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Millionen Impfdosen der Firma Johnson & Johnson unbrauchbar

Von Swissquote LtdMarktüberblick01.04.2021 11:40
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Millionen Impfdosen der Firma Johnson & Johnson unbrauchbar
Von Swissquote Ltd   |  01.04.2021 11:40
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Topic of the day

 

Millionen Impfdosen des US-Unternehmens Johnson & Johnson (NYSE:JNJ) in einem US-Werk sind einem Medienbericht zufolge unbrauchbar. Das Unternehmen bestätigte am Mittwochabend, dass eine Charge des Vakzins in einer Produktionsstätte in Baltimore "nicht den Qualitätsanforderungen" entsprochen habe, nannte jedoch keine Zahlen. Die "New York Times" berichtete von 15 Millionen Dosen. J&J erklärte, dass eine Charge des Hauptbestandteils für seinen neuen Impfstoff Covid-19 bei einem Vertragshersteller nicht den Qualitätsstandards entsprach. J&J sagte, dass das Problem bei Qualitätskontrollen in einer Anlage des Vertragsherstellers Emergent BioSolutions Inc. entdeckt wurde, die gerade in Betrieb genommen wurde.

 

Swiss stocks

Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel zur Wochenmitte mit einem Minus beendet. Hier dürften auch Gewinnmitnahmen zum Quartalsende eine Rolle gespielt haben, hiess es von Marktteilnehmern. Auch dürften sich einige Anleger angesichts der bevorstehenden Osterfeiertage bereits zurückgezogen haben. Der SMI verlor 0,7 Prozent auf 11.047 Punkte. Wie schon seit Wochenanfang ging es für Credit Suisse (SIX:CSGN) auch am Mittwoch weiter nach unten. Die Titel verloren 4,9 Prozent und waren damit erneut Tagesschlusslicht. Tagesgewinner waren Givaudan (SIX:GIVN) mit einem Plus von 0,7 Prozent. Für die Aktie des Index-Schwergewicht Nestle (SIX:NESN) ging es um 0,6 Prozent nach unten. Der Vermögensverwalter Partners Group (SIX:PGHN) hat seine Beteiligung an dem in den USA ansässigen digitalen Dienstleister Globallogic an Hitachi verkauft. Die Aktie gab 1,1 Prozent nach. Bei den Nebenwerten standen Julius Bär (SIX:BAER) (-1,4%) im Blick.

 

International markets

Europe

Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch eine Verschnaufpause eingelegt. Der DAX schloss mit 15.008 Punkten unverändert, nachdem er am Dienstag erstmals die 15.000er Marke geknackt hatte. Der Euro-Stoxx-50 gab um knapp 0,2 Prozent auf 3.919 Punkte nach. Während bei den jüngsten Gewinnern aus dem Automobilbereich und der Versicherungsbranche Gewinne mitgenommen wurden, kauften Marktteilnehmer Nachzügler aus dem Technologie-Sektor und dem Versorgerbereich. Sie waren zuletzt vernachlässigt worden. Für etwas Bewegung in ausgesuchten Werten sorgte der Quartals-Ultimo. Das erste Quartal ist gut für die Investoren am deutschen Aktienmarkt verlaufen, der DAX hat in dem Zeitraum um gut 9 Prozent zugelegt. Zu den Gewinnern gehörten Aktien der Automobilhersteller, so gewannen VW (DE:VOWG) in den ersten drei Monaten des Jahres mehr als 55 Prozent, Daimler (DE:DAIGn) gut 30 Prozent und BMW (DE:BMWG) gut 20 Prozent, während Delivery Hero (DE:DHER) mit einem Minus von 12 Prozent das Schlusslicht stellt. Diese legten nun aber um 1 Prozent zu, trotz eines enttäuschenden Börsendebüts des Konkurrenten Deliveroo in London. Daneben stiegen RWE (DE:RWEG) um 3,1 Prozent und Infineon (DE:IFXGn) um 1,7 Prozent. Auf der Verliererseite standen dagegen mit BASF (DE:BASFN), Covestro (F:1COV) und VW einige der jüngsten Gewinner. Die Aktien von Bayer (DE:BAYGN) notierten mit einem Plus von 0,4 Prozent etwas fester. Wie es hiess, könnte der Verkauf der Schädlingsbekämpfungssparte Bayer Environmental Science (BES) bevorstehen. "Das würde das Finanzpolster stärken", sagte ein Händler.

United States

Die US-Börsen haben sich zur Wochenmitte zweigeteilt gezeigt. Während der Dow nahezu auf der Stelle trat, verzeichnete der Nasdaq-Composite deutliche Gewinne. Der Dow-Jones-Index schloss 0,3 Prozent tiefer bei 32.981 Punkte, während der S&P-500 um 0,4 Prozent zulegte. Für den technologielastigen Nasdaq-Composite ging es indessen um 1,5 Prozent nach oben. Dabei gab es insgesamt 2.007 (Dienstag: 2.067) Kursgewinner und 1.294 (1.235) -verlierer. Unverändert schlossen 90 (105) Titel. Unter den Einzelwerten legten Walgreens Boots Alliance (NASDAQ:WBA) um 3,6 Prozent zu, nachdem die Apotheken- und Drogeriekette überzeugende Geschäftszahlen vorgelegt hatte. Apple (NASDAQ:AAPL) (+1,9%) profitierten von der Hochstufung auf "Buy" durch die UBS (SIX:UBSG). Amazon (NASDAQ:AMZN) (+1,3%) zeigten sich wenig beeindruckt von dem enttäuschenden Börsengang des Essenslieferanten Deliveroo, an dem der US-Konzern beteiligt ist. Die Deliveroo-Aktie fiel an ihrem ersten Handelstag an der Londoner Börse rund 30 Prozent unter den Ausgabepreis, den das Unternehmen schon am unteren Ende der zuvor genannten Spanne festgelegt hatte. General Motors (NYSE:GM) (-1,8%) ruft mehr als 10.000 Vans wegen eines Brandrisikos im Zusammenhang mit Batteriekabeln in die Werkstätten. Conocophillips gaben nach Vorlage von vorläufigen Geschäftszahlen für das erste Quartal 0,9 Prozent nach. Die Ölförderung des Konzerns wurde durch den Wintersturm Uri geschmälert.

Asia

An den asiatischen Börsen zeigt sich am Donnerstag im späten Handel ein positives Kursbild – nach dem schwächsten Quartal seit einem Jahr. In Tokio stützt ein positiver Tankan-Bericht der japanischen Notenbank etwas. Dieser offenbart die Konjunkturerholung von der pandemiebedingten Krise. Arbeitskräfte werden in bestimmten Branchen schon wieder knapp. Bei der Grossindustrie läuft es aber sehr viel besser als erwartet.

 

Bonds

Am US- Anleihemarkt sind die Renditen wieder leicht gestiegen, lagen jedoch deutlich unter dem am Dienstag erreichten höchsten Stand seit 14 Monaten, was am Aktienmarkt vor allem die Technologiewerte belastet hatte. Der Technologiesektor reagiert wegen seines höheren Fremdkapitalanteils besonders sensibel auf steigende Marktzinsen.

 

Analysis

 

UBS senkt BHP (ASX:BHP) auf Neutral (Buy) – Ziel 2.000 (2.200) p
IR senkt UBS auf Hold (Buy) – Ziel 15 (14,50) CHF
BoA erhöht Ryanair-Ziel auf 19 (17,50) EUR – Buy

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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