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Europäische Aktienmärkte starten schwach - Adidas kassiert Prognose

Veröffentlicht am 21.10.2022, 10:10
Aktualisiert 21.10.2022, 09:53
© Reuters.

von Peter Nurse 

Investing.com - Die europäischen Börsen sind am Freitag schwach in den Handelstag gestartet. Steigende Anleiherenditen haben Erwartungen einer Konjunkturabschwächung bestärkt. Unterdessen hält das politische Chaos im Vereinigten Königreich an und hat einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Bis 9:55 Uhr MEZ notierte der DAX 1,1 % im Minus, der CAC 40 in Frankreich verlor 1,4 % und der FTSE 100 fiel um 0,4 %.

Die europäischen Anleiherenditen zogen am Freitag kräftig an, nachdem die Zinsen in den USA bereits gestern ein neues 14-Jahres-Hoch erreicht hatten. Hintergrund ist die Aussicht auf weitere aggressive Zinserhöhungen nicht nur durch die Fed, sondern auch durch die Europäische Zentralbank und die Bank of England.

Die Rendite 10-jährige Gilts überschritt im Zuge der politischen Turbulenzen im Vereinigten Königreich, die gestern mit dem Rücktritt von Premierministerin Liz Truss nach sechs chaotischen Wochen ihren Höhepunkt erreichten, die 4%-Marke.

Die britischen Einzelhandelsumsätze brachen im Monat September gegenüber dem Vormonat um 1,4 % ein. Im Jahresvergleich steht sogar ein Rückgang von 6,9 % zu Buche.

Viele Verbraucher in Großbritannien schränken derzeit ihre Ausgaben ein und nehmen mehr Kredite auf als erwartet. Dies unterstreicht einmal mehr die große Herausforderung für den neuen Finanzminister Jeremy Hunt.

Auf der Unternehmensseite gehörte Adidas (ETR:ADSGN) mit einem Kursrückgang von über 8 % zu den Verlierern. Schuld an den Einbußen war der durch den Sportbekleidungshersteller gesenkte Ausblick für das Gesamtjahr.

Renault-Aktien (EPA:RENA) büßten 1,9 % ihres Werts ein, nachdem der französische Automobilhersteller mitgeteilt hatte, dass Lieferengpässe den Fahrzeugabsatz im dritten Quartal beeinträchtigt hätten.

Unter Druck standen auch die Titel von EssilorLuxottica (EPA:ESLX). Sie verloren 2,1 %. Die Aktionäre des Unternehmens sorgen sich vor allem um die schwächelnde Weltwirtschaft. Daran konnte auch die Tatsache nichts ändern, dass der Luxusbrillenhersteller im dritten Quartal einen Umsatzanstieg von 8 % gemeldet hatte. Auch im asiatisch-pazifischen Raum entwickelten sich die Erlöse positiv.

Mit einem Kursanstieg um 2,7 % konnte Deliveroo (LON:ROO) aufwarten, obwohl der britische Essenslieferdienst aufgrund knapper Kundenbudgets für das Gesamtjahr einen Umsatz am unteren Ende seiner Spanne erwartet.

Die Ölpreise sind am Freitag in einem unruhigen Handelsumfeld gesunken. Der Markt bewegt sich in einem Spannungsfeld aus Sorgen über eine weltweite Konjunkturabschwächung und Versorgungsengpässen seitens der größten Produzenten der Welt.

Die US-Rohölvorräte sind letzte Woche überraschend gesunken, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage in der größten Volkswirtschaft der Welt stabil blieb.

Bis 9:55 Uhr MEZ wurde der US-Rohöl-Future 0,5 % niedriger bei 84,08 USD pro Barrel gehandelt, während der Brent-Kontrakt um 0,5 % auf 91,90 USD fiel.

Der an der COMEX-Sparte der New Yorker Handelsbörse NYMEX gehandelte Gold-Future verbilligte sich um 0,6 % auf 1.627,25 USD je Feinunze, der EUR/USD legte um 0,1 % auf 0,9792 Dollar zu.

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