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US-Billigflieger Spirit weist Jetblue-Gebot zurück

Veröffentlicht am 03.05.2022, 12:27
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Im Übernahmewettbewerb um den US-Billigflieger Spirit Airlines (NYSE:SAVE) behielt der ursprüngliche Bieter Frontier Airlines die Oberhand. Spirit hat das Angebot über 3,6 Milliarden US-Dollar in bar des Konkurrenten Jetblue (NASDAQ:JBLU) Airways zurückgewiesen. Die Airline zieht einen Zusammenschluss mit Frontier vor. Frontier hat zwar mit 2,9 Milliarden Dollar in bar und Aktien weniger geboten. Spirit fürchtet aber das Risiko, dass die Wettbewerbshüter einen Zusammenschluss mit Jetblue untersagte. Spirit Airlines stürzten um 9,4 Prozent ab, Jetblue stiegen um 2,6 Prozent. Jetblue hatte zuletzt Zugeständnisse gemacht und sich bereit erklärt, Assets zu verkaufen und die Offerte mit einer Vertragsstrafe von 200 Millionen Dollar zu versehen, sollte die Übernahme aus Wettbewerbsgründen nicht zustande kommen. Sowohl Jetblue als auch Frontier wollen mit einer Übernahme von Spirit zur fünftgrößten Airline der USA aufsteigen.

Swiss stocks

Nach einer dreitägigen Gewinnserie hat der schweizerische Aktienmarkt am Montag leichter geschlossen. Der SMI verlor 1,3 Prozent auf 11.972 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 19 Kursverlierer und Swisscom (SIX:SCMN) (+0,1%) als -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 34,47 (zuvor: 34,81) Millionen Aktien. Angesichts der schwachen China-Daten und der weiteren Eintrübung der chinesischen Konjunktur verloren im Luxusgütersektor Richemont (SIX:CFR) und Swatch (SIX:UHR) 3,1 bzw. 2,3 Prozent. Die Bankenwerte Credit Suisse (SIX:CSGN) und UBS (SIX:UBSG) ermäßigten sich um 2,5 bzw. 2,1 Prozent. AMS-Osram gaben 0,8 Prozent nach. Logitech (SIX:LOGN) (-0,2%) schlugen sich vor dem Zahlenausweis am Dienstag aber wacker. Der "Penny-Stock" Leclanche zog um 6,9 Prozent an. Die Überschuldungsituation vom Dezember 2021 sei im Februar 2022 behoben worden, die Unternehmensfortführung bleibe aber abhängig vom Abschluss der Spac-Fusion und einer Brückenfinanzierung bis zum Abschluss der Fusion, teilte der Anbieter von Energiespeicherlösungen mit.

International markets

Europe

Europas Börsen haben am Montag nach einem sehr volatilen Verlauf mit erheblichen Abschlägen geschlossen. Der DAX verlor 1,1 Prozent auf 13.939 Punkte, im Tagestief stand er bei 13.778 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 gab um 1,9 Prozent auf 3.732 Punkte nach. Der DAX ist ein Performance-Index und hielt sich daher besser, da gezahlte Dividende in die Berechnung wieder mit einfliessen. Gleich fünf DAX-Unternehmen zahlten zum Start in die Woche ihre Dividende an die Aktionäre: BASF (ETR:BASFN) (3,40 Euro), Bayer (ETR:BAYGN) (2,00 Euro), Continental (ETR:CONG) (2,20 Euro), Mercedes-Benz (ETR:MBGn) (5,00 Euro) und Vonovia (ETR:VNAn) (1,66 Euro) werden "ex" gehandelt. Der Kurssturz in der Aktie der Adler Group (ETR:ADJ) beschleunigte sich. Am Wochenende teilte das Unternehmen mit, man habe von den Wirtschaftsprüfern KPMG Luxembourg einen Versagungsvermerk für das Jahr 2021 erhalten, der zu vier Rücktritten im Verwaltungsrat des Wohnimmobilienkonzerns führte. Adler brachen um weitere 29,2 Prozent ein. Für Leovegas ging es an der Börse Stockholm um 42,5 Prozent auf 60,30 Schwedische Kronen nach oben. Der Casinobetreiber MGM hat ein Gebot für das schwedische Unternehmen in Höhe von 61 Kronen je Anteilsschein, oder rund 600 Millionen Dollar für die Gruppe, unterbreitet. Schwache Zahlen von Vestas (ETR:VWSB) (-7,9%) drückten auf die Stimmung im Sektor. Siemens Gamesa (BME:SGREN) fielen in Madrid um 3,4 Prozent und Siemens Energy (ETR:ENR1n) um 6,7 Prozent. Die Aktien des Automobilzulieferers Stabilus (ETR:STAB) hielten sich mit Abschlägen von 0,1 Prozent gut. Die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal haben die Erwartungen leicht übertroffen, und zwar sowohl auf der Umsatz- als auch auf der EBIT-Seite. Ein starker Anstieg der Nachfrage im Geschäft Automotive Powerise, ein sehr starkes Wachstum in der Region Asien/Pazifik (APAC) und einige Erfolge bei der Weitergabe höherer Einstandskosten seien die Hauptgründe für die positive Umsatzentwicklung gewesen, so Warburg.

United States

Nach den kräftigen Verlusten zum Wochenausklang ist der Wall Street am Montag eine wackelige Stabilisierung geglückt. Der Dow-Jones-Index gewann 0,3 Prozent auf 33.062 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite erholten sich um 0,6 bzw. 1,6 Prozent. Die technologielastige Index hatte am Freitag im Zuge von Gewinnmitnahmen um 4,2 Prozent nachgegeben und zudem im April den stärksten Monatsrückgang seit 2008 markiert. Zum Wochenbeginn wurden insgesamt 1.432 (Freitag: 603) Kursgewinner und 1.895 (2.716) -verlierer gezählt, unverändert schlossen 187 (122) Titel. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch hielten sich Anleger merklich zurück. Zu den erwarteten Zinserhöhungen passten die veröffentlichten Daten nur wenig. Der Markit-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe wurde in der Zweitlesung leicht nach unten revidiert und verfehlte somit die Erwartungen knapp. Die Aktivität in der US-Industrie war indes laut ISM im April langsamer als zuvor gewachsen. Die Bauausgaben überzeugten ebenfalls nicht. Mehrheitlich rechneten Händler wegen der extrem hohen Inflation mit einer Zinserhöhung um 50 Basispunkte durch die Fed. Am Zinsterminmarkt wurde eine weitere Zinsanhebung um dann 75 Basispunkte im Juni mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eingepreist als zuvor. Unter den Einzelwerten verloren die Aktien von Berkshire Hathaway (NYSE:BRKa) 1,4 Prozent, nachdem die Investmentgesellschaft von Warren Buffett im ersten Quartal einen Gewinnrückgang hatte hinnehmen müssen. Apple (NASDAQ:AAPL) (+0,2%) hinkten der Entwicklung der Technologiewerte hinterher. Die EU-Kommission wirft dem Technologiekonzern vor, seine dominante Marktposition auf dem Markt für mobile Geldbörsen auszunutzen.

Asia

Sehr wenig tut sich am Dienstag an den Aktienmärkten in Ostasien. Dazu dürfte auch beitragen, dass in Japan, Festlandschina und auch in Singapur feiertagsbedingt der Handel pausiert. In Japan wird erst am Freitag wieder gehandelt, in Schanghai am Donnerstag. In Hongkong (+0,1%) und Seoul (+0,2%) bewegen sich die Indizes kaum. Zijin Mining verlieren 3,6 Prozent. Das Unternehmen hat angekündigt, Vermögenswerte von DunAn Group für umgerechnet gut 1 Milliarde Dollar zu kaufen, darunter eine Lithium-Mine in Tibet. Bei Bank of China werden Quartalszahlen mit einem Plus von 4,8 Prozent honoriert.

Bonds

Am Rentenmarkt stiegen die Renditen mit der Aussicht auf steigende Leitzinsen. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasury-Anleihe kletterte am Dienstag um 10 Basispunkte auf 2,985%, nachdem diese während der Sitzung zum ersten Mal seit November 2018 die 3%-Marke überschritten hatte. Der Satz der zweijährigen US-Anleihe legte ebenfalls um 4 Basispunkte auf 2,735% zu.

Analysis

LBBW senkt BASF-Ziel auf 60 (65) EUR - Kaufen

Alsterresearch erhöht MTU-Ziel auf 176 (170) EUR - Sell

Citi senkt Henkel-Ziel auf 66 (77) EUR - Neutral

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