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Die 4 größten deutschen IPOs 2022 – eine Übersicht

Veröffentlicht am 20.01.2022, 15:07
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2021 war ein Rekordjahr für IPOs. Mit weltweit knapp 2.400 IPOs und einem Emissionsvolumen von 450 Milliarden US-Dollar stieg die Anzahl der Börsengänge um mehr als 60 Prozent und das Emissionsvolumen sogar um knapp 70 Prozent an. 

Die Mehrzahl der IPOs kam hierbei aus den Bereichen Technologie, Gesundheitswesen und Industrie.

Consultancy

(Abbildung: Consultancy)

Der Trend ebbt auch im Jahre 2022 nicht ab. Bereits jetzt stehen interessante Firmen wie Reddit, Instacart oder Strip in den Startlöchern. 

Jedoch müssen hiesige Investoren nicht den Blick über den Atlantik wagen, um nach erfolgversprechenden IPOs Ausschau zu halten.

Denn auch der deutsche Markt hat einiges zu bieten. Ganz gleich, ob es sich um neue IPOs oder erfolgversprechende Euro-Anleihen handelt, hiesige Anleger haben die Qual der Wahl.

Privatanleger profitieren von der Demokratisierung der IPO-Märkte

IPO steht für Initial Public Offering und stellt einen der populärsten Wege an die Börse dar. Mit einem IPO bietet ein Unternehmen erstmalig die Wertpapiere an. IPOs sind besonders attraktiv für Anleger, da die Preise oft unter den Kursen des ersten Handelstages liegen. 

Traditionell war es nur Großinvestoren vorbehalten, in IPOs zu investieren. Diese wurden nämlich noch vor dem ersten Handelstag unter Ausschluss von Privatanlegern gehandelt. Dies hat sich jedoch inzwischen verändert. 

Die Demokratisierung der IPO-Märkte schreitet schnell voran und wird oft von den Unternehmen selbst gefördert. Beispielsweise hat Robinhood (NASDAQ:HOOD) einen Teil der IPOs Privatanlegern zur Verfügung gestellt. Uber (NYSE:UBER) hat ebenfalls IPOs den eigenen Mitarbeitern zugänglich gemacht.

Darüber hinaus bieten einige Brokerage-Firmen ihren Anlegern an, ebenfalls durch Sammelaufträge von IPOs zu profitieren. Je nach Anbieter ist die IPO-Auswahl handverlesen, sodass Kunden die besten Chancen haben, hohe Gewinne bereits am ersten Handelstag zu erzielen. 

Die folgende Grafik zeigt einige IPOs, die bereits am ersten Handelstag erfolgreich waren.

Statista

(Abbildung: Statista)

Darum können sich IPOs auszahlen

IPOs sind überaus beliebt bei Investoren. Im Jahre 2021 gab es eine Vielzahl von Aktien, die bereits am 1. Handelstag hohe Gewinne erzielten. Beispielsweise konnte Affirm den IPO-Preis mit 97.24 US-Dollar verdoppeln. Poshmark schloss den 1. Handelstag sogar mit 140% im Vergleich zum IPO-Kurs ab. IPOs sind aber nicht nur kurzfristige Anlagen, sondern können auch langfristig äußerst profitabel sein, wie Facebook (NASDAQ:FB) oder Amazon (NASDAQ:AMZN) verdeutlichen. 

Maxim Manturov, Abteilungsleiter Anlageforschung bei Freedom Finance Europe, sagt hierzu Folgendes: „IPOs sind bereits heutzutage eine sehr profitable Anlagemöglichkeit. Das Problem ist, dass viele keinen Zugang zu IPOs haben. Es gibt kaum Investoren, die nicht eine Aktie zum IPO-Preis kaufen möchten, da diese meist deutlich unter dem Eröffnungskurs liegen. Wenn Privatanleger Zugang zu IPOs erhalten, können sie viel Geld sparen. Jedoch ist in den meisten Fällen die Anzahl begrenzt, was vor allem für passionierte Anleger ein Problem darstellen könnte.“

Deutsche IPOs sind auf dem Vormarsch

Während IPOs in den angelsächsischen Ländern bereits gang und gäbe sind, hat der deutsche Markt noch ein wenig mehr Nachholbedarf. Jedoch wird die Lücke im Eiltempo geschlossen. Deutsche IPOs sind auf der Überholspur. Die folgende Auflistung zeigt erfolgversprechende IPOs aus Deutschland, die Anleger für das Jahr 2022 unbedingt verfolgen sollten.

Solarisbank: FinTech made in Germany

Bei der Solarisbank handelt es sich um ein Berliner FinTech-Unternehmen, das erst 2016 gegründet wurde und bereits jetzt Rekorde erzielt. Insgesamt haben Großinvestoren Beträge von über 320 Millionen Euro in das FinTech-Unternehmen investiert. Darunter befinden sich Namen wie yabeo, HV Capital, Samsung (F:SAMEq) Catalyst Fund, Storm Ventures und Vulcan Capital. Bei der Solarisbank handelt es sich um eine von der BaFin genehmigte Vollbank, die ihre Dienste vornehmlich anderen Unternehmen zur Verfügung stellt, die keine Banklizenz besitzen. Im dritten Quartal könnte das Unternehmen mit rund 1,4 Milliarden Euro an die Börse gehen und einer der erfolgreichsten FinTech-IPOs der letzten Jahre werden.

Uhde Chlorine Engineers: Die Wasserstofftochter von ThyssenKrupp (DE:TKAG)

Der Essener Industriegigant ThyssenKrupp plant den Börsengang mit der Wasserstofftochter Uhde Chlorine Engineers. Das Unternehmen produziert Elektrolyseure zur Wasserstofferzeugung und gehört hierbei zu den weltweiten Marktführern. Der vertrauenswürdige Name bietet die beste Ausgangslage für einen erfolgreichen IPO. Laut Bloomberg soll sich der geschätzte Emissionserlös auf 5 Milliarden Euro belaufen. Bei diesem IPO sollten Investoren besonders hellhörig werden: Der Börsengang ist bereits in den Startlöchern und soll im ersten Quartal 2022 durchgeführt werden.

Ionos: Die Cloud-Tocher von United Internet (DE:UTDI)

Bei United Internet handelt es sich um einen erfolgreichen MDAX-Konzern, der mit der Cloud-Tochter Ionos Anfang 2022 den Börsengang wagen möchte. Auch dieser IPO hat das Potenzial, neue Rekorde zu erzielen und sogar zum größten IPO in Europa zu werden. Anleger können hier in einen vielversprechenden Wachstumsmarkt investieren. Bis 2028 soll der europäische Cloud-Markt auf über 120 Milliarden Euro expandieren, was den Ionos-IPO zur optimalen langfristigen Anlageform macht.

ParshipMeet: Das Flirt- und Datingportal der ProSiebenSat.1 Media SE (DE:PSMGn)

Eines der größten deutschen Datingportale, ParshipMeet, plant ebenfalls den Börsengang und hat hierzu bereits Morgan Stanley (NYSE:MS) und BNP Paribas (DE:BNPP) engagiert, um das Listing in Frankfurt voranzutreiben. Die ProSiebenSat.1 Media SE besitzt 53% der Anteile und plant auch weiterhin, Hauptgesellschafter zu bleiben. Anders sieht es dagegen bei General Atlantic aus. Die Gesellschaft plant, ihren Anteil von 43% an den Markt zu bringen.

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