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Börsen-Buzz: 5 Hotspots, die Anleger heute im Blick haben sollten - 18. April 2024

Veröffentlicht am 18.04.2024, 10:38
© Reuters
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Investing.com - Die US-Märkte dürften heute im Vorfeld der Netflix-Quartalszahlen für das erste Quartal freundlich eröffnen. Der Chiphersteller TSMC überzeugt die Anleger mit seinen Zahlen. Und Rohöl verbilligt sich, nachdem die USA neue Sanktionen gegen Exporte aus Venezuela verhängt haben.

1. Netflix-Abozahlen im Fokus

Heute eröffnet Netflix die Berichtssaison der großen US-Technologieunternehmen. Die Aktie von Netflix (NASDAQ:NFLX) hat in diesem Jahr entscheidend zur Rekordjagd am Aktienmarkt beigetragen.

Der Streamingriese konnte im zweiten Halbjahr 2023 so stark wachsen wie seit der Pandemie nicht mehr. Insgesamt begrüßte der US-Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 22 Millionen Neukunden, nachdem er die Weitergabe von Passwörtern weltweit eingeschränkt hatte.

Dieses enorme Wachstum dürfte jedoch nur schwer aufrechtzuerhalten sein. Aktuelle LSEG-Daten deuten darauf hin, dass der Markt im 1. Quartal einen Zuwachs von 5 Millionen Abonnenten erwartet.

Das ist fast dreimal so viel wie die 1,8 Millionen neuen Abonnenten im gleichen Zeitraum des Vorjahres, würde aber eine Verlangsamung des beeindruckenden Wachstums der letzten beiden Quartale 2023 bedeuten.

Inzwischen hat Netflix 23 Millionen monatliche Abonnenten für sein werbefinanziertes Angebot gemeldet. Analysten erwarten, dass die Akzeptanz dieses Plans in diesem Jahr weiter zunehmen wird.

Der Schwerpunkt wird auch auf den Ausgaben für Inhalte liegen, sagte das Unternehmen doch bei einem Investorentreffen im letzten Quartal, dass es in diesem Jahr bis zu 17 Milliarden Dollar investieren werde.

2. US-Märkte vor US-Jobdaten im Plus

Die US-Märkte präsentieren sich heute im vorbörslichen Handel freundlich und befinden sich nach der jüngsten Schwäche im Vorfeld der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten und aktueller Quartalszahlen auf Erholungskurs.

Aktuell notiert der Dow Future 0,1 % höher, der S&P 500 klettert um 0,3 % nach oben und der Nasdaq 100 legt um 0,5 % zu.

Die wichtigsten US-Indizes schlossen gestern im Minus, wobei der S&P 500 und der Nasdaq Composite den vierten Handelstag hintereinander nachgaben. Der Dow Jones Industrial Average beendete den siebten Handelstag in Folge im Minus.

Die wichtigsten Konjunkturdaten für heute sind die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, aber auch der Bericht zu den Verkäufen bestehender Häuser im März dürfte das Marktgeschehen beeinflussen.

Unterdessen geht die Berichtssaison munter weiter, wobei heute vorbörslich die Zahlen von Alaska Air (NYSE:ALK) und KeyCorp (NYSE:KEY) im Fokus der Anleger stehen dürften. Netflix wird dann nach der Schlussglocke seine aktuellen Zahlen vorlegen.

Größter Tagesverlierer sind bislang die Aktien der Kreditauskunftei Equifax (NYSE:EFX), die vorbörslich um mehr als 9 % einbrechen. Auslöser war eine enttäuschende Prognose für das 2. Quartal, während die Aktien des Kasinounternehmens Las Vegas Sands (NYSE:LVS) um 3 % fielen.

3. TSMC reitet im 1. Quartal auf KI-Welle

Taiwan Semiconductor Manufacturing (NYSE:TSM), der weltgrößte Auftragsfertiger von Computerchips, hat die Anleger mit seinen Zahlen für das erste Quartal erneut begeistert. Der Nettogewinn stieg dank der steigenden Nachfrage aus der schnell wachsenden KI-Branche um 9 % und übertraf damit die Markterwartungen.

Tatsächlich hat der KI-Boom Taiwan Semiconductor Manufacturing geholfen, die durch die Pandemie ausgelöste Verlangsamung der Elektroniknachfrage zu trotzen. So stieg der Umsatz im 1. Quartal auf Jahresbasis um 16,5 %.

Allerdings war der starke Anstieg im Jahresvergleich teilweise auf eine niedrigere Vergleichsbasis zurückzuführen, als sich TSMC im Jahr 2023 noch mit einer schwachen Chipnachfrage konfrontiert sah.

Die Zahlen von TSMC gelten aufgrund der Schlüsselrolle des Unternehmens in der Chipindustrie (ETR:VVSM) und der Bedeutung seiner Kunden, darunter Nvidia (NASDAQ:NVDA) und Apple (NASDAQ:AAPL), weithin als Indikator für die weltweite Chipnachfrage.

Der Sektor erlitt am Mittwoch einen Rückschlag, nachdem ASML (AS:ASML), der größte Chipausrüster für Unternehmen wie TSMC, einen schwächer als erwarteten Auftragseingang für das erste Quartal gemeldet hatte, obwohl die Verkäufe nach China trotz der von den USA verhängten Restriktionen auf hohem Niveau blieben.

4. Morgan Stanley (NYSE:MS): Tesla kann sich erholen

Tesla (NASDAQ:TSLA) hat in letzter Zeit mit Absatzschwierigkeiten zu kämpfen. Anfang dieser Woche kündigte das Unternehmen an, mehr als 10 % seiner weltweiten Belegschaft von rund 140.000 Mitarbeitern zu entlassen.

Zuvor hatte der Elektroautohersteller für das erste Quartal einen Rückgang der Auslieferungen um 8,5 % im Vergleich zum Vorjahr gemeldet - der erste Rückgang seit 2020. Ursache ist die zunehmende Konkurrenz auf dem wichtigen chinesischen Markt.

Die Tesla-Aktie ist in der vergangenen Woche um mehr als 10 % gefallen und hat seit Jahresbeginn mehr als 37 % verloren.

Die Analysten von Morgan Stanley sind jedoch weiterhin von Tesla überzeugt und erwarten, dass das Unternehmen gestärkt aus der EV-Rezession hervorgehen wird. Zugleich warnten sie davor, die Bemühungen des Konzerns im KI-Bereich zu vernachlässigen.

„Tesla verfügt über signifikante Eigenschaften, um als KI-Nutznießer bewertet zu werden“, hieß es gestern in einer Kundenmitteilung der Analysten von Morgan Stanley. Sie behielten ihre Einschätzung „Overweight“ bei.

Bevor Tesla jedoch als KI-Unternehmen anerkannt werden könne, müsse der Elektroautohersteller seine Anstrengungen auf die Stabilisierung seines Kerngeschäfts mit Elektroautos konzentrieren, um die bisherigen negativen Ergebniskorrekturen einzudämmen, so die Bank weiter.

5. Ölpreis stabilisiert sich - weitere Sanktionen gegen Venezuela verhängt

Die Ölpreise entwickeln sich heute bislang rückläufig. Zuvor hatte die Biden-Administration erneut Sanktionen gegen venezolanische Rohölexporte verhängt. Als Grund für die neuerlichen Sanktionen nennt das Weiße Haus das nicht eingehaltene Versprechen von Präsident Nicolas Maduro, landesweite Wahlen abzuhalten.

Aktuell verbilligt sich {8849|US-Rohöl}} um 0,4 % auf 82,33 Dollar pro Barrel, während die Nordseesorte Brent ebenfalls um 0,4 % auf 86,96 Dollar pro Barrel nachgibt.

Die Ankündigung der US-Regierung, die Ölsanktionen gegen Venezuela wieder in Kraft zu setzen, sowie die zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten stützten den Ölpreis.

Venezuelas Ölexporte stiegen im Jahr 2023 um 12% auf rund 700.000 Barrel pro Tag, nachdem die USA einige Sanktionen gegen die Ölindustrie des Landes gelockert hatten.

Die Wetten auf eine Angebotsverknappung wurden jedoch durch Daten entkräftet, die auf eine Rekordproduktion in den USA und einen erheblichen Anstieg der Lagerbestände hindeuten.

Wie die Energy Information Administration am Mittwoch mitteilte, stiegen die Rohöllagerbestände in der Woche bis zum 12. April um 2,7 Millionen Barrel auf 460 Millionen Barrel und damit fast doppelt so stark wie erwartet.

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