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Wirtschaftskalender: Fünf Dinge, die für Anleger diese Woche wichtig werden

Veröffentlicht am 20.11.2022, 14:16
Aktualisiert 20.11.2022, 21:21
© Reuters

Von Noreen Burke

Investing.com -- Das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank am Mittwoch stellt den Höhepunkt einer durch den US-Feiertag Thanksgiving verkürzten Handelswoche dar, in der die Marktteilnehmer nach Hinweisen auf eine mögliche Drosselung des Zinserhöhungstempos Ausschau halten werden. Am Freitag beginnt die wichtigste Einkaufszeit des Jahres, die für den US-Einzelhandel zur Nagelprobe wird. Am Dienstag rücken die neuesten Konjunkturprognosen der OECD in den Blickpunkt, die zusammen mit den globalen Einkaufsmanagerindizes einen Einblick in den Zustand der Weltwirtschaft geben. Derweil könnte China seine Stützungsmaßnahmen für die heimische Konjunktur ausweiten, während es Anzeichen dafür gibt, dass der King US-Dollar seine Krone abgeben muss. Das müssen Sie zu Beginn der Woche wissen.

1. Fed-Protokoll

Die Fed wird am Mittwoch das Protokoll ihrer November-Sitzung veröffentlichen. Die Anleger warten gespannt auf Signale dafür, dass die Notenbanker eine Drosselung des Zinserhöhungstempos in Erwägung ziehen, nachdem sie die Leitzinsen in diesem Jahr so schnell erhöht haben wie seit den 1980er Jahren nicht mehr.

Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell und andere Entscheidungsträger haben signalisiert, dass die Zentralbank im nächsten Monat zu kleineren Zinsschritten übergehen könnte, um zu vermeiden, dass die Straffung stärker als erforderlich ausfällt und die Wirtschaft in eine Rezession abrutscht.

Gleichzeitig sagte Powell, dass die Zinssätze bis zum nächsten Jahr eventuell höher ausfallen müssten als die 4,6 %, die die Fed-Vertreter noch im September für erforderlich hielten.

Der Wirtschaftskalender für die kommende Woche umfasst auch den von der Richmond Fed erhobene Herstellungsindex, die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, die Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober und die PMI-Daten für November.

2. Black Friday

Vor dem Hintergrund steigender Inflation und Zinsen wird die Kauflust der Verbraucher am 25. November auf die Probe gestellt, wenn der Einzelhandel den "Black Friday" einläutet, der traditionell einer der stärksten Einkaufstage des Jahres ist.

Jüngste Daten zeigen, dass die Einzelhandelsumsätze in den USA im Oktober stärker gestiegen sind als erwartet, was darauf hindeutet, dass die Verbraucher zum Jahresende solider aufgestellt sein könnten. Mehr als zwei Drittel der Wirtschaftstätigkeit in den USA entfallen auf den Konsum.

Der Einzelhandel hat in der jüngsten Berichtssaison gemischte Ergebnisse vorgelegt. Letzte Woche hob Walmart (NYSE:WMT) seine Umsatz- und Gewinnprognose aufgrund der Erwartung an, dass sich die Verbrauchernachfrage trotz höherer Preise halten wird, während Target (NYSE:TGT) einen überraschenden Umsatzrückgang im Weihnachtsquartal prognostizierte, nachdem es vor "dramatischen Veränderungen" im Verbraucherverhalten gewarnt hatte, die die Nachfrage beeinträchtigen würden.

Amazon (NASDAQ:AMZN), der weltgrößte Online-Händler, sagte am 27. Oktober, dass er sich auf ein langsameres Wachstum vorbereite, da "die Budgets der Menschen aufgrund der Inflation knapp sind."

3. Konjunkturprognosen der OECD

Die OECD wird am Dienstag ihre neuesten Konjunkturprognosen veröffentlichen, die zusammen mit den vorläufigen Aktivitätsdaten für November aus zahlreichen Ländern einen Überblick über den Zustand der Weltwirtschaft geben werden.

Die jüngsten OECD-Prognosen vom September deuteten bereits auf eine Eintrübung der Aussichten für das nächste Jahr hin, wobei die US-Wirtschaft in eine Rezession abgleiten dürfte.

Die PMI-Daten aus der Eurozone, dem Vereinigten Königreich und den USA am Mittwoch könnten die Stimmung weiter eintrüben. In den meisten europäischen Ländern liegen die Stimmungsindikatoren bereits unter der 50er-Marke, der Grenze zwischen Expansion und Kontraktion.

Großbritannien befindet sich bereits in einer anhaltenden Rezession. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat sich besser gehalten als erwartet, und die Arbeitsmärkte sind relativ robust geblieben. Angesichts der Energieknappheit und der hohen Inflation besteht die Gefahr einer Rezession jedoch auch weiterhin.

4. Ende der US-Dollar-Stärke?

Der US-Dollar-Index erreichte im September mit 114,78 einen 20-Jahres-Höchststand und ist seither rückläufig. Da die Währung auf dem Weg ist, ihren größten Quartalsverlust seit dem zweiten Quartal 2017 zu verbuchen, fragen sich die Marktteilnehmer nun, ob sie den Höhepunkt überschritten hat.

Die Aufwertung des Dollars war im Jahr 2022 ein beherrschendes Handelsthema. Die raschen Zinserhöhungen der Federal Reserve verschafften dem Dollar einen Renditevorteil gegenüber anderen Währungen.

Laut den Experten von Goldman Sachs sei ein Höhepunkt des Dollarkurses noch "mehrere Quartale entfernt". Sie rechnen nicht damit, dass die Fed vor 2024 mit einer Lockerung beginnt.

5. China

Die chinesische Zentralbank entscheidet am Montag über die Höhe ihrer Loan Prime Rate.

Ökonomen erwarten, dass die People's Bank of China den Schlüsselsatz den dritten Monat in Folge unverändert lässt. Auf diese Weise wollen die Notenbanker eine weitere Abwertung des Wechselkurses CNY/USD verhindern.

Gleichzeitig will Peking jedoch die Stützungsmaßnahmen für die Wirtschaft ausweiten, ohne dass die Maßnahmen zu finanzieller Instabilität führen.

Auch andere Zentralbanken kommen im Verlauf der Woche zusammen. Die Reserve Bank of New Zealand dürfte am Mittwoch eine Jumbo-Erhöhung um 75 Basispunkte beschließen. Auch die Bank of Korea wird ihre Geldpolitik voraussichtlich weiter straffen, allerdings möglicherweise nur um einen Viertelpunkt.

-- Mit Material von Reuters.

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