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Wirtschaftskalender: Fünf Dinge, die für Anleger diese Woche wichtig werden

Veröffentlicht am 23.06.2024, 12:14
© Reuters
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Investing.com -- Diese Woche steht für Anleger ganz im Zeichen wichtiger Konjunkturindikatoren. Im Fokus stehen dabei Hinweise auf die zukünftige Inflationsentwicklung in den USA sowie vorläufige Inflationsdaten für Juni aus mehreren Ländern der Eurozone. Gleichzeitig richten sich die Blicke auf die Dynamik der großen Technologieunternehmen und mögliche Anzeichen einer Korrektur sowie auf eskalierende Handelsspannungen. Hier finden Sie einen Überblick über die Daten, die in der kommenden Woche für die Märkte wichtig sind.

1. US-Inflationsdaten

Am Freitag wird der von der Fed bevorzugte Inflationsindikator, der Preisindex der privaten Konsumausgaben, veröffentlicht, der Aufschluss darüber geben sollte, ob sich die Verlangsamung der Inflation fortsetzt.

Die jüngsten Daten zu den privaten Konsumausgaben haben die Erwartungen in dieser Richtung jedoch enttäuscht. Im April bewegte sich die Inflation in den USA lediglich seitwärts.

Ein weiterer solcher Wert könnte alle bisherigen Argumente für eine baldige Zinssenkung entkräften. Entgegen den Äußerungen von Fed-Mitgliedern gehen die Märkte nach wie vor von zwei Zinssenkungen in diesem Jahr aus.

Auf dem Wirtschaftskalender stehen weiterhin Daten zur Verbraucherstimmung im Juni sowie Daten zu den Verkäufen neuer und bestehender Häuser im Mai. Darüber hinaus werden eine dritte Schätzung des Wirtschaftswachstums im ersten Quartal sowie Daten zu den Auftragseingängen für langlebige Güter im Mai veröffentlicht.

2. Tech-Aktien (NYSE:XLK): Hochfliegende Erwartungen und die Realität der Märkte

In den letzten Monaten haben Tech-Aktien eine bemerkenswerte Rally erlebt, angetrieben von hohen Gewinnen und der Euphorie rund um das revolutionäre Potenzial der künstlichen Intelligenz (KI). Unternehmen wie Nvidia (NASDAQ:NVDA) verzeichneten seit Jahresbeginn atemberaubende Kursgewinne von 155 %. Doch diese enormen Anstiege lassen auch Zweifel aufkommen: Ist das Ende des Höhenflugs der Tech-Werte in Sicht?

Tech-Aktien, insbesondere jene, die sich mit künstlicher Intelligenz und innovativen Technologien befassen, haben die Fantasie der Anleger beflügelt. Die Bewertung dieser Unternehmen scheint aufgrund ihrer potenziellen langfristigen Gewinne gerechtfertigt zu sein. Doch der schwindelerregende Anstieg der Aktienkurse weckt Befürchtungen, dass der Markt überhitzt sein könnte.

Während Tech-Giganten wie Nvidia weiterhin dominieren, geraten Small-Cap-Werte und sogenannte Value-Werte, darunter Finanz- und Industrieaktien (NYSE:XLI), zunehmend in den Fokus. Diese Werte werden oft als unterbewertet betrachtet und könnten sich als lukrative Schnäppchen erweisen. Small-Cap-Werte sind Aktien von Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung, die oft unentdeckt bleiben, während Value-Werte als Aktien gelten, deren Preis unter ihrem tatsächlichen Wert liegt.

Ein Blick auf die letzten zehn Jahre zeigt, dass sich Wetten gegen die Technologiebranche als teurer Fehler erwiesen haben. Der Nasdaq 100, ein Index der größten Technologieunternehmen, stieg um mehr als 400 %, während der Russell 1000 Value, der vor allem Value-Aktien umfasst, lediglich um etwa 70 % zulegte. Diese Diskrepanz verdeutlicht die immense Stärke und das Wachstumspotenzial des Tech-Sektors.

Selbst bei möglichen Rücksetzern gibt es kaum Anzeichen dafür, dass Anleger langfristig das Vertrauen in Technologie- und Wachstumswerte verlieren. Historisch gesehen nutzten Investoren Rückgänge oft als günstige Einstiegsmöglichkeiten, was eine rasche Erholung des Sektors begünstigte.

Lesen Sie auch: Nvidia-Aktie heiß gelaufen: Tech-Investor zieht sich zurück

3. Ölpreise

Die Ölpreise gaben am Freitag um etwa 1 % nach. Dabei spielten Befürchtungen eine Rolle, dass das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage durch einen starken US-Dollar und negative Wirtschaftsnachrichten aus einigen Teilen der Welt beeinträchtigt werden könnte.

Im Wochenverlauf stiegen beide Rohölbenchmarks um rund 3 %, nachdem sie in der Vorwoche um rund 4 % zugelegt hatten.

Der US-Dollar stieg am Freitag gegenüber einem Korb anderer Währungen auf ein Sieben-Wochen-Hoch. Ursache dafür ist die abwartende Haltung der US-Notenbank in Bezug auf Leitzinssenkungen.

Niedrigere Zinsen könnten den Ölpreis stützen, der in diesem Jahr unter der schwachen globalen Nachfrage gelitten hat. Eine Zinssenkung in den USA würde die Kreditaufnahme in der größten Volkswirtschaft der Welt verbilligen und bei steigender Produktion den Appetit auf Öl fördern.

Auch in der kommenden Woche dürften die Ölpreise von der steigenden geopolitischen Risikoprämie profitieren.

4. Inflation in der Eurozone

Am Freitag richten sich die Blicke der Marktteilnehmer gebannt auf die Eurozone. Frankreich, Italien und Spanien werden ihre vorläufigen Inflationszahlen für Juni bekanntgeben. Diese Daten könnten die Richtung für die Teuerungszahlen im gesamten Euroraum in der kommenden Woche maßgeblich beeinflussen. Sie sind für Händler und Investoren von entscheidender Bedeutung, da sie Hinweise darauf geben könnten, wie die Europäische Zentralbank (EZB) in den nächsten Monaten agieren wird.

Die EZB hatte bereits am 6. Juni die Zinsen gesenkt und das, trotz der nach wie vor hartnäckig hohen Inflation und steigende Löhne im Inland. Wie viele weitere Zinssenkungen in diesem Jahr folgen werden, ist nach wie vor unklar.

Aktuell gehen Händler von einer weiteren Zinssenkung aus und schätzen die Wahrscheinlichkeit einer zweiten Zinssenkung bis zum Jahresende auf etwa 64 %. Noch vor der Juni-Sitzung lag diese Wahrscheinlichkeit bei fast 80 %.

Eine Überraschung bei den Inflationszahlen könnte die ohnehin angespannte Stimmung der Anleger weiter belasten. Zusätzliche politische Unsicherheiten entstehen durch die Ankündigung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die erste Runde der Parlamentswahlen am 30. Juni abzuhalten.

5. Handelsspannungen

China und die Europäische Union haben sich auf Gespräche über die geplante Einführung von Zöllen auf in China hergestellte Elektrofahrzeuge geeinigt, die für den europäischen Markt bestimmt sind.

Anfang des Monats schlug Brüssel hohe Einfuhrzölle vor, um gegen die aus Sicht der EU exzessiven Subventionen vorzugehen. Die vorläufigen EU-Zölle von bis zu 38,1 % auf importierte chinesische Elektrofahrzeuge sollen ab dem 4. Juli gelten, bevor sie im November voll in Kraft treten.

Die Ankündigung der Europäischen Kommission vom 12. Juni folgt auf die Erhöhung der Zölle auf chinesische Autoimporte durch die USA im Mai und eröffnet eine neue Front im Handelskrieg des Westens mit Peking.

Chinesische Beamte haben in Kommentaren in den staatlichen Medien und in Interviews mit Industrievertretern mögliche Vergeltungsmaßnahmen angedeutet.

-- Investing.com/Reuters

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