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Von Peter Nurse
Investing.com - Die europäischen Aktienmärkte sind am Mittwochmorgen leicht im Plus in den Handelstag gestartet und konnten ihren jüngsten positiven Trend fortsetzen.
Bis 9:55 Uhr MEZ wurde der DAX 0,2 % höher gehandelt, der CAC 40 in Frankreich stieg um 0,5 % und der FTSE 100 in London war mit 0,2 % im Plus. Die Berichtssaison ging am Mittwoch in Europa weiter: Die Aktien von GSK (LON:GSK) stiegen um 1%, nachdem der britische Pharmakonzern zum zweiten Mal in vier Monaten seine Prognose für 2022 angehoben hatte.
Die Aktien von Novo Nordisk (NYSE:NVO) notierten 4,4 % höher, nachdem der dänische Arzneimittelhersteller seine Gewinnaussichten für das Gesamtjahr aufgrund starker Verkäufe des Diabetesmedikaments Ozempic angehoben hatte. Die Aktie von Straumann (SIX:STMN) wurde ebenfalls fast 4 % höher gehandelt, nachdem der Schweizer Hersteller von Zahnimplantaten seine Prognose für das organische Umsatzwachstum für 2022 angehoben hatte.
Next (LON:NXT) stieg um 3,7 %, nachdem der britische Modeeinzelhändler einen besser als erwarteten Umsatzanstieg im 3. Quartal dank eines Anstiegs der Nachfrage im September meldete.
Auf der Verliererseite finden sich die Papiere von Maersk (CSE:MAERSKb) wieder, die um 4,5 % einbrachen. Kurz zuvor warnte die Reederei vor einer nachlassenden Nachfrage im Transport- und Logistikbereich.
Die Papiere von Wizz Air (LON:WIZZ) verbilligten sich um über 7 %, nachdem die Billigfluggesellschaft für den Zeitraum von März bis September einen operativen Verlust von 63,8 Mio. Euro verzeichnete. Der Einbruch steht den angekündigten Plänen gegenüber, die Kapazität der Airline in den sechs Monaten von März bis September um 35 % steigern zu wollen.
Abgesehen von den Unternehmensnachrichten steht der Abschluss der zweitägigen geldpolitischen Sitzung der Fed heute unter besonderer Beobachtung. Es wird allgemein erwartet, dass die geldpolitischen Entscheidungsträger der Fed einer Zinserhöhung um 75 Basispunkte zustimmen werden. Das wäre die vierte Zinsanhebung in Folge in dieser Größenordnung.
Die Aktienmärkte haben in den letzten Tagen aufgrund der zunehmenden Vermutung zugelegt, dass der Fed-Präsident Jerome Powell auf seiner anschließenden Pressekonferenz andeuten wird, dass die Zentralbank mit weiteren Zinserhöhungen langsam vorgehen wird.
Außerdem werden heute die endgültigen europäischen PMI-Daten für Oktober zusammen mit den neusten Arbeitslosenzahlen in Deutschland vorgestellt. Beide Zahlen werden wahrscheinlich weitere Belege für die wirtschaftliche Verlangsamung in Europa liefern.
Öl verteuerte sich und konnte seine Zugewinne vom Vortag behaupten. Unterstützung kam dabei durch einen überraschenden Rückgang der US-Rohöllagerbestände. Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage beim weltweit größten Rohölverbraucher trotz steigender Inflation und steigender Zinssätze anhält.
Daten des American Petroleum Institute zeigten, dass die US-Rohölvorräte letzte Woche um satte 6,5 Millionen Barrel abgenommen haben. In der Vorwoche wurden dagegen noch 4,5 Mio. Barrel eingelagert. Die offiziellen Daten der Energy Information Administration werden heute im weiteren Tagesverlauf veröffentlicht.
Bis 9:55 Uhr MEZ wurde der US-Rohöl-Future 0,3 % höher auf 88,63 USD pro Barrel gehandelt, während der Brent-Kontrakt um 0,1 % auf 94,72 USD stieg.
Beide Benchmarks stiegen am Dienstag um rund 2 % nachdem ein Bericht veröffentlicht wurde, dass die chinesische Regierung erwäge, ihre strikte Null-Covid-Politik zu lockern.
Der Gold-Future notierte 0,4 % fester auf 1.656,25 USD je Feinunze, während der EUR/USD um 0,3 % höher bei 0,9901 gehandelt wurde.
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