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Berkshire Hathaway – Oder warum Amerikaner reicher sind als Deutsche

Veröffentlicht am 02.01.2024, 16:06
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Amerikaner sind reicher als Deutsche, weil sie stärker in Aktien investieren.

Ein ausschlaggebender Faktor für das höhere Haushaltsvermögen in den USA im Vergleich zu Deutschland ist der Besitz von Aktien. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie des "Wall Street Journal" investieren in den USA deutlich über die Hälfte der Haushalte in Aktien, während dies in Deutschland lediglich bei etwa 18 Prozent der Haushalte der Fall ist. Diese Diskrepanz im Aktienbesitz hat erhebliche Auswirkungen auf das Nettovermögen der Haushalte. Laut einer Analyse der Credit Suisse (SIX:CSGN) beträgt das durchschnittliche Vermögen eines Haushalts in den USA 551.350 US-Dollar (Median: 107.740 US-Dollar), während es in Deutschland durchschnittlich 256.180 US-Dollar beträgt (Median: 71.277 US-Dollar).

Woher kommt der Unterschied?

Deutschland befindet sich derzeit im Aufbau einer Aktienkultur. Die Aktieneuphorie, die vor über 20 Jahren entstand, wurde durch das Platzen der so genannten Dotcom-Blase zunichte gemacht. Aktien gelten vielen Deutschen als unsicher. Eine breit angelegte Kampagne, politische Unterstützung und mögliche steuerliche Anreize könnten dazu beitragen, das Interesse der deutschen Bevölkerung an Aktien zu fördern.

Und das wäre wichtig, denn ohne eigenen Vermögensaufbau werden viele leider erst im Alter feststellen, dass die Rente absolut nicht für ein würdevolles Leben ausreicht (vergleiche bitte hierzu unseren Artikel über die Rente hier auf Investing).

Die Amerikaner haben einen Standortvorteil. Sie haben einen sehr starken Heimatmarkt mit sehr vielen Unternehmen, die jeder kennt und die weltweit operieren. In den USA befinden sich die größten Börsenplätze mit dem größten Handelsvolumen. Sie haben einfach weniger Berührungsängste in Bezug auf Aktien, weil sie wissen, dass sie unterm Strich damit Geld verdienen.

Es gehört zum Alltag, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern Aktienpakete als festen Gehaltsbestandteil anbieten. Das Thema „Aktien“ ist in den USA schon längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und sie haben Vorbilder. Unter den größten erfolgreichen Investoren weltweit zählen sehr viele Amerikaner. Warren Buffet zum Beispiel, ist wahrscheinlich einer der erfolgreichsten und beliebtesten Investoren weltweit – ein Amerikaner.

Und wer investiert in den DAX?

Zum Jahresende erreichte der DAX neue Rekordwerte, doch Kleinanleger spielen auf dem Aktienmarkt eine untergeordnete Rolle. Wer sind die Hauptakteure unter den Investoren?

Unternehmen wie der Versicherungskonzern Allianz (ETR:ALVG), der Software-Hersteller SAP (ETR:SAPG), der Industriekonzern Siemens (ETR:SIEGn) und der Autobauer Mercedes-Benz (ETR:MBGn) sind Mitglieder im DAX und zählen zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen in Deutschland. Doch wem gehört der DAX eigentlich? Laut Daniela Bergdolt, Vizepräsidentin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, gehört der DAX vielen – darunter Privatanleger, Fonds, ETFs und institutionelle Anleger, einschließlich Rentenfonds und Staatsfonds.

Laut einer gemeinsamen Studie des Deutschen Investor-Relations-Verbands und des Datenspezialisten S&P Global besaßen im Jahr 2022 fast 13 Prozent der DAX-Anteile Privatanleger. Strategische Investoren, wie Familien-Holdings oder ausländische Staatsfonds, hielten einen Anteil von 27 Prozent am DAX. Der größte Teil des DAX-Kapitals entfiel mit 60 Prozent auf den sogenannten Streubesitz – frei handelbare Aktien, die vorwiegend in den Händen institutioneller Investoren wie Vermögensverwaltern, Banken, Versicherungen und Pensionsfonds lagen.

Insbesondere US-amerikanische Investoren spielten eine bedeutende Rolle und besaßen gemessen am institutionellen Streubesitz über 43 Prozent des DAX. Der Weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock (NYSE:BLK) war mit durchschnittlich fünf Prozent an jedem DAX-Konzern beteiligt, wobei betont wurde, dass es sich um das Vermögen der vielen Millionen Kunden handle.

Die Zahl der Aktionäre in Deutschland hat in den letzten Jahren zugenommen, insbesondere während der Corona-Pandemie, als vermehrt junge Menschen in ihre Geldanlage einstiegen. Dennoch gibt es Hürden für den Kauf und das Halten von Aktien, darunter mangelnde staatliche Förderung und steuerliche Benachteiligungen.

Der DAX profitiert von internationalen Anlegern, und ihr Fehlen würde die Attraktivität deutscher Unternehmen stark beeinträchtigen, so die Einschätzung von Daniela Bergdolt. Mit anderen Worten, würden nur Deutsche in den DAX investieren, wären die Kurse der DAX-Konzerne unbedeutend niedrig! Anders gewendet: Die US-Amerikaner sind reicher, weil sie nicht nur in eigene Unternehmen investieren, sondern weil sie überall dort investieren, wo sie Chancen sehen.

Was könnte helfen, die Einstellung gegenüber Aktien in Deutschland zu verbessern?

Es ist wichtig, die Debatte über Aktien klar zwischen Spekulation und Altersvorsorge zu unterscheiden. Steuerliche Vorteile für langfristige Anlagen könnten Anreize schaffen, insbesondere wenn diese nach einer gewissen Haltefrist steuerfrei werden. Die Einführung einer Spekulationsfrist könnte dazu beitragen, dass langfristige Anlagen für die Altersvorsorge steuerlich begünstigt werden, während kurzfristige spekulative Geschäfte weniger profitieren würden.

Deutschland verliert an Wohlstand, weil zu wenig Geld in den Aktienmarkt fließt

Aktien bieten langfristig die höchste Rendite, im Durchschnitt etwa sieben Prozent pro Jahr. Die Verdopplung des Kapitals alle zehn Jahre ist möglich. Mit dem erleichterten Zugang zu Aktien und ETFs durch Neobroker und geringere Gebühren sollte die Förderung des Aktienbesitzes im Fokus stehen. Es wäre schön, wenn wir in Deutschland eine ehrliche Kampagne für Aktien und ETFs sehen würden, weil es ohne diese Anlageklasse einfach nicht klappt, sich bis zur Rente ein nennenswertes Vermögen, ohne ein Erbe miteinzubeziehen, aufzubauen.

Unsere Mission ist es: Jeder sollte in der Lage sein, sich mit Aktien und ETFs ein Vermögen aufzubauen. Eine durchschnittliche Rendite in Höhe der genannten 7% schlagen wir um Längen. Wir haben das Jahr 2023 mit einem Plus von etwa 36 % abgeschossen. Im Durchschnitt wächst unser Depot im Jahr um etwa 28 %. Wir sagen daher: 15 % jährliche Rendite ist mit uns als Partner locker und konstant möglich! Packen wir es an. Das neue Jahr hat gerade erst begonnen.

Und weil wir zuvor Warren Buffet angesprochen haben, wollen wir euch heute eine Analyse der Aktie des Unternehmens Berkshire Hathaway (NYSE:BRKa) vorstellen:

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