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US-Arbeitsmarktdaten, Mega Caps und Nvidia - das bewegt die Märkte heute

Veröffentlicht am 02.02.2024, 11:10
Aktualisiert 02.02.2024, 13:18
© Reuters
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Investing.com - Von den heute anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für Januar erhoffen sich Anleger neue Hinweise auf den weiteren Zinspfad der Fed. Nebenbei stehen heute auch wieder einige Quartalsberichte großer US-Konzerne auf der Agenda, nachdem gestern nach US-Börsenschluss Meta und Amazon glänzen konnten.

1. US-Arbeitsmarktdaten stehen heute an

Das Hauptaugenmerk der Marktteilnehmer richtet sich heute auf den US-Arbeitsmarktbericht, der um 14.30 Uhr MEZ veröffentlicht wird. Hiervon erhoffen sie sich neue Erkenntnisse im Hinblick auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank.

Volkswirte erwarten, dass die US-Wirtschaft im Januar 187.000 neue Stellen geschaffen hat. Im Vergleich zum Vormonat entspräche dies einem Rückgang 29.000. Die Arbeitslosenquote wird bei 3,8 % erwartet (Vormonat: 3,7 %).

Schlechtere Beschäftigungszahlen könnten darauf hindeuten, dass die Zinserhöhungen der Fed seit 2022 endlich Wirkung zeigen. Der Markt könnte dann erneut über eine mögliche Zinssenkung in den USA ab März spekulieren.

Nach dem jüngsten Zinsentscheid der Fed haben viele Investoren ihre Wetten auf einen Beginn der Zinssenkungen ab März etwas zurückgenommen.

2. US-Märkte vor Jobdaten uneinheitlich

Die US-Märkte zeigen sich vorbörslich zumeist fester, wobei der technologielastige Nasdaq Index nach starken Ergebnissen von Meta Platforms (NASDAQ:META) und Amazon (NASDAQ:AMZN) gestern nachbörslich deutlich zulegen konnte.

Aktuell notiert der Dow Future weitgehend unverändert, der S&P 500 um 0,5 % und der Nasdaq 100 um 1 % höher.

Die drei wichtigsten US-Indizes schlossen gestern alle mit einem Plus von rund 1 % und erholten sich damit von den Verlusten, die die Zinsentscheidung der Fed ausgelöst hatte. Gestützt wurden die Märkte dabei vor allem von hervorragenden Quartalszahlen vieler großer Unternehmen.

Auch heute stehen wieder Quartalszahlen von Unternehmen wie Chevron (NYSE:CVX), Exxon Mobil (NYSE:XOM), Bristol-Myers Squibb (NYSE:BMY) und AbbVie (NYSE:ABBV) auf der Agenda.

3. Meta und Amazon glänzen, Apple enttäuscht

Drei der Mega-Caps aus dem Tech-Bereich, die im letzten Jahr maßgeblich zum Höhenflug der Märkte beigetragen haben, legten gestern nach US-Börsenschluss ihre Quartalszahlen vor.

Dabei standen vor allem die Aktien von Meta Platforms und Amazon nachbörslich auf der Gewinnerseite und konnten ihren Börsenwert zusammen um 280 Milliarden Dollar steigern. Apple hingegen verlor nach Vorlage der Zahlen rund 70 Milliarden Dollar an Wert. Die Ergebnisse des iKonzerns konnten die Investoren nicht überzeugen.

Meta steigerte seinen Umsatz im Dezemberquartal um 25 %, angetrieben von starken Werbe- und Geräteverkäufen. Infolgedessen zahlte die Facebook-Mutter seinen Aktionären die erste Dividende überhaupt.

Unterdessen begeisterte Amazon mit einem Cloud-Wachstum, das die Erwartungen erfüllte, während das Wachstum der Online-Ausgaben in der wichtigen Weihnachtssaison ebenfalls stark anstieg.

Im Gegensatz dazu prognostizierte Apple (NASDAQ:AAPL) einen Rückgang der iPhone-Verkäufe und peilt einen Gesamtumsatz an, der 6 Milliarden Dollar unter den Erwartungen liegt.

4. Nvidia steigert seinen Börsenwert im Januar erheblich

Der Optimismus über den Einfluss der künstlichen Intelligenz auf die Unternehmensgewinne spiegelte sich im Januar deutlich in der Nachfrage nach Nvidia-Aktien (NASDAQ:NVDA) wider.

Der Börsenwert des weltweit wertvollsten Chipherstellers stieg im Januar um den Rekordwert von 296,52 Milliarden Dollar auf rund 1,52 Billionen Dollar. Damit toppte der Konzern seinen Wertzuwachs von 248,23 Milliarden Dollar im Mai 2023 deutlich.

Nvidia nimmt derzeit eine beherrschende Stellung auf dem Markt für Hochleistungs-KI-Chips ein und will noch in diesem Jahr mit der Massenproduktion eines KI-Chips beginnen, der für seine chinesischen Kunden entwickelt wurde, um die strengeren US-Exportbestimmungen zu erfüllen.

5. Ölpreis steuert auf kräftigen Wochenverlust zu

Der Ölpreis konnte heute im bisherigen Handelsverlauf etwas Boden gut machen, steuert aber dennoch auf einen deutlichen Wochenverlust zu. Zuvor hatte es unbestätigte Meldungen gegeben, wonach ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas im Gespräch sei.

Aktuell kostet US-Rohöl 0,7 % mehr bei 74,33 Dollar pro Barrel, während die Nordseesorte Brent ebenfalls 0,7 % höher bei 79,23 Dollar pro Barrel notiert.

Die OPEC+ hat gestern ihre Ölförderpolitik unverändert gelassen und dürfte damit das Angebot im ersten Quartal des Jahres knapp halten.

Bei ihrem nächsten Treffen im März wird das Kartell dann entscheiden, ob die freiwilligen Förderkürzungen für das erste Quartal verlängert werden sollen.

Insgesamt dürften die beiden Öl-Benchmarks die Handelswoche aber mit einem kräftigen Preisrückgang von rund 5 % beenden. Grund dafür ist vor allem die Tatsache, dass ein Ende des Krieges zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hamas die Spannungen im Nahen Osten verringern würde und damit auch die Sorge vor Lieferausfällen in dieser wichtigen ölreichen Region.


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