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Täglicher Kommentar der apano-Fondsberater - 15. Februar 2023

Von apano GmbH (Martin Garske)Marktüberblick15.02.2023 13:03
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Täglicher Kommentar der apano-Fondsberater - 15. Februar 2023
Von apano GmbH (Martin Garske)   |  15.02.2023 13:03
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Die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise löste eine Berg- und Talfahrt an den Börsen aus. Im US-Späthandel setzte sich dann an den Aktienmärkten die positive Interpretation durch: zwar stiegen die Preise etwas stärker als prognostiziert, aber im Vergleich zum Dezember zeigte die Tendenz eine weitere Beruhigung auf Jahresbasis an. Am US-Anleihemarkt hingegen wurden die Zahlen negativ aufgenommen: die Inflation ist zu hoch und hartnäckig, um die FED auf Lockerungskurs zu bringen – im Gegenteil. In Kombination mit dem zu guten Arbeitsmarkt ist „higher for longer“ die wahrscheinlichste Strategie der FED. Diese Lesart setzt sich heute früh bei den US-Futures durch, die um ca. 0,4% schwächer tendieren. Die Rendite der US-Staatspapiere mit einjähriger Laufzeit liegen erstmals seit vielen Jahren nun über der 5%-Marke. Heute Mittag werden die Karten neu gemischt: dann stehen die Januar-Zahlen zu Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätzen (e: +1,9%) an. Auch das Update zum Immobilienmarkt wird Beachtung finden.    

Der im Sog höherer Zinsen wieder festere US-Dollar bildet im Tandem mit den attraktiven Renditen eine denkbar ungünstige Konstellation für Rohstoffe. Dem entsprechend stand heute Morgen der Sektor „Basic Resources“ kurz bei -2% und damit am unteren Ende des STXE 600. Inzwischen sieht es deutlich weniger dramatisch aus, auch wegen ordentlicher Zahlen von Glencore (LON:GLEN) und dank des zunehmend freundlichen Gesamtmarktes. Schwach ist weiterhin der Bankensektor, wo das Ergebnis von Barclays (LON:BARC) nicht gut aufgenommen wird, ebenso wie das niedriger als erwartet ausgefallene Aktienrückkauprogramm. Unter den ESX-Schwergewichten stand Kering (EPA:PRTP) anfangs unter Abgabedruck. Hier belastete das Ergebnis der Tochter Gucci, dort ist der Umsatz in Q4 um 14 Prozent gesunken. Jedoch hat der Kurs gedreht und die Aktie notiert nun nicht nur mit +4% deutlich im Plus, sondern steht mittlerweile sogar an der Spitze des STXE 50. Dass Air India einen Großauftrag für 470 Flugzeuge erteilte, beflügelte gestern Boeing (NYSE:BA), heute Airbus (EPA:AIR), die damit ebenfalls weit oben im STXE 50 stehen. Im Sog dieser Großorder steigen auch MTU (ETR:MTXGn). Der Lebensmittel-Handelskonzern Ahold Delhaize (AS:AD) überraschte bei Gewinn und Umsatz und führt zur Stunde mit +6% den ESX 50 an. Dass heute Themen rund um den privaten Verbraucher gefragt sind, zeigt sich an der guten Performance auch der Sektoren Automobile und Reise/Freizeit. Vernachlässigt hingegen ist neben Rohstoffen der Gesundheitssektor. Beide Branchen sind hoch gewichtet im STXE 50, der deshalb stagniert, während der viel stärker Konsum lastige ESX 50 um 0,7% zulegt. Die Inflation in UK ist weiter auf dem Rückzug: für Januar wurde +10,1% im Jahresvergleich gemessen nach +10,5% im Dezember. Prognostiziert war +10,3%. Die Spitze wurde im Oktober erreicht mit +11,1%.

In Asien steht weiterhin Hongkong unter Abgabedruck, der Rückgang des HSI seit der Januarspitze liegt nun bereits bei 9%. Jüngste Konjunkturdaten rechtfertigen bislang nicht die Rallye von Nov-Jan, als der Index dank chinesischer Öffnungsfantasie um 50% haussiert hat. Aber auch Festlandchina und Japan performten heute früh mit jeweils ca. -0,5% unerfreulich.     

Die Internationale Energie-Agentur geht in ihrer jüngsten Schätzung davon aus, dass der tägliche Öl-Verbrauch bei 101,9 Mio Barrel liegt. Das sind 200T mehr als in der Januar-Prognose, begründet mit dem erhöhten Reisaufkommen in Asien nach Chinas Covid-Ausstieg. Da Russland aber mehr fördere als erwartet, blieben Nachfrage und Angebot derzeit weiterhin im Gleichgewicht. Wie im letzten Report erwartet die IEA einen Nachfrageüberhang ab Herbst.       

Der APX notiert unverändert. Unterhalb des Radars wurden wegen des Ausbleibens von „Schockdaten“ zum CPI wohl Absicherungen teilaufgelöst: die Volas kommen deutlich zurück. Die Wahrscheinlichkeit, dass die FED die Zinsen im März „nur“ um 0,25% erhöht, wird laut CNBC nach dem CPI-Report mit 88 nach 91% fast unverändert hoch eingeschätzt.
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