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US-Gesetzgeber werden sich nicht einig

Von Swissquote Ltd (Ipek Ozkardeskaya)Marktüberblick22.07.2020 11:38
de.investing.com/analysis/usgesetzgeber-werden-sich-nicht-einig-200441463
US-Gesetzgeber werden sich nicht einig
Von Swissquote Ltd (Ipek Ozkardeskaya)   |  22.07.2020 11:38
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Die US-Aktien starteten mit einer steilen Rallye in die Sitzung vom Dienstag, gaben aber am Ende des Tages nach. Die Benchmark, der S&P 500 Index (+0,17) und der Dow Jones (+0,60%) konnte sich jedoch Gewinne sichern. Der technologieorientierte Nasdaq brach um 0,81% ein.

Die wichtigen Indizes verloren an Schwung, als sich die Anleger bewusst wurden, dass sich die US-Gesetzgeber zu weiteren Anreizmassnahmen nicht einig werden.

Der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, deutete an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man die neuen Gelder in den nächsten beiden Wochen verabschieden wird, gering sei. Das fragliche Gesetz enthält neue Gelder für das sogenannte PaycheckProtectionProgram (Gehaltsscheckschutzprogramm) für die nächsten sechs Monate.

Die Republikaner und Demokraten werden sich zur Gesamtsumme der Anreize nicht einig. Der fehlende Fortschritt zu dem Gesetz setzte die Aktien unter Druck, was den anfänglichen Abwärtstrend umkehrte.

Der Dow Jones und S&P 500 wurden vom Finanz- und Energiesektor angetrieben. Die Energieaktien stiegen zusammen mit dem Ölpreis, der am Dienstag anzog. Die Technologie- und Gesundheitssektoren zeigten die schlechteste Performance.

Die asiatischen Aktien zeigen sich im frühen Handel am Mittwoch durchwachsen, da die Anleger die US-Debatte über die neuen Anreize verfolgen. Ohne neues Geld könnten die Aktienmärkte ihre Rallye einstellen.

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Newsletters lag der japanische Nikkei 225 0,55% im Minus.

Der südkoreanischen KOSPI gab nach ersten Gewinnen 0,08% ab. Die Ökonome gehen davon aus, dass die offiziellen BIP-Daten, die morgen anstehen, für das zweite Quartal eine Rezession bestätigen könnten.

Der australische S&P/ASX 200 gab 1,37% ab. Melbourne befindet sich weiter im strikten Lockdown, die die Coronavirusfälle erneut gestiegen sind. Die Behörden haben für die Anwohner eine Maskenpflicht eingeführt.

Der Hongkonger Hang Seng ist nun um 0,30% gefallen, nachdem er anfänglich gestiegen war.

Der chinesische Shanghai Composite liegt nun 1,10% höher und der ShenzenComponent legte 1,61% zu.

Dasselbe Zerwürfnis wird sich an den europäischen Märkten zeigen, da die Index-Futures aktuell durchwachsen sind.

Was die Nachrichten der Einzelunternehmen angeht, so meldete Coca-Cola (NYSE:KO), eine wichtige Komponente des Dow Jones, für das 2. Quartal höhere Gewinne als prognostiziert. Das Einkommen erreichte jedoch nicht das Ziel der Analysten. Der Getränkeriese gab einen Gewinn pro Aktie von 0,42 USD auf das Einkommen von 7,15 Mrd. USD bekannt. Die Erwartungen waren bei 0,4 EUR auf ein Einkommen von 7,21 Mrd. USD gelegen. Coca-Cola gab der Pandemie die Schuld für das enttäuschende Einkommen.

Am Rohstoffmarkt nähert sich Gold an Rekordhöhen an, da die Anleger auf sichere Häfen setzen, da die US-Anreize unsicher sind und die Anzahl der COVID-Fälle steigt. Die Gold-Futures stiegen um 0,78% auf 1.858 USD und erreichten die höchsten Werte in neun Jahren und nähern sich einem Rekordwert.

Die Spannungen zwischen China und den USA sind auch eine gute Grundlage, Gold zu kaufen. Die Beziehung zwischen den beiden grössten Wirtschaften der Welt kommt vom Regen in die Traufe. Gestern sagte das US-Justizministerium, dass China Hacker bezahlt haben soll, deren Ziel Labore sind, die an Impfungen gegen das Coronavirus arbeiten.

Auch Silber setzt seine Rallye fort und erreicht den höchsten Wert in sieben Jahren, nachdem es am Dienstag über 6% zugelegt hatte. Das weisse Metall konnte seit dem Wochenende um 15% steigen.

Öl fällt am Mittwoch, nachdem es sich gestern erholt hatte. Das American Petroleum Institute (API) meldete einen unerwarteten Anstieg der Bestände von 7,544 Mrd. Barrel für die Woche. Die Stimmung ist auch durch die steigende Zahl der Covid-Fälle und die damit verbundenen Todesfälle in den USA und weltweit verbunden. Gestern meldeten die USA zum ersten Mal seit Juni über 1.000 Todesfälle. Darüber hinaus sagte Donald Trump, dass der Ausbruch eventuell erst noch schlimmer werden könne, bevor er sich beruhige.

Die WTI-Futures sind um 0,93% auf 41,53 USD gefallen, während die Brent-Futures um 0,78% auf 43,97 USD zurückgegangen sind. Am Dienstag legten beide Marken fast 3% zu, nachdem die europäischen führenden Politiker sich zu einem massiven Anreizpaket einigen konnten, um die Wirtschaft zu unterstützen. Auch die Hoffnungen im Zusammenhang mit der Impfung befeuerten die Rallye.

Bei den Devisen ignorierten die Anleger den Status des sicheren Hafens des Greenbacks aufgrund der Pandemie und verkauften ihn im Tausch zu anderen wichtigen Währungen, da die USA sich nicht über die Ausweitung ihres Anreizprogramms einigen können. Am Dienstag diskutierte der US-Kongress über die Ausweitung der Arbeitslosenunterstützung, die Ende dieses Monats auslaufen wird und über mehr Gelder für Schulen. Die beiden Parteien können sich nicht auf die Zahlen einigen, und die Demokraten fordern mehr neues Geld.

Die Unsicherheit um die Anreize lässt für den Dollar nichts Gutes verheissen, vor allem, wenn die europäischen Politiker es geschafft haben, sich zu einmaligen Anreizmassnahmen zu einigen. Die Genehmigung des Anreizpakets im Wert von 750 Mrd. Euro verlieh dem Euro im Vergleich zu den anderen wichtigen Währungen Auftrieb. Der EURUSD liegt nun 0,08% höher bei 1,1540 und hat seinen höchsten Wert in ca. 19 Monaten erreicht.

Das britische Pfund ist hingegen gegenüber dem Euro gefallen und sogar gegenüber einem schwächer werdenden Dollar, da dem Brexit-Optimismus der Schwung ausgeht.

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Kommentare (1)
Michael Stocker
Michael Stocker 22.07.2020 13:42
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Wirklich schlimm, daß USA auch Gesetzgeber haben. Ich dachte immer, daß nur wir Deutsche uns mit so einem Kerl rumärgern müssen. Es wird Zeit, daß unserer abdankt oder zurücktritt denn was der Typ macht, ist nicht mehr schön.
 
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