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FOKUS 1-US-Börsen uneinheitlich - Konjunkturdaten belasten Dow

Veröffentlicht am 03.04.2009, 18:10
Aktualisiert 03.04.2009, 18:14
IBM
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(neu: aktualisiert Kurse, Auswirkungen Service-Index)

New York, 03. Apr (Reuters) - Unerwartet düstere Zahlen vom US-Arbeitsmarkt und aus dem Servicesektor haben am Freitag in New York den Dow Jones ins Minus gedrückt. Die Job-Entwicklung ist entscheidend für die Konsumausgaben, die in den USA zwei Drittel der Wirtschaftsleistung ausmachen. Dagegen sorgten die überraschend stark ausgefallenen Quartalszahlen des Blackberry-Herstellers RIM für etwas Erleichterung bei den Anlegern.

Der Dow-Jones-Index<.DJI> der Standardwerte notierte bis zum Mittag mit 7962 Punkten 0,2 Prozent tiefer. Der breiter gefasste S&P-500<.SPX> lag nahezu unverändert bei 834 Punkten, der Index der Technologiebörse Nasdaq<.IXIC> stieg um 0,3 Prozent auf 1607 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax<.GDAXI> mit 0,1 Prozent knapp im Plus bei 4384 Punkten.

Der US-Jobabbau hat sich überraschend kräftig beschleunigt. Im März fielen 663.000 Jobs weg. Experten hatten 650.000 erwartet. Die Quote stieg mit 8,5 Prozent auf den höchsten Stand seit fast 30 Jahren. Analysten sahen die schlimmsten Prognosen bestätigt. Seit Beginn der Rezession Ende 2007 sind bereits mehr als fünf Millionen Jobs in den USA weggefallen. Auch der an den Finanzmärkten viel beachtete Service-Index des Institute for Supply Management (ISM) verhieß nichts Gutes. Er sank auf 40,8 von 41,6 Zählern im Februar. Mit einem Stand von unter 50 Zählern signalisiert der Index nach wie vor eine schrumpfende Geschäftstätigkeit des Bereichs, der 80 Prozent der US-Wirtschaft ausmacht.

Der Aktienkurs von RIM stieg um über 20 Prozent. Der Blackberry-Hersteller hat mit seinen neuen Geräten den Geschmack der Verbraucher getroffen und trotz der Rezession im abgelaufenen Vierteljahr überraschend gute Geschäfte gemacht. RIM zeigte sich auch für das laufende Quartal optimistisch.

Aktien von Sun Microsystems stiegen um zwei Prozent auf 8,38 Dollar, obwohl der Technologiekonzern IBM Kreisen zufolge nach einer gründlichen Prüfung der Bücher nicht mehr die zunächst angepeilten rund 6,5 Milliarden Dollar für die Übernahme des Server- und Softwareherstellers zahlen will. Gedacht sei derzeit an 9,55 Dollar pro Sun-Aktie statt bis zu elf Dollar, hieß es. IBM-Aktien stiegen um 0,9 Prozent.

Die Papiere des Chipherstellers Micron rutschten um 6,5 Prozent ins Minus. Die Geschäfte des US-Konzerns liefen im zweiten Quartal erneut schlechter als erwartet und brockten dem Unternehmen einen Verlust von 751 Millionen Dollar ein. Micron stellt unter anderem DRAM- und NAND-Chips her, die in Computern, Kameras und Telefonen genutzt werden. Der Branche machen Überkapazitäten und eine sinkende Nachfrage zu schaffen.

(Reporterin: Leah Schnurr; bearbeitet von Tom Körkemeier; redigiert von Birgit Mittwollen)

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