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Zinserhöhungen verdaut: DAX und Nasdaq erneut am Jahreshoch

Veröffentlicht am 08.05.2023, 08:20
Aktualisiert 09.07.2023, 12:32
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Die Zinserhöhungen von EZB und FED scheinen verdaut. DAX und Nasdaq stehen erneut am Jahreshoch. Mein Trading-Ausblick zum Sonntag 07.05.2023

EZB, FED und Arbeitsmarkt stützen den DAX

Das heutige Video zu dieser Analyse ist hier verankert:

Die vergangene Handelswoche hielt vor allem mit den Notenbanksitzungen der EZB und FED zwei hochkarätige Impulse bereit. Bei beiden Sitzungen wurde der Leitzins um 0,25 Basispunkte angehoben, was auch erwartet worden war. Es kam daher weder zu starken Kursabgaben noch zu Aufschlägen. Geäußert hat sich dieses „Gleichgewicht“ zwischen Bullen und Bären dann letztlich auch in der Wochenperformance, welche sich von der Vorwoche nur recht wenig unterschied.

Dabei konnte der DAX abermals stärker als die Wall Street performen:

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Weiterhin standen die US-Daten zum Arbeitsmarkt im Mittelpunkt. Sie bescheinigten eine weiterhin robuste Wirtschaft in den USA und stiegen deutlich über die vorab geschätzten Werte:

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Vor dem Wochenverlauf mit einem Ausblick zum DAX möchte ich daher erst einmal das Geschehen an der Wall Street technisch aufarbeiten.

Wall Street und insbesondere Nasdaq sehr robust

Nachdem das Technologiebarometer mit einem Jahreshoch den Vormonat abschloss, kam es zunächst zu einer Konsolidierung zwischen diesem Punkt und dem Bereich aus Ende April (Rückblick):

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Immerhin standen auch einige weitere wichtige Quartalszahlen im Raum, wie von Apple (NASDAQ:AAPL), welches als weiterhin wertvollstes Unternehmen der Wall Street gilt. Die Anleger wurden hierbei nicht enttäuscht. Zwar sank der Umsatz etwas ab, doch die iPhone-Verkäufe legten gegenüber einem schwächelnden Smartphone-Markt zu und auch die Servicesparte glänzte.

Aus diesem Impuls heraus war vor allem der Freitag sehr stark und verhalf damit dem Markt auf ein neues Jahreshoch:

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Das Sentiment blieb dabei weiterhin positiv und im „Gier“-Bereich:

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DAX-Fazit der Woche mit Ausblick

Zum Wochenstart hatten wir den Range-Bereich zwischen 15.200 und 15.650 Punkten vor Augen und die 16.000 als Ziel eines Ausbruchs auf der Oberseite skizziert. Sie wurde direkt am Dienstag erreicht und sorgte zunächst für eine schnelle Umkehr der Dynamik. Dabei ist erneut die Unterseite der Range angelaufen worden, wie man hier zur Wochenmitte noch deutlich sehen konnte (Rückblick):

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Mir dem Event der FED und EZB verbunden waren noch einmal deutlichere Tests der Unterseite, die zwischenzeitlich beinahe zu einem Bruch führten. Doch auch am Donnerstag kam hier erneut Stärke in den Markt (Handelsbeispiel Livetrading):

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Nachdem somit kein Ausbruch auf der Unterseite vollzogen wurde, kehrte der Markt vor allem am Freitag sehr dynamisch zu Oberseite und kurz darüber hinaus zurück:

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Die Daten der Börse Frankfurt zeigen den höchsten Schlusskurs in diesem Jahr an:

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Als Ausblick und Szenario könnte nun direkt zum Wochenstart die 16.000 wieder angelaufen und das am Dienstag definierte Jahreshoch getestet oder übertroffen werden. Bereits in der Freitags-Nachbörse sahen wir einen ersten Test des Endloskontrakts, während im XETRA-Markt dies noch aussteht:

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Termine an der Börse zum Wochenstart 08.05.2023

Zunächst der Blick auf die weiteren Quartalszahlen der nächsten Woche, die zum ersten Quartals 2023 einen Blick in die Bilanzen der US-Unternehmen gewähren:

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Weitere Schwergewichte, wie eine PayPal (NASDAQ:PYPL), AirBnB (NASDAQ:ABNB), Walt Disney (NYSE:DIS) oder JDcom stehen auf der Agenda.

Neben den Quartalszahlen gibt es auch wieder jede Menge Daten aus makroökonomischer Sicht. Highlight dürften die Verbraucherpreise aus Deutschland am Mittwoch und am gleichen Tag diese Daten aus den USA sein. Alle kommenden Tage habe ich Dir hier einmal in Folge aufgelistet und beschreibe sie in den einzelnen Tagesanalysen:

 

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Diese Eckpunkte habe ich aus dem Wirtschaftskalender dieser Seite entnommen. Ich update in den täglichen Morgenanalysen diese Termine dann jeweils.

Damit wünsche ich uns beim Handel in der neuen Woche vorab viel Erfolg.

Dein Andreas Bernstein

 
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