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Seit nunmehr 2022 hält nach einem vorausgegangenen Test der Verlaufshochs aus 2008 bei 1.349 US-Cents ein Abwärtstrend den Agrarrohstoff Weizen fest und verursachte hierbei einen Kurssturz von mehr als 60 Prozent auf 539 US-Cents bis Ende September 2023. Zeitgleich setzte Weizen in einen äußerst wichtigen Unterstützungsbereich aus den Jahren 2020/2021 zurück und versucht sich seitdem zu stabilisieren. Einen kleinen Teilerfolg konnten Bullen durch den Anstieg Anfang Dezember an die obere Trendbegrenzung für sich verbuchen, größeres Kaufinteresse blieb jedoch bislang aus. Im Gegenteil, der Future fiel erneut auf die markante Unterstützung verlaufend um 596 US-Cents und somit die Triggermarke für den vorausgegangenen Boden zurück.
Long-Chance:
Aus technischer Sicht fehlt dem Weizen-Future allerdings noch eine weitere Kaufwelle im Rahmen einer klassischen 123-Erholungsbewegung, weshalb mutmaßlich ein baldiger Ausbruch auf der Oberseite einsetzen sollte. Konsistente Kaufsignale mit Zielen bei 666 und darüber im Bereich von 689 US-Cents können jedoch erst bei einem nachhaltigen Kurssprung mindestens über 632 US-Cents ausgelöst werden. Zeitgleich würde auch der vorausgegangene Abwärtstrend endlich ein Ende finden. Sollte sich dieses Szenario jedoch durch einen Kurssturz unter 591 US-Cents in Wohlgefallen auflösen, würden rasch Verluste auf 557 und darunter 540 US-Cents anstehen. Zeitgleich würde der zuvor aufgebaute Boden erheblich ins Wanken geraten.
Tageschart:
Weizen-Future; Täglich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Rohstoffs zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 603,80 US-Cents; Handelsplatz: Spot Market; 08:00 Uhr
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