diesem Jahr vier Anhebungen.

Doch Goldman Sachs sieht sogar das Risiko einer noch aggressiveren Straffung der Geldpolitik, um die galoppierende Inflation in den Griff zu bekommen. In ihrem Basisszenario erwarten sie zwar nach wie vor Zinserhöhungen im März, Juni, September und Dezember. Es könnte aber sein, dass das FOMC "bei jeder Sitzung Schritte zur Straffung der Geldpolitik ergreifen will, bis sich die Situation ändert", hieß (NYSE:GS) es in einer Notiz am Wochenende.

Zu möglichen weiteren Maßnahmen gehören neben einer Verkleinerung der billionenschweren Fed-Bilanz ab Juni auch eine fünfte Zinserhöhung.

Russische Zentralbank fordert Verbot von Bitcoin und Ethereum

Russlands Zentralbank erwägt offenbar ein Verbot der Verwendung und des Minings von Kryptowährungen.

Die Zentralbank begründete den Vorstoß mit Gefahren für die Finanzstabilität, dem Wohlergehen der Bürger und ihrer geldpolitischen Souveränität.

Elizaveta Danilova, die Leiterin der Abteilung für Finanzstabilität der Zentralbank, sagte jedoch, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Beschränkungen für den Besitz von Kryptowährungen vorgesehen sind.

Nach den neuesten Daten des Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index ist Russland das drittgrößte Land für Bitcoin-Mining, gleich hinter den USA und Kasachstan.

Auf Russland entfielen den jüngsten Daten zufolge 11,2 Prozent der Hashrate im Bitcoin-Netzwerk. Die Hashrate ist der Wert der Rechenleistung, der von Computern für Transaktionen und Mining aufgebracht wird.

Lesen Sie auch: Börse: Investoren-Legende warnt vor 50-Prozent-Crash

Fed-Angst: Bitcoin über 50 Prozent unter Rekordhoch - Ethereum crasht auf 7-Monatstief
 

Verwandte Beiträge

Kommentieren

Richtlinien zur Kommentarfunktion

Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:

  • Bereichern Sie die Unterhaltung
  • Bleiben Sie beim Thema. Veröffentlichen Sie nur Texte, die zu den genannten Inhalten passen. 
  • Respektieren Sie einander. Auch negative Meinungen und Kritik kann positiv und diplomatisch ausgedrückt werden. 
  • Benutzen Sie die anerkannten Ausdrucks- und Rechtschreibregeln. 
  • Beachten Sie: Spam, Werbenachrichten und Links werden gelöscht. 
  • Vermeiden Sie Profanität, Beleidigungen und persönliche Angriffe auf Kolumnisten oder andere Nutzer. 
  • Bitte kommentieren Sie nur auf Deutsch.

Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.

Was denken Sie?
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
Posten auf
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Danke für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare erst nach vorheriger Überprüfung durch unsere Moderatoren veröffentlicht werden und deshalb nicht sofort auf unserer Webseite erscheinen können.
Kommentare (9)
Andreas Erbe
AEHighC 24.01.2022 20:36
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Die Politik sehe ich mit Abstand das größte Risiko für Kleinanleger und Renten Ersparnisse. Dazu zähle Ich auch die Entscheidungen der FED.
Sebastian Prosch
Sebastian Prosch 24.01.2022 17:44
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Hoffentlich setzen die Banken dem digitalen Müll ein Ende!
Max Müller
Max Müller 24.01.2022 13:29
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Langfristig ist das lediglich eine ganz normale Korrektur von der ich denke das es noch tiefer geht. Ich gehe von einem Bereich zwischen 17000 und 11000 USD aus, wobei ich nicht ausschließen würde das es kurzfristig unter 10000 USD gehen könnte. Wer gehebelte Positionen hat darf sicher noch etwas zittern. Langfristig ist Bitcoin ganz klar bullisch. Das Gefasel vom Ende ist Schwachsinn.
Florian Forstmaier
Florian Forstmaier 24.01.2022 12:47
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Die Zentralbanken können mit einem einzigen Wort diesem Spuk ein Ende bereiten!
Felix Keil
Felix Keil 24.01.2022 12:43
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Wie er sagt, "es ist doch noch überhaupt nichts eingetreten " bzw wer weiß ob überhaupt was passiert...also kein Grund für Panik
Paiam Gh
Paiam Gh 24.01.2022 12:40
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Legt sich alles wieder, wer investiert hat wird schön urlaub machen, wer nicht wird sich in den arsch beissen
Asloh Cryptic
Asloh Cryptic 24.01.2022 12:38
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Da rede einer mit sich selbst🤣🤣👍eggert 🤫
Eggert Der Erste
Eggert Der Erste 24.01.2022 12:34
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Da hat sich El Salvador wohl VERZOCKT ...
Andreas Erbe
AEHighC 24.01.2022 12:34
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Das einzige was sich hier verzockt hat, ist deine "Intelligenz" in deinem Kopf
Eggert Der Erste
Eggert Der Erste 24.01.2022 12:34
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Solider Beitrag... ich erwarte nichts anderes 👏👏👏... aber ich versuche doch nur euer Vermögen vor euch selbst zu schützen ...
Eggert Der Erste
Eggert Der Erste 24.01.2022 12:34
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Das ist erst der Anfang vom ENDE des neuen/digitalen "WERTSPEICHERS" 🤣🤣🤣
24.01.2022 12:34
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Nehmt den Kindern das Handy weg
Eggert Der Erste
Eggert Der Erste 24.01.2022 12:34
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Nein Nego... wir würden ungern auf deine stets sehr guten Informative Beiträge verzichten
Christoph Bronnhuber
Christoph Bronnhuber 24.01.2022 12:34
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Man kann diese Leute auch melden. Weil sinnvolles gibt der eggert nichts von sich
Eggert Der Erste
Eggert Der Erste 24.01.2022 12:34
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Korrekt Christoph 👍... aber durchs verpetzen wird sich Krypto auch nicht wieder auf den Weg nach oben machen... tut mir echt Leid um deine Verluste 😭...
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Chart zum Kommentar hinzufügen
Sperre bestätigen

Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?

Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.

%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.

Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.

Diesen Kommentar melden

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar

Kommentar markiert

Vielen Dank!

Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Mit Google registrieren
oder
Registrierung