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Verlust von United Airlines deutlich höher als erwartet

Von Swissquote LtdMarktüberblick21.04.2020 11:10
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Verlust von United Airlines deutlich höher als erwartet
Von Swissquote Ltd   |  21.04.2020 11:10
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Der Verlust von United Airlines (NASDAQ:UAL) fällt im ersten Quartal deutlich höher aus als erwartet. Wie die US-Fluggesellschaft mitteilte, hat sie nach vorläufigen Zahlen einen Verlust von 2,1 Milliarden US-Dollar eingefahren. Zudem kündigte das Unternehmen an, unter dem Stimulierungsprogramm der US-Regierung namens "CARES" bis zu 4,5 Milliarden Dollar an Krediten zu beantragen. Auf bereinigter Basis liege der Verlust im ersten Quartal bei 1,0 Milliarden Dollar. Im Factset-Konsens hatten Analysten mit einem Verlust von bereinigt 533 Millionen und unbereinigt 623 Millionen Dollar gerechnet. Der Umsatz sackte um 17 Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar ab, hier lag der Konsens bei 8,35 Milliarden Dollar. Wenn sich der Konzern die vollen 4,5 Milliarden Dollar besorgt, erhält das US-Finanzministerium die Berechtigung, 14,2 Millionen Aktien zu 31,50 Dollar das Stück zu kaufen, das ist der Schlusskurs der Aktie vom 9. April. Der Kredit käme zusätzlich zu den 5 Milliarden Dollar an Garantien und Krediten im Rahmen eines Programms, das sicherstellen soll, dass Löhne und andere Leistungen bezahlt werden können.

Aktien Schweiz

Mit einem kräftigen Plus hat der Aktienmarkt in der Schweiz zu Wochenbeginn den Handel beendet. Gesucht waren vor allem die Pharmawerte. Der SMI gewann 1,8 Prozent auf 9.785 Punkte und schloss damit auf Tageshoch. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 17 Kursgewinner und drei Verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 52,43 (zuvor: 96,78) Millionen Aktien. Die Novartis-Aktie (SIX:NOVN) gewann 2,0 Prozent. Hier stützte zusätzlich die Nachricht, dass der Konzern von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Genehmigung erhalten hat, in einer klinischen Studie die Behandlung von Covid-19-Patienten mit dem Malaria-Medikament Hydroxychloroquin zu testen. Ein Teilnehmer warnte jedoch vor zu viel Euphorie. Die Papiere von Roche (SIX:RO) legten um 2,3 Prozent zu. Der Versicherungssektor in Europa gewann 0,3 Prozent. Spezielle Gründe waren im Handel nicht bekannt. Ein Teilnehmer verwies aber auf den bevorstehenden EU-Gipfel am Donnerstag. Jede Andeutung in Richtung Corona-Bonds wäre positiv für den Sektor. Für die Papiere von Swiss Life ging es um 1,2 Prozent nach oben, Zurich Insurance (SIX:ZURN) gewannen 0,7 Prozent.

Aktien international

Europa

Die europäischen Aktienmärkte haben nach einem volatilen Handelsverlauf einen Schluss im Plus hingelegt. Am Morgen stützte zunächst die Hoffnung auf eine schnelle Erholung der Weltwirtschaft.. Auf der anderen Seite fiel der Preis für Öl teils massiv, auch weil in Folge des Überangebots kaum jemand mehr Kapazitäten zum Lagern hat. In dieser Gemengelage schloss der DAX 0,5 Prozent höher bei 10.676 Punkten und der Euro-Stoxx-50 legte um 0,7 Prozent auf 2.910 Punkte zu. Zudem rückt langsam verstärkt die Berichtssaison in den Fokus der Investoren. Trotz schwächerer Quartalszahlen ging es mit Philips (DE:PHI1) um 6 Prozent nach oben. Stützend wirkte der Ausblick. Auch Vivendi (PA:VIV) legten nach den Quartalszahlen zu und zwar um 4 Prozent. Ein Marktteilnehmer stellte die starke Entwicklung der Musiksparte UMG heraus. Wie der Umsatzanstieg im ersten Quartal zeige, sei die Coronaviruskrise für den Konzern bislang kaum ein Thema. Angesichts eines Kursrückgangs von 20 Prozent seit Jahresbeginn gebe es Aufwärtspotenzial für die Aktie. Die Aktien von Premier Foods schnellten um 29 Prozent nach oben, nachdem der Hersteller von "Mr. Kipling Kuchen" und "Sharwoods Curry-Saucen" der Zusammenlegung zweier betrieblicher Pensionsprogramme zugestimmt hatte, um potenziell die Finanzierung zu verbessern.

USA

Ein massiver Einbruch des US-Ölpreises WTI hat zu Wochenbeginn für fallende Kurse an der Wall Street gesorgt. Dieser rutschte erstmals in negatives Terrain und markierte ein Rekordtief. Der globale Nachfrageeinbruch habe für derart volle Lager gesorgt, dass der Platz für neue Öllieferungen knapp werde, hiess es zur Begründung. Es gebe kaum noch Lagerraum für die Ölflut am Markt, daher werde die Lagerung des im Mai zur Lieferung anstehenden Erdöls kostspielig. Dies habe zu massiven Verkäufen des Mai-Kontrakts geführt. Der Dow-Jones-Index verlor 2,4 Prozent auf 23.650 Punkte. Der S&P-500 schloss 1,8 Prozent tiefer bei 2.823 Punkten. Der Nasdaq-Composite reduzierte sich um 1,0 Prozent auf 8.561 Punkte. Dabei standen den 664 (Freitag: 2.537) Kursgewinnern an der NYSE 2.300 (440) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 38 (43) Aktien. Für die Netflix-Aktie (NASDAQ:NFLX) ging es um weitere 3,4 Prozent nach oben. Das Unternehmen gilt als ein Profiteur der weltweiten Ausgangsbeschränkungen. Vor diesem Hintergrund sehen die Analysten von CFRA eine Chance für eine positive Überraschung im ersten Quartal hinsichtlich des Abonnentenwachstums. Die Zahlen werden am Dienstag nach Handelsende veröffentlicht. Gefragt blieben auch Pharmawerte mit der anhaltenden Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Die Aktien von Novavax stiegen um 24,7 Prozent. DuPont (NYSE:DD) legten gegen den Markttrend um 3,5 Prozent zu. Das Unternehmen betreibt Liquiditätssicherung durch eine Ausweitung des Kreditrahmens und eine Verschiebung von Ausgaben. Die kassierte Jahresprognose belastete nicht.

Asien

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien verzeichnen am Dienstag auf breiter Front Verluste. Belastet werden die Märkte von dem historischen Preisabsturz am Ölmarkt zu Wochenbeginn aufgrund eines massiven Überangebots. Die Börsen folgen damit den negativen Vorgaben der Wall Street. Zudem zeigen sich die Anleger zutiefst besorgt über die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die globale Wirtschaft. In Tokio gibt der Nikkei-Index 2,2 Prozent nach auf 19.245 Punkte. Hongkong verzeichnet ein Minus von 2,3 Prozent, während es auf dem chinesischen Festland an der Börse in Schanghai um 1,4 Prozent abwärts geht. Der Kospi in Südkorea gibt 1,7 Prozent nach. Hier drücken auch vorläufige Exportdaten auf das Sentiment.

Anleihen

Mit der gestiegenen Risikoaversion waren US-Rentenpapiere gesucht. Die Rendite zehnjähriger US-Titel sank im Gegenzug um 1,8 Basispunkte auf 0,62 Prozent. Die heftigen Turbulenzen am Ölmarkt würden auf eine anhaltende Belastung der Konjunktur in den USA und auch global hindeuten, hiess es. 

Analysen

UBS (SIX:UBSG) senkt Disney (NYSE:DIS) auf Neutral (Buy) – Ziel 114 (162)
HSBC senkt Metro (DE:CEC1_p)-Ziel auf 7,30 (14,50) EUR – Hold
IR senkt Vivendi (PA:VIV)-Ziel auf 23,50 (28) EUR – Hold

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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