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DAX – “Sell on good news”?

Von Feingold Research (Nicolas Saurenz)Marktüberblick10.05.2021 19:40
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DAX – “Sell on good news”?
Von Feingold Research (Nicolas Saurenz)   |  10.05.2021 19:40
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Starke Schwankungen: Die deutschen Aktienbörsen haben sich in der vergangenen Woche ohne einheitlichen Trend gezeigt. Nach einem soliden Wochenauftakt brachen die Kurse am Dienstag auf breiter Front ein, die wichtigsten Indizes verzeichneten Verluste zwischen zwei und drei Prozent. Ausgelöst wurde der Kursrutsch durch Inflationssorgen und daraus resultierende Zinsängste. Höhere Zinsen verteuern einerseits die Finanzierung von Unternehmen, andererseits machen sie Aktien gegenüber festverzinslichen Wertpapieren weniger attraktiv. Ab Mitte der Handelswoche setzte dann eine Erholungsbewegung ein, die die einzelnen Indizes aber recht unterschiedlich voranbrachte. Zu Wochenausklang lieferten zudem unerwartet schwache US-Arbeitsmarktzahlen einen Aufwärtsimpuls. Zwar dämpften diese die Erwartungen einer raschen wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Krise, andererseits ließen sie aber auch Sorgen vor einer baldigen Straffung der sehr lockeren Geldpolitik schwinden. Wir stellen den Marktkommentar von Robert Ertl, Börse München, vor.

Nur der DAX gewinnt im Wochenvergleich

Der Deutsche Aktienindex (Dax) gewann im Wochenvergleich 1,7 Prozent auf 15.399,65 Punkte. Größte Wochengewinner im Index waren die Titel von Adidas (DE:ADSGN) mit einem Plus von 7,60 Prozent. Die Anleger honorierten Quartalszahlen und Ausblick des Sportartikelherstellers. Der MDax gab 0,1 Prozent ab auf 32.665,02 Zähler. Während hier mit HelloFresh (DE:HFGG) einer der Profiteure der Corona-Krise auf Wochensicht einen Kursrückgang von knapp 8 Prozent hinnehmen musste, kletterten die Titel von Hugo Boss (DE:BOSSn) im gleichen Zeitraum um über 11 Prozent. Der Modekonzern hatte mit seinen Quartalszahlen Anleger und Analysten überzeugt. Der TecDax verlor im Wochenvergleich 2,2 Prozent auf 3.427,58 Punkte. Corona-Gewinner wie Technologietitel standen in der vergangenen Woche besonders unter Abgabedruck. Der m:access All-Share büßte 1,2 Prozent auf 2.931,53 Zähler ein.

Überzeugte die Anleger durch die Zahlen aus der Vergangenheit den Ausblick in die Zukunft: Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller adidas.

Deutsche Anleihen: Spürbar zugelegt

Die Kurse an den deutschen Anleihemärkten haben in der vergangenen Woche bei schwankendem Verlauf zugelegt. Für Auftrieb sorgten zu Wochenbeginn einige als schwächer eingestufte Konjunkturdaten sowie die zeitweilig trübe Stimmung an den Aktienbörsen. Im weiteren Wochenverlauf veröffentlichte, besser als erwartet ausgefallene Wirtschaftszahlen belasteten dagegen die Bundespapiere. Letztlich ging die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen Bundesanleihe im Wochenvergleich von -0,20 auf -0,22 Prozent zurück. Die Umlaufrendite sank von -0,27 auf -0,29 Prozent.
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USA: Technologietitel unter Druck

Die US-Aktienbörsen haben in der vergangenen Woche überwiegend zugelegt, Technologietitel standen allerdings über weite Strecken unter Druck. Am vergangenen Freitag profitierten zwar auch diese vom Schub durch die schwachen Arbeitsmarktdaten, die Befürchtungen einer strafferen Geldpolitik sinken ließen, für eine positive Wochenbilanz reichte es allerdings nicht. Der technologielastige Nasdaq-100-Index gab im Wochenvergleich um 1,0 Prozent auf 13.719,63 Punkte nach. Dagegen gewann der Dow-Jones-Index, der ab Mittwoch drei Tage in Folge neue Rekordhochs markiert hatte, 2,7 Prozent auf 34.777,76 Zähler. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 1,2 Prozent auf 4.232,60 Punkte, der Index erreichte am Freitag ebenfalls einen neuen Höchststand.

Ausblick: Hohe Schwankungsanfälligkeit

Die Schwankungen an den deutschen Aktienbörsen könnten auch in der aktuellen Woche anhalten. Dabei könnte der Optimismus in Hinblick auf die Nach-Corona-Zeit die Kurse weiter antreiben, während Ängste vor höheren Zinsen und Sorgen, die Bewertungen vieler Titel könnten schon zu weit gelaufen sein, dämpfend wirken könnten. Gerade in Bezug auf den letztgenannten Punkt könnten neue Quartalsberichte zusätzliche Argumente für oder wider liefern. Hier steht in den kommenden Tagen wieder eine ganze Reihe von Veröffentlichungen an. Dabei berichten aus dem Dax beispielsweise Allianz (DE:ALVG), Bayer (DE:BAYGN), Deutsche Wohnen (DE:DWNG), E.on und RWE (DE:RWEG), wobei Eckdaten teilweise schon bekannt gegeben wurden. Die vergangene Woche hat allerdings gezeigt, dass auch im Rahmen der Erwartungen oder gut ausgefallene Zahlen nicht unbedingt zu Kurssteigerungen geführt hatten. Vielmehr hatten etliche Anleger in diesem Fall den Börsenspruch „sell on good news“ befolgt. Deutlich über den Prognosen liegende Zahlen waren aber auch honoriert worden.

Impulse von den Wirtschaftsdaten

Während es von Unternehmensseite etliche Impulse geben wird, halten sich diese mit Blick auf Wirtschaftsdaten in Grenzen. Zu den wenigen potenziell Markt-bewegenden Veröffentlichungen zählen die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sowie Inflationszahlen von dies- wie jenseits des Atlantiks. Diesen kommt derzeit wegen ihren möglichen Auswirkungen auf die Geldpolitik eine höhere Bedeutung zu als in früheren Jahren. In den USA werden am Freitag zudem die Einzelhandelsumsätze sowie das Verbrauchervertrauen veröffentlicht. Allerdings könnte an diesem Tag der Handel hierzulande ruhiger als gewöhnlich sein – am am Donnerstag anstehenden Feiertag „Christi Himmelfahrt“ findet zwar Börsenhandel statt, erfahrungsgemäß sind die Umsätze an solchen Tagen aber dünner, und für Freitag als Brückentag könnte dasselbe gelten.

Ausgewählte wichtige Termine der Woche

Dienstag, 11.05.: ZEW-Konjunkturerwartungen (Deutschland); Verbraucherpreise in China
Mittwoch, 12.05.: Verbraucherpreise in Deutschland; Industrieproduktion in der Eurozone; Verbraucherpreise in den USA
Donnerstag, 13.05. (Christi Himmelfahrt, Börsenhandel findet statt): Erzeugerpreise in den USA
Freitag, 14.05.: Einzelhandelsumsätze in den USA; Verbrauchervertrauen der Universität Michigan (USA); Industrieproduktion in den USA; Import- und Exportpreise in den USA

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