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Den Aktienanlegern steht in dieser Woche erneut eine hohe Volatilität ins Haus. Sorgen um die globale Konjunkturerholung nach dem Auftauchen der Omicron-Variante des Coronavirus, die viele Länder zur Wiedereinsetzung von Reisebeschränkungen gezwungen hat, nehmen zu.
Im Zuge der Berichterstattung über Omicron senkte Goldman Sachs (NYSE:GS) nun sein Wachstumsziel für die US-Wirtschaft in diesem und im nächsten Jahr und erklärte am Wochenende, dass die Ausbreitung des neuen Coronavirus-Stammes das Wachstum "in moderatem Maße" belasten werde.
Die Investmentbank geht nun davon aus, dass das US-BIP in diesem Jahr nur noch um 3,8 % wachsen wird, statt um 4,2 %. Die Schätzung für 2022 wurde von 3,3 % auf 2,9 % gesenkt. Diese Befürchtungen drückten in der vergangenen Woche bereits alle wichtigen Börsenindizes nach unten. Die Anleger zogen sich aus riskanten Anlagen zurück und suchten stattdessen Zuflucht in sicheren Staatsanleihen.
Vor dem Hintergrund des erneuten Ausverkaufs infolge der Coronavirus-Krise stellen wir hier drei Aktien vor, die wir in dieser Handelswoche auf dem Schirm haben:
GameStop (NYSE:GME), die bei den Reddit-Händlern so beliebte Aktie des Videospielhändlers, legt am Mittwoch, den 8. Dezember, nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das dritte Quartal vor. Analysten erwarten im Durchschnitt einen Verlust von 0,52 Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 1,2 Milliarden Dollar.
Obwohl die Aktien des Elektronikhändlers in diesem Jahr noch immer um mehr als 800 % höher notieren, warten die Anleger noch immer auf einen glaubwürdigen Plan des neuen Managements, um das angeschlagene Einzelhandelsunternehmen zu sanieren.
Der aktivistische Investor Ryan Cohen, der nach dem Erwerb einer 13 %-Beteiligung zum Vorsitzenden von GameStop aufgestiegen ist, sagte den Anlegern im Juni, dass er sie nicht enttäuschen werde. Im selben Monat ernannte GameStop den ehemaligen Amazon (NASDAQ:AMZN)-Veteranen Matt Furlong zum Chief Executive Officer.
Die Aktie schloss am Freitag bei 172,39 Dollar, nachdem sie im Laufe der Woche aufgrund der hohen Risikoaversion der Anleger um 14 % gefallen war. Deshalb ist es wichtig, dass die Quartalsergebnisse von GameStop vor allem den Kleinanlegern des Unternehmens zeigen, dass es dem neuen Management endlich gelingt, die Verluste zu verringern und den Einzelhändler auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu bringen.
Costco Wholesale (NASDAQ:COST), einer der größten Discounter in den USA, wird am Donnerstag, den 9. Dezember nach Börsenschluss seine Zahlen für das erste Quartal 2022 veröffentlichen. Analysten erwarten einen Gewinn von 2,62 Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 54 Milliarden Dollar.
Im vergangenen Jahr gehörte Costco zu den Lieblingsaktien der Anleger. Die COVID-19-Pandemie bescherte dem internationalen Großhandelsunternehmen einen noch nie dagewesenen Umsatzanstieg, da die Verbraucher ihre Vorratskammern auffüllten, um nicht allzu oft in die Geschäfte gehen zu müssen.
Und auch die aktuellen Geschäftszahlen dürften zeigen, dass die Umsätze im Zuge der erhöhten Wirtschaftsaktivität nach der Wiedereröffnung weiterhin stabil geblieben sind. Costco meldete letzte Woche, dass sein Umsatz im November um etwa 16 % auf 18,13 Milliarden Dollar zugenommen hat. Die Costco-Aktien, die in diesem Jahr um etwa 40 % gestiegen sind, schlossen am Freitag bei 528,93 Dollar.
Der letzte große Chiphersteller, der in dieser Berichtssaison einen Blick in seine Bilanz gewährt, ist Broadcom (NASDAQ:AVGO). Das in San Jose, Kalifornien, ansässige Unternehmen meldet seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2021 ebenfalls nach Börsenschluss am Donnerstag. Bei einem erwarteten Umsatz von 7,36 Milliarden Dollar rechnen die Analysten mit einem Gewinn von 7,74 Dollar je Aktie.
Gespannt blicken die Investoren bei der aktuellen Bilanzvorlage des Unternehmens darauf, ob sich die derzeitige Strategie von Broadcom unter der Leitung von CEO Hock Tan - Wachstum durch Übernahmen und den Kauf von Software-Assets, die sich in Schwierigkeiten befinden - auszahlt.
Broadcom ist einer der weltweit größten Chiphersteller und ist in den Bereichen Smartphone-Bauteile, Schlüsselkomponenten für Netzwerkausrüstung und Halbleiter für Heim-Wi-Fi-Geräte und Set-Top-Boxen tätig.
Im September überraschte das Unternehmen die Anleger mit einem langsamer als erwarteten Umsatzwachstum und das, obwohl die Nachfrage nach seinen Chips ungebrochen hoch war. Damals teilte das Unternehmen den Aktionären mit, dass es streng kontrolliert, welche Aufträge es ausführt, um eine Überversorgung in Zukunft zu vermeiden.
Broadcom-Aktien, die am Freitag bei 558,12 Dollar schlossen, haben in diesem Jahr 27 % und in den letzten 12 Monaten rund 40 % zugelegt.
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