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Nach dem Pandemie-Hype: So steht’s um den Telemedizin-Konzern Teladoc

Veröffentlicht am 02.08.2023, 16:11
Aktualisiert 09.07.2023, 12:31
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Ein Großteil der Unternehmen weltweit hatte während der Corona-Pandemie heftig zu kämpfen, viele Branchen sehen sich darüber hinaus noch heute mit den Folgen dieser Ausnahmesituation konfrontiert. Jedoch gab es nicht nur Pandemie-Verlierer, vereinzelt konnten Unternehmen auch massiv von Corona respektive den damit einhergehenden Restriktionen und Maßnahmen profitieren. Zu nennen sind hier beispielsweise der Videodienst Zoom oder die Pharma-Riesen Pfizer (NYSE:PFE), Moderna (NASDAQ:MRNA) und Johnson & Johnson. Zu den Pandemie-Gewinnern zählte einst auch der nordamerikanische Teladoc Health-Konzern, welcher auf Telemedizin und virtuelle Gesundheitsfürsorge spezialisiert ist. In diesem Artikel möchten wir zum einen die fundamentalen Begebenheiten sowie aktuelle Entwicklungen dieses durchaus interessanten Unternehmens beleuchten, zum anderen werfen wir einen exklusiven Blick auf den Chart des Teladoc-Wertpapiers.

Der Teladoc Health-Konzern ist auf Telemedizin und virtuelle Gesundheitsfürsorge spezialisiert.

Teladoc schraubt Jahresprognose nach oben

Vor wenigen Tagen gab Teladoc Health (NYSE:TDOC) bekannt, dass man die Prognose für das aktuell laufende Geschäftsjahr marginal nach oben hin angepasst habe. So rechnet das Unternehmen nun mit einem Jahresumsatz in Höhe von $2.64 Milliarden, zuvor war man noch von $2.63 Milliarden ausgegangen. Darüber hinaus kommunizierte die Geschäftsführung, dass der Verlust pro Aktie wohl etwas niedriger ausfallen werde als noch vor einigen Monaten gedacht. Statt der ursprünglichen $1.25 bis $1.70, peile das Unternehmen jetzt eine Spanne zwischen $1.25 und $1.60 an. Begründen dürften sich die doch etwas optimistischeren Aussichten für das Gesamtjahr auch in den Zahlen des zweiten Quartals. In diesen drei Monaten konnte Teladoc nämlich den Umsatz um zehn Prozent auf nunmehr $652.4 Millionen steigern und somit die Prognose der Analysten ($649.2) übertreffen. Auch konnte der Verlust je Anteilsschein etwas gesenkt werden, den erwarteten $0.41 stehen realisierte $0.40 gegenüber. Letztlich muss man hier aber festhalten, dass sich die Zahlen auch nach der Anhebung der Jahresziele nicht wirklich positiv darstellen…

KI-Kooperation mit Microsoft (NASDAQ:MSFT)

Positiv auf die Unternehmensperformance könnte sich zukünftig die jüngst ausgeweitete Zusammenarbeit mit dem Tech-Riesen Microsoft auswirken. So werden die beiden Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz kooperieren, primär, um dem Arbeitskräftemangel im Gesundheitswesen entgegenzuwirken. Mit Hilfe der KI soll darüber hinaus die Beziehung zwischen Ärzten und Patienten gestärkt sowie die Versorgung optimiert werden. Hierzu werden Microsofts Anwendungen Azure OpenAI Service, Azure Cognitive Services sowie der Nuance Dragon Ambient eXperience in die Teladoc Health Solo Plattform integriert, wodurch unter anderem die automatisierte Erstellung klinischer Dokumentationen während virtuell durchgeführten Untersuchungen ermöglicht wird. Letztlich möchten die beiden Unternehmen so eine Verringerung der Arbeitsbelastung für Beschäftigte im Gesundheitssektor erwirken.

Wie sieht’s charttechnisch aus?

Wie eingangs angeteasert, möchten wir mit Ihnen abschließend noch einen Blick auf den übergeordneten Teladoc-Chart werfen, welcher von unserem Phantom kürzlich aufgesetzt wurde. Hierzu wird auch auf dessen YouTube-Kanal noch in dieser Woche ein Video erscheinen, in welchem neben dem hier gezeigten Tageschart auch ergänzend ein tiefer ins Detail gehender Chart präsentiert wird und etwaige Einstiegsszenarien aufgezeigt werden.
Der Teladoc-Tageschart.

Dem Tageschart oben können Sie entnehmen, wie massiv die Teladoc-Aktie im Zuge der Corona-Pandemie durch die Decke ging. Über 270 Prozent legte das Wertpapier zwischen Januar 2020 und Februar 2021 zu und markierte somit auch sein bisheriges Allzeithoch bei $308. Seither kannte die Aktie dann jedoch nur noch eine Richtung: südwärts! So korrigierte der Kurs in den vergangenen zwei Jahren rund 93 Prozent nach unten. Wir gehen nun primär davon aus, dass der Titel Anfang Januar dieses Jahres bei $21.60 seinen korrektiven Boden in Form des Tiefs der grünen Welle [2] ausgebaut haben sollte, die Anstiege in Höhe von rund 40 Prozent seit diesem Low bekräftigen diese Einschätzung.

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