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Börse kompakt: Die Lage am Anleihenmarkt beruhigt sich ++ J&J-Impfstoff erhält Notzulassung ++ Zoom-Zahlen im Fokus

Wirtschaft 01.03.2021 13:28
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Von Geoffrey Smith  

Investing.com -- Die Zentralbanken gehen gegen die Bären am Anleihenmarkt vor und drücken die Renditen nach unten. Die Erholung des verarbeitenden Gewerbes in China verlangsamt sich, aber in Europa und Japan beschleunigt sich die Aktivität. Die ISM-Umfrage steht um 16 Uhr erwartet, zusammen mit den Daten zu den Bauausgaben. Die FDA genehmigte den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson (NYSE:JNJ). Die Wall Street dürfte im Vorfeld der Zoom-Zahlen mit einem leichten Kursplus in die neue Handelswoche starten eröffnen. Die Rohölpreise ziehen weiter an, nachdem der Iran Gespräche mit den USA abgelehnt hat, was deutlich macht, dass der Übergang zur Lockerung der Exportsanktionen lang und holprig sein wird. Das sind die wichtigsten Themen an den Finanzmärkten am Montag, den 1. März.

1. Australien mit Vorstoß der Zentralbank gegen Anleihe-Bären

Die Volatilität an den Anleihemärkten, die das Trading in der letzten Woche prägte, hat nachgelassen. Es gibt erste konkrete Anzeichen dafür, dass die Zentralbanken gegen all jene vorgehen, die die Renditen in Erwartung einer höheren Inflation nach oben treiben.

Die Reserve Bank of Australia erwarb im Rahmen ihres Kaufprogramms am Montag doppelt so viele langfristige Anleihen wie geplant, nachdem sie bereits in der vergangenen Woche die Renditen dreijähriger Anleihen auf ihrem Zielniveau gehalten hatte. Auch die Europäische Zentralbank wird später Details zu ihren Anleihekäufen der vergangenen Woche veröffentlichen, aus denen hervorgehen dürfte, wie sehr die EZB darauf bedacht war, eine - wie sie es nennt - "ungerechtfertigte Verschärfung der finanziellen Bedingungen" zu verhindern.

Die US-Notenbanker John Williams und Lael Brainard könnten sich beide in Reden um 15 Uhr bzw. 15.05 Uhr zu den Entwicklungen am Rentenmarkt äußern. Die Rendite der US-amerikanischen 10-jährigen Anleihe fiel am Montag auf 1,43% zurück, während die deutsche 10-jährige Rendite auf -0,30% sank.

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2. Chinas Erholung kommt ins Stocken, aber in Japan und Europa beschleunigt sich der Aufschwung - ISM-Umfrage im Fokus

Der konjunkturelle Aufschwung, der dem Ausverkauf an den Anleihemärkten zugrunde lag, blieb in den jüngsten Konjunkturumfragen aus aller Welt weitgehend intakt. Der japanische Einkaufsmanagerindex stieg auf den höchsten Stand seit über zwei Jahren, während Südkorea einen weiteren starken Monat dank guter Export- und Importzahlen verzeichnete.

Die endgültigen EMIs per Berichtsmonat Februar wurden in den meisten europäischen Ländern nach oben revidiert. So erreichte der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone mit 57,9 den besten Wert seit Anfang 2018 und das Pendant aus Großbritannien wurde auf 55,1 nach oben angepasst.

Chinas Caixin EMI fiel jedoch auf den niedrigsten Stand seit neun Monaten. Analysten zufolge seien die Zahlen durch das Neujahrsfest negativ beeinflusst worden. Nichtsdestotrotz war es der dritte Rückgang in Folge und der niedrigste Wert seit neun Monaten, was darauf hindeutet, dass die Erholung des chinesischen verarbeitenden Gewerbes ins Stocken gerät.

Die Umfrage des Institute of Supply Management für das verarbeitende Gewerbe wird um 16 Uhr herausgegeben, zusammen mit Daten zu den Bauausgaben.

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3. Wall Street im Plus erwartet - Corona-Hilfspaket nimmt erste Hürde

Die US-Aktienmärkte dürften vor dem Hintergrund der Entspannung an den Anleihemärkten fester eröffnen. Unterstützung lieferte dabei der Fortschritt des 1,9 Billionen Dollar schweren Konjunkturprogramms der Regierung am Samstag.

Gegen 12.20 Uhr notierten der Dow Jones Future um 273 Punkte oder 0,9% höher, während der S&P 500 Future um 1,0% zulegte und der Nasdaq 100 Future um 1,2% stieg.

Zu den Aktien, die später im Fokus stehen dürften, gehört Walmart (NYSE:WMT). Der Einzelhandelskonzern hat Berichten zufolge am Wochenende {{news-2432547||zwei hochrangige Führungskräfte von Goldman Sachs (NYSE:GS) eingestellt, um seine Pläne für ein Bankgeschäft zu beschleunigen. Die Berichte könnten sich auch auf die Papiere von Privatkundenbanken auswirken, weil sich damit der Wettbewerb verschärft.

Obwohl die Berichtssaison in ihren letzten Zügen liegt, dürfte das Quartalsergebnis von Zoom Video Communications angesichts der jüngsten Abkühlung des Aktienkurses infolge der Befürchtung, dass der Homeoffice-Boom seinen Höhepunkt erreicht haben könnte, für Aufsehen sorgen.

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4. FDA genehmigt Impfstoff von Johnson & Johnson

Der Wiederöffnungsprozess erhielt am Wochenende einen neuen Schub, als die Food and Drug Administration eine Notfallzulassung für den Einmalimpfstoff gegen Covid-19 von Johnson & Johnson erteilte.

Der J&J-Wirkstoff ist der dritte Impfstoff, der in den USA die Zulassung erhält und das Angebot an sicheren und wirksamen Mitteln gegen Covid-19 deutlich zu erweitern verspricht. Vorläufige Daten deuten darauf hin, dass es auch die Ausbreitung der Krankheit durch Menschen, die keine Krankheitssymptome haben - eine wichtige Übertragungsquelle - weitgehend wirksam stoppt.

In Deutschland soll derweil die Entscheidung, den AstraZeneca-Impfstoff für über 65-Jährige nicht zuzulassen, noch einmal überprüft werden.

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5. Ölpreis bleibt im Rallye-Modus

Die Ölpreise setzten ihren Marsch nach Norden vor dem Hintergrund der allgemeinen Risikobereitschaft fort. Unterstützend wirkte auch die Meldung vom Wochenende, dass Teheran dem Vorschlag für ein informelles Treffen zwischen dem Iran und den USA zur Wiederbelebung des Atomabkommens eine Absage erteilt hat.

Sowohl die USA als auch der Iran missachten derzeit das Abkommen. Der Iran gewinnt Uranmetall, das Analysten zufolge für den Einsatz in Atombomben geeignet ist, und die USA verhängen Sanktionen, die den iranischen Rohölexporten und dem Rest der Wirtschaft schwer schaden.

Gegen 12 Uhr notierte der Preis für die US-Sorte WTI 1,3% im Plus bei 62,30 Dollar je Barrel, während der Preis für die Nordseesorte Brent um 1,2% auf 65,21 Dollar je Barrel stieg.

Analysten zufolge könnte die Rallye durch den Beginn der Wartungsarbeiten in Chinas Raffinerien infrage gestellt werden, was die Nachfrage nach Rohölimporten für eine Weile bremst.

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