Eilmeldung
Investing Pro 0
Neujahr-SALE: Bis zu 40 % RABATT für InvestingPro+ JETZT SICHERN

ETH 2.0: Großes Update soll Ethereum konkurrenzlos machen

Von Sebastian WarnkeKryptowährungen05.04.2022 10:43
de.investing.com/analysis/eth-20-groses-update-soll-ethereum-konkurrenzlos-machen-200472329
ETH 2.0: Großes Update soll Ethereum konkurrenzlos machen
Von Sebastian Warnke   |  05.04.2022 10:43
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Artikel wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
 
 
V
+3,00%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
BTC/USD
+2,72%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
ETH/USD
+2,10%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
UNIs/USD
+2,67%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 

DeFi, NFT und Metaverse – an Ethereums Blockchain führt kein Weg dran vorbei. Zwar wachsen die Nutzerzahlen des zweitwichtigsten Krypto-Netzwerks, doch ist Ethereum im Vergleich zur Konkurrenz langsamer und teurer. Mit dem gigantischen Update „ETH 2.0“ könnte sich das bald ändern.

Als Ethereum 2013 als dezentrale und programmierbare Software-Plattform an den Start ging, ahnten nur wenige, dass das Netzwerk in nur wenigen Jahren eine der gefragtesten Blockchains im gesamten Krypto-Universum werden würde. Dank seiner einzigartigen Smart Contract-Technologie gelang es Ethereum schnell namhafte Entwickler an Bord zu holen und zum Hub aller wichtigen dezentralen Apps zu werden. Smart Contracts sind eine der wichtigsten Innovationen der Ethereum- Blockchain. Nahezu alle dezentralen Anwendungen im Netzwerk machen von dieser Technologie Gebrauch. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um programmierbare digitale Verträge, die automatisiert abgewickelt werden. Mittelsmänner sind nicht notwendig – das senkt Kosten und Vertragsrisiken.

Während Bitcoin seinen Ruf als digitalen Wertspeicher zementierte, baute Ethereum die Grundlage für eine vernetzte Krypto-Welt. Vor allem im Bereich Decentralized Finance (DeFi) setzte sich das Netzwerk schnell an die Spitze. Nicht umsonst basieren derzeit nahezu alle beliebten DeFi- Anwendungen auf dem Protokoll – von dezentralen Marktplätzen wie Uniswap, über die Kredit- und Lendingplattformen Maker und Compound bis hin zu wichtigen Stablecoin-Anbietern wie Curve. Doch bleibt es nicht nur beim rasant wachsenden Finanz-Sektor. Zuletzt wurde die Blockchain des DeFi-Lieblings im Bereich NFT und Metaverse immer gefragter.

Die Zukunftsaussichten für Ethereum klingen rosig. Doch gerade der Erfolg und die wachsende Nutzerbasis werden jetzt zum Verhängnis für die Plattform.

Hohes Transaktionsvolumen, aber geringe Geschwindigkeit

Ethereum nutzt den langbewährten Konsensmechanismus Proof-of-Work, der auch bei Bitcoin zum Einsatz kommt und viel Rechenleistung zur Prüfung der Blockchain benötigt. Zwar bietet das Netzwerk dadurch eine hohe Sicherheit, doch begrenzt es die Durchlassrate und Schnelligkeit der Transaktionen. So sind auf Ethereums Blockchain derzeit maximal 15 Transaktionen pro Sekunde (TPS) möglich. Mit einem Transaktionsvolumen von über 11 Billionen US-Dollar im vergangenen Jahr konnte das Krypto-Netzwerk zwar erstmals globale Big Player wie Visa (NYSE:V) überflügeln. Doch trumpft das Zahlungssystem aus den USA dafür an entscheidender Stelle: mit rund 1700 TPS liegt Visa deutlich über Ethereums derzeitigen Möglichkeiten.

Das Problem niedriger TPS: die mangelnde Schnelligkeit wirkt sich negativ auf Ethereums Gebühren aus. Denn die niedrige Durchlassrate trifft regelmäßig auf eine hohe Zahl an Krypto-Transaktionen. In der Folge werden die Gebühren teurer. Für eine Blockchain, die den globalen Zahlungsverkehr revolutionierten will, sind das denkbar ungünstige Voraussetzungen. Und da die Konkurrenz auch im Krypto-Bereich nicht schläft, setzten konkurrierende Blockchain-Ökosysteme Ethereum mit dem Versprechen auf hohe TPS und niedrige Gebühren zunehmend unter Druck. Doch das Krypto-Asset hat ein Ass im Ärmel: mit dem umfangreichen Update ETH 2.0 soll Ethereum bald deutlich schneller und effizienter arbeiten, und so die Konkurrenz hinter sich lassen.

Ethereum lässt Mining hinter sich

Das Upgrade auf ETH 2.0 wurde bereits am 1. Dezember 2020 angestoßen und ist seitdem in vollem Gange. Bereits Mitte dieses Jahres könnte es in die nächste Phase gehen und eine wichtige Neuerung bringen. Denn im nächsten Schritt erfolgt der Wechsel vom leistungshungrigen Proof-of-Work- Mechanismus auf die deutlich sparsamere und effizientere Proof-of-Stake-Methode.

Das bedeutet: Im Netzwerk werden nicht mehr Miner mit der stärksten Rechenleistung für die Validierung von Informationsblöcken belohnt. Stattdessen bestimmt ein Algorithmus zufällig, welche Akteure im Netzwerk die Transaktionen der Ethereum-Blockchain auf ihre Gültigkeit prüfen dürfen. Da Miner nicht mehr mit ihrer Rechenleistung konkurrieren müssen, benötigt das Netzwerk deutlich weniger Energie. Ethereum wird somit nicht nur effizienter, sondern auch deutlich umweltfreundlicher – und könnte so erstmals auch für ESG-Portfolios interessant werden.

Schnelligkeit dank Sharding

ETH 2.0 hält in näherer Zukunft aber noch mehr bereit. Dank einer gesteigerten Skalierbarkeit soll Ethereum deutlich mehr TPS ermöglichen. Dabei kommt eine Technik namens Sharding zum Einsatz: die Ethereum-Blockchain wird durch 64 separate kleinere Blockchains ergänzt. Was sich erstmal kompliziert liest, ist in der Welt der Datenverarbeitung längst üblich. Durch Sharding wird die Datenbank – in diesem Falle Ethereums Blockchain – in viele kleinere Einheiten gesplittert. Dadurch lässt sich die Arbeitslast besser aufteilen, was die Transaktionsrate erhöht und die Gebühren sinken lässt. Blockchains, die das Sharding bereits erfolgreich implementiert haben, verzeichnen mitunter bis zu 10.000 TPS – eine Zahl, die auch Ethereum anpeilt.

Dieser TPS-Zuwachs wäre ein gewaltiger Sprung für das beliebte Krypto-Netzwerk. Gelingt der Umstieg auf Proof-of-Stake und eine verbesserte Skalierbarkeit, dürfte es für Ethereum deutlich leichter werden, sich gegen die wachsende Konkurrenz durchzusetzen. Egal ob im Bereich DeFi, NFT oder Metaverse: dank ETH 2.0 muss sich die Konkurrenz im Blockchain-Universum bald wieder warm anziehen.

ETH 2.0: Großes Update soll Ethereum konkurrenzlos machen
 

Verwandte Beiträge

ETH 2.0: Großes Update soll Ethereum konkurrenzlos machen

Kommentieren

Community-Richtlinien

Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:

  • Bereichern Sie die Unterhaltung
  • Bleiben Sie beim Thema. Veröffentlichen Sie nur Texte, die zu den genannten Inhalten passen. 
  • Respektieren Sie einander. Auch negative Meinungen und Kritik kann positiv und diplomatisch ausgedrückt werden. 
  • Benutzen Sie die anerkannten Ausdrucks- und Rechtschreibregeln. 
  • Beachten Sie: Spam, Werbenachrichten und Links werden gelöscht. 
  • Vermeiden Sie Profanität, Beleidigungen und persönliche Angriffe auf Kolumnisten oder andere Nutzer. 
  • Bitte kommentieren Sie nur auf Deutsch.

Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.

Was denken Sie?
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
Posten auf
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Danke für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare erst nach vorheriger Überprüfung durch unsere Moderatoren veröffentlicht werden und deshalb nicht sofort auf unserer Webseite erscheinen können.
Kommentare (3)
Oliver Frömel
Oliver Frömel 06.04.2022 7:55
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Schöne Zusammenfassung, mir fehlt aber ein kritischer Blick ob eth2.0 nicht zu spät kommt, da andere andere coins schon weiter sind. Oder kompensiert eth das mit seiner MK?
Markus Onkel
Markus Onkel 06.04.2022 7:55
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
95% der Menschen haben noch keine Ahnung wie Kryptowährung funktioniert. Diese werden sich als erstes bei den Coins mit der größten MK einkaufen. Der Rest ist für Nerds gedacht.Viele Coins basieren ja auf ETH, und sind somit abhängig.
06.04.2022 7:55
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
First mover advantage! Wenn eth und bc keine grossen fehler machen, werden nur die beiden relevant sein…eth als gold ersatz, eth als bankenersatz (defi) ☝🏻
06.04.2022 7:55
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
wobei eth deutlich mehr potenzial hat meiner meinung nach!
Bruce will es
Bruce will es 05.04.2022 21:05
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Marco Silber
Marco Silber 05.04.2022 20:34
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
So so und wann wird das sein im 2030? 👀
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Chart zum Kommentar hinzufügen
Sperre bestätigen

Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?

Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.

%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.

Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.

Diesen Kommentar melden

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar

Kommentar markiert

Vielen Dank!

Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Mit Google registrieren
oder
Registrierung