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Ein massiver Breakout beim S&P 500 steht bevor, wenn sich Geschichte wiederholt

Von Michael KramerETFs18.10.2019 18:59
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Ein massiver Breakout beim S&P 500 steht bevor, wenn sich Geschichte wiederholt
Von Michael Kramer   |  18.10.2019 18:59
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Dieser Beitrag wurde exklusiv für Investing.com verfasst

Der S&P 500 steht möglicherweise vor einem massiven Breakout nach oben, sollte sich die Geschichte wiederholen. Der Index bewegt sich seit 22 Monaten seitwärts und verzeichnete zwischenzeitlich einen Verlust von 20%. Das letzte Mal geschah dies in 2012 und 2013. Ähnliches passierte in 2015 und 2016. Beide Male verzeichnete der S&P 500 im Anschluss daran über mehr als ein Jahr hinweg massive Zuwächse.

Es gibt sogar noch weitere Parallelen, wie zum Beispiel, dass in den USA die Indexdividendenrendite sich gegenüber der Rendite der 10-Jahresanleihe invertiert hat. Die Ähnlichkeiten in diesen beiden vergangenen Perioden und in der heutigen Zeit sind ziemlich verblüffend und könnten gute Dinge in Aussicht stellen.

S&P 500
S&P 500

Die vergangenen 22 Monate

Die letzten 22 Monate verliefen für den S&P 500 ziemlich ereignislos, da der Index sich seit dem 26. Januar 2018 im Wesentlichen seitwärts bewegt. Damals stieg er auf ein Allzeithoch von 2.873. Seitdem ist der S&P 500 zum 17. Oktober um lediglich 4,35% auf 2.998 gestiegen und hat den größten Teil dieser Zeit unter dem Niveau von 2.873 verbracht. Im vierten Quartal 2018 war ein massiver Rückfall um 20% vom Höchst- zum Tiefststand zu verzeichnen.

S&P 500
S&P 500

Ähnliches geschah von April 2011 bis Dezember 2012 mit einem langen Konsolidierungszeitraum von 22 Monaten. Im April 2011 stand der Index auf 1.363 gehandelt und war bis Dezember 2012 auf lediglich 1.426 vorangekommen, was einem Plus von 4,6% entspricht. Auch verzeichnete er zweiten und dritten Quartal 2012 war einen Rückgang um rund 20%.

Als wäre dies nicht genug, blieb der S&P 500 sich ab Februar 2015 für 22 Monate bei rund 2.104 festzusetzen und stieg bis zum November 2016 um gerade mal 4,5% auf 2.199. In dieser Konsolidierungsphase war auch ein starker Ausverkauf zu verzeichnen, in dessen Verlauf der Index um fast 16% fiel.

Der 18. Monat und die 4-Monatskonsolidierung

Noch interessanter ist, dass der Index im 18. Monat über ein wichtiges Widerstandsniveau stieg, worauf dann eine viermonatige Konsolidierung folgte. Im Jahr 2012 stieg der S&P 500 im August über ein Niveau von etwa 1.385 und hielt sich für vier Monate darüber. Im Jahr 2016 kam der Ausbruch im Juli, als der Index über 2.120 stieg und hielt das Niveau dann vier Monate lang. Jetzt ist der Index im Juni über den Widerstand von 2.875 gestiegen und hat diesen Stand für den vierten Monat bis Ende Oktober gehalten.

Der fünfte Monat

Es war dann im fünften Monat, dass es schließlich zu einem eindeutigen Ausbruch kam und die nächste bedeutende Bewegung nach oben einsetzte. In 2013 geschah dies im Januar und in 2016 im Dezember. In beiden Fällen fiel der Index nie zurück und stieg um rund 50% bzw. 37%.

Renditen

Renditen
Renditen

Sollte Ihnen das noch nicht genügen, die Übereinstimmungen reichen weiter. In der gleichen Zeit sanken auch die Zinsen für die amerikanische 10-Jahresanleihe stark. Es war in den Jahren 2012 und 2016, dass die Zinssätze auf die 10-Jahresanleihe unter die Dividendenrendite des S&P 500 fielen. Das gleiche ist auch 2019 wieder passiert.

Die Ähnlichkeiten sind unheimlich. Aber es ist ein Ergebnis, das sich als profitabel erweisen könnte und das gleichzeitig belegt, dass der Bullenmarkt bei US-Aktien noch lange nicht vorbei ist. Sollte sich die Geschichte wiederholen, könnte sich der November für den S&P 500 als der Beginn der nächsten Anstiegsphase erweisen.

Lesen Sie auch: Der Königsmacher für den Goldpreis ist der Killer für Aktien!

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Kommentare (8)
Benjamin Steinbrecher
Benjamin Steinbrecher 28.10.2019 21:50
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So viel unsinn in einem artikel, 120mrd in einem künstlichen markt eingespritzt von einer sich nicht mehr helfenden FED. Wir sind am anfang einer der grösten kriesen!
Omga HQ
Omga HQ 21.10.2019 14:10
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Nope
Koziol Matol
Koziol Matol 19.10.2019 21:46
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GAME OVER, höchstens noch 1-2 Wochen gehts noch gut, wenn überhaupt. REPO-Crash geht weiter und mit jedem Tag wirds nur noch schlimmer.
enviso investing
enviso_investing 19.10.2019 17:09
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ein schöner buliischer Dreieck ;-)
waldemar buch
waldemar buch 18.10.2019 22:53
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Der wird nicht kommen!
Daniel Menge
Daniel Menge 18.10.2019 22:53
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das glauben sie und wissen es nicht
waldemar buch
waldemar buch 18.10.2019 22:53
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Davon lebe ich.
waldemar buch
waldemar buch 18.10.2019 22:53
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bin auf Short positioniert! es ist soweit.
Daniel Menge
Daniel Menge 18.10.2019 22:53
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alles noch Long daily, weekly,monthly, intraday geht fast immer was, also für short ist noch nicht die grosse Zeit gekommen
hans jürgen mrosk
hans jürgen mrosk 18.10.2019 20:36
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Breakout kann auch nach unten gehen
Daniel Menge
Daniel Menge 18.10.2019 20:36
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kann,wird es nur wohl nicht
Marcel Müller
Marcel Müller 18.10.2019 19:50
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Die geopolitische und wirtschaftliche Lage war damals aber eine andere und der Markt befand sich in einem Bullenmarkt. Ich denke, dass kaum noch jemand bezweifelt, dass wir uns in einem Bärenmarkt befinden, die Anzeichen sind überdeutlich. Den Artikel kann man in die Tonne kloppen.
Daniel Menge
Daniel Menge 18.10.2019 19:50
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muahaha, von welchen Bärenmarkt reden sie denn? Venezuela, Argentinien,Türkei??die Amis sind ungebrochen technisch im Bullenmarkt und bleibt es bis 3200 für den s&p 500
Igor Kalle
Igor Kalle 18.10.2019 19:50
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Und was passiert nach dem 3200 erreicht wurden?
Kim Northman
Kim Northman 18.10.2019 19:42
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woher soll denn der Stimulus kommen um diese Rallye zu ermöglichen?
 
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